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...noch die Ergebnisse vom heutigen Mittwoch

24. Juli 2013 (HL-Red-RB) Nicht nur die Rathauschefs aus Kiel und Lübeck segelten am Mittwoch (wir berichteten), sondern auch acht weitere Klassen auf sechs verschiedenen Bahnen. Die Ergebnisse stellen wir - auch im Video - vor.
Dass Sport dabei auch Familiensache ist, bewiesen die Sieger der Trias-Klasse. Holger, Jan und Uwe Köhne sind Vater, Sohn und Onkel. Bei ihnen herrscht eine gesunde Mischung aus sportlichem Ehrgeiz und Spaß am Segeln. "Das da drüben ist unser größter Konkurrent", sagte Holger Köhne entspannt neben dem Liegeplatz am Leuchtenfeld und zeigte auf die GER 407 von Mathias Strang aus Mülheim, der sich am Ende mit Platz zwei begnügen musste. "Guck mal, der schwitzt schon ordentlich, weil wir ihm im Nacken sitzen. Wir werden heute nochmal richtig angreifen. Rechnerisch haben wir mit zwei ersten Plätzen noch eine Chance." Gesagt, getan: Genau die zwei erhofften ersten Plätze brachten schließlich den Sieg für das Trio vom Potsdamer Yacht-Club. Dabei scheint es vor allem auf die richtige Vorbereitung anzukommen. "Wir sind total gut drauf und haben uns gestern Abend noch auf der Meile bei Caipirinhas vorbereitet. Die andern Teams mussten zum Großteil noch Autofahren und konnten sich deshalb nicht so gut vorbereiten", grinste der Berliner. Sieger der Dyas-Klasse wurden Andreas Linke und Andreas Malcher aus Diedrichshagen vor Thomas Eckardt und Roland Dieckhöfer aus Berlin. Seit vielen Jahren kommen die Dyas und Trias schon zur Travemünder Woche. Die fröhliche Gruppe der zumeist deutschen, österreichischen oder schweizerischen Segler ist fast wie eine große Familie. Man kennt sich und trifft sich immer wieder auf den bekannten Veranstaltungen.



Die Windbedingungen waren am Mittwoch günstig für Crews und Bootskonstruktionen, die mit stärkerem Wind gut zurechtkommen. Dies traf auch auf Henri Demesmaeker und Jeroen van Leeuwen aus Belgien, die Führenden der F16-Klasse, zu. "Das Ergebnis ist nicht verwunderlich. Die Belgier haben ein besonders gutes Trainings- und Förderungsprogramm und auch einen eigenen Trainer vor Ort", erklärte Antoine Meunier, Secretary of French F 16 Association. Helge und Christian Sach vom Lübecker Yacht-Club, dem Hauptveranstalter der TW, konnten sich auf Platz zwei vorarbeiten und damit ihrer Favoritenrolle gerecht werden.

Beim Debut der Hobie Tiger auf dem SAP Media Race Course verwiesen Robbie Lovig aus Australien und sein französich-deutscher Vorschoter Andy Dinsdale die Konkurrenz auf die hinteren Plätze. Sie fuhren drei Tagessiege ein, mussten aber auch einen Frühstart hinnehmen. Auf Platz zwei lauert das Vater-Sohn-Gespann Blaine und Peter Dodds aus Südafrika auf den Sieg. Die "welligen und teilweise grenzwertigen Bedingungen", so Lovig, hatten auch einige Kenterungen zur Folge. Tom Heinrich und Lea Selin Zisler aus Scharbeutz konnten ihre gestrige Siegesserie nicht fortsetzen. Sie erreichten zwei zweite Plätze und mussten eine Wettfahrt abbrechen. Der Abstand zur internationalen Konkurrenz bei den Hobie Dragoon ist aber weiterhin beachtlich. Toms Vater Nico Heinrich kämpft in der Hobie Wild Cat-Klasse um den Weltmeistertitel. In seinem Heimatrevier liegt er zurzeit auf einem aussichtsreichen dritten Platz hinter Emeric Dary und Maxime Blondeau aus Frankreich und den Bjørnholt-Zwillingen, Daniel und Nicolaj, aus Dänemark.

Oliver Stoltenberg musste seine Führung bei den Hobie 14 Weltmeisterschaften an den amtierenden Europameister Arnaud Thieme aus Frankreich abgeben. Zurzeit auf Rang vier und fünf liefert sich das Ehepaar Warren-Myers, das normalerweise zusammen Hobie 16 segelt, in der Einhand-Disziplin Hobie 14 ein spannendes Familien-Duell. Starkwindexperte Broder Diedrichsen aus Wischhafen liegt auf Platz drei.

Mit großem Vorsprung führen Frank Weigelt und Arne Lanatowitz vom Deutschen Touring Yacht-Club die Weltmeisterschaft der Tempest an. Beste Windbedingungen ließen auch heute wieder die geplanten zwei Wettfahrten zu, die beide von dem Duo aus Bayern gewonnen wurden. Die Verfolger aus der Schweiz, Cornelia und Ruedi Christen, müssen in den verbleibenden drei Wettfahrten sieben Punkte Differenz.

Quelle:
Travemünder Woche/VG

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