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Hansetag: Altstadtkirchen als Oasen der Ruhe

14. Mai 2014 (HL-Red-RB) Beim 34. Internationalen Hansetag in Lübeck werden die Altstadtkirchen zu Oasen der Ruhe und zu Orten der Meditation und Information: Unter der Überschrift „LÜBECK AUF IMMERWIEDERSEHEN“ findet vom 22. bis 25. Mai der 34. Internationale Hansetag der Neuzeit in Lübeck statt. Vom Koberg bis zum Dom verwandelt sich die Stadt in diesen Tagen in einen bunten Hansemarkt. Auch die Lübecker Altstadtkirchen mit ihren berühmten sieben Türmen sind zum Hansetag eine Empfehlung für besondere Veranstaltungen und besinnliche Momente. Wer während des Hansetages durch die Türen der Kirchen schreitet, kann sich vom Trubel in den Straßen erholen und sich von der festlichen Stille der Kirchen berühren lassen. Als Oasen der Ruhe bieten die Altstadtkirchen zudem ein vielfältiges Programm aus geistlichem und musikalischem Angebot.
Ein gemeinsames Geläut am Donnerstag, 22. Mai 2014, um 18.00 Uhr eröffnet das Programm der Innenstadtkirchen und in allen fünf Kirchen wird am Sonntag, 25. Mai 2014, um 10.00 Uhr bzw. 10.40 Uhr zum Abschluss Gottesdienst gefeiert. Besonders hervorzuheben ist am Sonntag der Ökumenische Gottesdienst in der prächtigen Kathedrale St. Marien (Zeichnung: RB). An allen vier Tagen laden die Lübecker Innenstadtkirchen (Dom, St. Aegidien, St. Jakobi, St. Marien) zu Andachten, Konzerten, Kirchen- und Gewölbeführungen ein.
„Wir alle wollen Tradition und Gegenwart miteinander verbinden“, sagt Jakobipastor Lutz Jedeck. Als Kirche der Seefahrer ist St. Jakobi seit jeher ein wichtiger Ort der Lübecker Hanse. Ein Wasserlauf vom Altar zum Turm symbolisiert diese Verbindung. „Zugleich haben die Pilger in St. Jakobi einen Anlaufpunkt“, sagt Pastorin Kathrin Jedeck. Während des Hansetages richtet die Gemeinde ein Pilgercafé ein. Eine Pilgerandacht mit mittelalterlicher Musik und anschließender Führung durch die erste bürgerliche Lateinschule Lübecks aus dem 13. Jahrhundert findet am 23. und 24. Mai um 15.00 Uhr statt. Gotik meets Jazz - Orgelmusik aus der Hansezeit im Dialog mit Motiven aus dem Jazz am 23. Mai um 18.00 Uhr. In der Sieben-Meere-Kapelle von St. Jakobi wird eine Brücke zur HANSEartWORKS-Ausstellung geschlagen. Hier präsentiert eine Gruppe von Lübecker Künstlern am 23. und 24. Mai ganztägig ein eigenes Videoprojekt.
„Rund um den Dom entsteht ein buntes mittelalterliches Ambiente, innen werden wir zeigen, wie die Gemeinde heute lebt“, sagt Pastor Martin Klatt. Meditationen, Taize-Gebet und der Dom bei Nacht bieten spannende Ein- und Augenblicke. „Außerdem öffnen wir das Domgewölbe für Führungen“, sagt Margrit Wegner, Pastorin am Lübecker Dom.

Die Internationalität der Hanse nimmt die Kirche St. Marien auf und übersetzt sie musikalisch. „Mit dem Evensong probieren wir ein neues Gottesdienst-Format aus“, sagt Marienpastorin Annegret Wegner-Braun. Neben den gemeinsamen festen Zeiten gibt es die Möglichkeit, die Marienkirche bei Nacht zu erleben, beispielsweise bei den „NachtKlängen“, einem Orgelkonzert mit Organisten aus Hansestädten am 24. Mai um 21.00 Uhr. Service-Kräfte werden speziell auf die Marienkirche und die Hansezeit geschult. „Da gibt es viel zu entdecken, zum Beispiel die Kapelle der Bergen-Fahrer.“

„Projekt: Leben“ ist das Motto einer künstlerischen Performance zum Hansetag in der Universitätskirche St. Petri. Der Düsseldorfer Künstler Mark Pepper wird in der Kirchenhalle eine raumgreifende DNA-Anmutung aus Baufertigteilen errichten. Alle Besucher des Hansetages können Zeugen werden, wie durch „work in progress“ eine künstlerische Idee „zum Leben erweckt“ wird. „Die neue Hanse handelt mit Wissen. Mit Wissen, das dem Leben dient. Lebenswissenschaften bilden den Schwerpunkt in Forschung und Lehre in der Hansestadt Lübeck. Medizin und Biowissenschaften liefern starke Impulse für die Handelsregion“, sagt Pastor Dr. Bernd Schwarze von der Kunst- und Wissenschaftskirche St. Petri zu Lübeck. Am Freitag und Sonnabend wird St. Petri von 11.00 bis 22.00 Uhr geöffnet sein. Lesungen und musikalische Intermezzi begleiten das Kunstprojekt und bieten den neugierigen Besuchern geistige Anregung und sinnlichen Genuss. Das St. Petri Café lädt zur Stärkung ein mit Quiches und Suppen, hausgemachten Torten, Kaffeespezialitäten und einer großen Auswahl an Getränken. Der Aussichtsturm ist von 9.00 bis 21.00 Uhr geöffnet. Der unvergleichliche Ausblick über die ganze Stadt ist ein Muss für jeden Lübeck-Besuch.

Als kleinste der Innenstadtkirchen reiht sich auch St. Aegidien in das gemeinsame Programm zum Hansetag ein. „Wir wollen uns und unsere Gemeindearbeit öffnen“, sagt Pastorin Nicola Nehmzow. Neben einer Kirchenführung unter der Überschrift „Der Himmel auf Erden“ gibt es am 23. und 24. Mai um 15.00 Uhr die „Familienkirche“, ein Angebot für Eltern mit Kindern.

Zum Abschluss bieten die Innenstadtkirchen am Sonntag, 25. Mai 2014, fünf Gottesdienste an. Der Ökumenische Gottesdienst in Lübecks prächtigster Kathedrale St. Marien am Sonntag, den 25. Mai 2014 von 10.00 bis 11.00 Uhr ist ein besonderer Höhepunkt. Bischöfin Kirsten Fehrs, Weihbischof Jaschke und die Lübecker Pröpstin Petra Kallies werden dabei sein. Musikalisch gestaltet die Lübecker Knabenkantorei unter der Leitung von Michael D. Müller und Marienorganist Johannes Unger den Gottesdienst. Um 10.00 Uhr feiert St. Aegidien Gottesdienst mit Abendmahl und Kinderkirche, im Anschluss wird zum Kirchencafé geladen. Um 10.40 Uhr findet im Dom ein Abendmahlsgottesdienst statt, zeitgleich ist Kindergottesdienst. St. Jakobi feiert um 10.40 Uhr einen Seefahrergottesdienst mit Elementen aus der Hansezeit sowie dem Shantychor Möwenschiet und einer Rede von Ministerpräsident a.D. Björn Engholm. Um 11.00 Uhr findet in St. Petri unter der Überschrift „Der Weg nach innen – das Heilige feiern“, ein Gottesdienst des Frauenwerks des Ev.-Luth. Kirchenkreises Lübeck-Lauenburg statt.

Solange nicht anders aufgeführt, sind alle Angebote kostenfrei. Alle Termine im Detail gibt es als Download auf der Internetseite des Kirchenkreises Lübeck-Lauenburg unter www.kk-ll.de.

Quelle:
Lübeck und Travemünde Marketing GmbH

Zeichnug (RB): Marienkirche

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