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Eine prächtige Promenade für Travemünde

23. Juni 2012 (HL-Red-RB) Es gibt wohl kaum ein Ostseebad zwischen Glücksburg und Heringsdorf auf Usedom, das sich nicht in den letzten zwanzig Jahren eine neue Promenade zugelegt hätte. Dass deshalb auch nur ein einziger Gast mehr gekommen sei, hat man allerdings nicht gehört. Nun also auch Travemünde. Dort ist in den letzten zwei Jahren die 110 Jahre alte- und rund 17 Kilometer lange - Strand- oder Außenpromenade umgebaut worden. Für viel Geld: 6.5 Millionen Euro zu denen EU und Land rund 46 Millionen Euro zugesteuert haben
.
Mit dem Setzen eines Schlusssteines vor dem Columbia-Hotel in Höhe der Einmündung Bertlingstraße und einem sich anschließenden dreitägigen Promenadenfest wurde an diesem Freitag der Abschluss der Bauarbeiten gefeiert. Wirtschafts- und Tourismusminister Reinhard Meyer Lübecks Wirtschaftssenator Sven Schindler Stadtpräsidentin Gabriele Schopenhauer und die SPD-Bundestagsabgeordnete Gabriele Hiller-Ohm legten dazu Hand an. Die neue Promenade ist fast zwei Meter höher über dem Strand und bis zu 20 Meter breit. Erhalten geblieben sind die schmiedeeisenernen Geländer und die Leuchten. Neu sind eine Möblierung mit rund tausend Plätzen Spielzonen und ein barrierefreier Strandzugang für Besucher mit Kinderwagen, Rollatoren und Rollstühlen.
Wirtschaftssenator Sven Schindler kündigte an dass die Stadt als nächstes einen Ausbau der Travepromenade plane. Hoffnungsvoll blicke er auf das neue Luxushotel
an der Nordermole. Auch die Bebauung des Grünstandes sieht er auf einem guten Weg.
Tourismusminister Meyer nutze die Gelegenheit um das leidige Thema Bäderöffnungszeiten anzusprechen. Er wolle sich mit allen Beteiligten zusammensetzen und hoffe, dass einvernehmlich eine Lösung erreicht werde die im Wesentlichen der bisherigen in Schleswig-Holstein entspreche. Die Bettensteuer solle nur auf freiwilliger Grundlage eingeführt werden.

Von Klaus Mittelstädt und Horst Schinzel
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