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Sommerstimmung und Regattavorfreude im TW- „Hobie-Village“

20. Juli 2013 (HL-Red-RB) Südafrika, Brasilien, Australien – die Nationalflaggen am Grünstrand in Travemünde sind bunt und vielseitig. Genauso wie das Teilnehmerfeld der insgesamt fünf Weltmeisterschaften der Kat-Klassen Hobie 14, Wild Cat, Dragoon und Tiger.
Flatternde Segel, türkisblaues Wasser, warmer Sandstrand und mittendrin eine Gruppe gut gelaunter Hobie-Segler aus der ganzen Welt. Nein, das ist nicht Hawaii, sondern das ist das „Hobie-Village“ der Travemünder Woche. Die Segler campen hier und bereiten ihre Boote und ihr Material auf die anstehenden „Hobie-Worlds 2013“ vor. „Wir sind 850 Kilometer aus Bayern hergefahren“, erzählt der 30-jährige Thomas Sellner, der mit seinem knallgrünen Kult-Katamaran der Klasse Hobie 14, sieben Vereinskameraden und Freundin Alexandra im VW Bus angereist ist. „Der Reiz an dieser Bootsklasse ist, dass man für wenig Geld auf hohem Niveau Regatta segeln kann“, freut sich der Informatiker, der seit fünf Jahren auf seinem Hobie 14 „Flipp aus!“ unterwegs ist und stilecht mit Sonnenbrille und Badeshorts bekleidet auf die Vermessung seines Katamarans wartet.

Denn Regeln gibt es auch im entspannten Hobie-Village – für ihre Einhaltung sorgt Erik Olsen, Chef-Vermesser der International Hobie Class Association. Er prüft und misst nach, ob Gewicht, Länge, Breite der Boote von allen eingehalten werden. So auch bei Thomas Sellner, der inzwischen von und weiteren Seglern umringt ist, um ein wenig zu fachsimpeln. Vermesser Olsen lässt einmal das Großsegel ausrollen, nimmt Maß, vergleicht mit Listenwerten und setzt schließlich die erhoffte Unterschrift in eine Segelecke. „Your boat is okay. Good luck fort he race!“
Ein wenig länger dauert die Prozedur bei Aldo Kirsten Jr., Adam Mayerle und Mario Roberto Gern, die aus Brasilien zu den Worlds angereist sind. Die Position der Segelnummer ist nicht ganz korrekt, schließlich ist Olsen doch zufrieden. Erleichtert atmen die drei weitgereisten Segler auf und hissen die Flagge ihres Sponsors.

Thilo Engelke vom Yacht-Club Harkortsee bei Hagen in Nordrhein Westfalen hat aber noch ein anderes Problem: „Wir müssen noch an unserem Crewgewicht arbeiten. Wir sind zu leicht, im Zweifelsfall gibt das Strafgewichte ans Boot oder ein kleineres Vorsegel als ausgleichende Gerechtigkeit für die anderen Segler“, so der Kat-Segler.

Heute wird um 18 Uhr 30 die Eröffnungszeremonie der Hobie 14 und Dragoon an der Festivalbühne im Brügmanngarten veranstaltet. Ab Montag starten sie dann in die Worlds. Tiger und Wild Cat reihen sich ab Dienstag in den Kampf um den WM Titel ein.

Quelle inkl. Foto:
Travemünder Woche

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