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Goller/Ludwig feiern 4. Meistertitel - Morgen Männer Finals

27. August 2011 (Timmendorfer Strand/HL-Red-RB) Spannendes Finale bei den Deutschen smart Beach-Volleyball Meisterschaften: Es war die Neuauflage des letztjährigen Finales: Sara Goller und Laura Ludwig (Hertha BSC) gegen die Titelverteidigerinnen Jana Köhler und Julia Sude (Hamburger SV). 2010 hatten die Hamburgerinnen das bessere Ende für sich. Doch an diesem Wochenende holten sich die EM-Dritten Sara Goller und Laura Ludwig „ihren“ Titel zurück.

Nach spannenden
65 Minuten schafften sie nach 2006, 2007 und
2008 den vierten Deutschen Meistertitel ihrer
Karriere. Dabei sah es noch am Anfang nach
einer erfolgreichen Titelverteidigung für
Köhler/Sude aus. Schnell gingen sie mit 12:9 und 17:14 in Führung und sollten diese auch nicht
mehr abgeben. Vor allem die starken Blocks und präzisen Angriffsschläge von Julia Sude
sorgten für die 1:0 Satzführung (21:17). Im zweiten Durchgang konnten sich Goller/Ludwig früh
absetzen. Den dritten Satzball nutzte Sara Goller im Angriff zum 21:19. Ausgeglichen zunächst
auch der Tie-Break. Trotz eines Rückstandes von 4:7 steckten die späteren Siegerinnen nicht
auf und machten sechs Punkte in Folge. Diese Führung sollte bis zum Finalsieg reichen. Den
dritten Matchball nutzte Laura Ludwig im Angriff zum viel umjubelten 15:12 Endstand. Sara
Goller sagte in einer ersten Reaktion: „Nach dem ersten Satz haben wir unsere Taktik geändert,
weil Jana ganz sicher agiert hat. Wir mussten einfach etwas ändern. Wir wollten im Aufschlag
mehr Druck machen und hatten das Gefühl, dass Juli etwas nervös ist. Aus guten Aktionen
haben wir dann unser Selbstbewusstsein gezogen. Wir haben uns nicht unter Druck gesetzt und
wussten, dass wir unsere Chance bekommen.“ Laura Ludwig meinte zu der Meisterfeier: „Wir
werden groß feiern. Mit viel Alkohol und sehr viel Tanz.“ Julia Sude meinte direkt nach dem
Finale: „Unser Ziel war das Halbfinale. Dass es im Finale nicht gereicht hat, ist schade. Aber ich
bin sehr zufrieden mit Platz zwei.“
Bronze an Karla Borger und Britta Büthe
Sie haben ihre derzeitige Top-Form bestätigt: Karla Borger und Britta Büthe haben ihre
fantastische Saison mit Bronze bei den Deutschen smart Beach-Volleyball Meisterschaften in
Timmendorfer Strand gekrönt - ihr bislang größter Erfolg in ihrer jungen Karriere. Glatt mit
21:14 und 21:15 setzten sie sich gegen das Nationalteam Katrin Holtwick/Ilka Semmler durch.
Büthe sagte im Anschluss: „Wir sind super glücklich auf dem Treppchen zu stehen. Nach dem
verlorenen Halbfinale waren wir ein wenig geknickt, aber wir haben es geschafft, den Schalter
umzulegen. Wir waren sehr motiviert und wollten unbedingt gewinnen.“ Die unterlegene
Semmler sagte: „Wir waren schon motiviert, weil es das Schlimmste ist, Vierter zu werden. Aber
irgendwie lief es nicht. Wir hatten einfach zu viel Trouble auf unserer Seite. Ich bin schon
enttäuscht.“
Erste Männerteams im Halbfinale
Bei den Männern gab es an diesem verregneten Samstag eine erste
Überraschung. Die Europameister Julius Brink und Jonas
Reckermann unterlagen im Viertelfinale dem Hamburger Team
Sebastian Dollinger/Stefan Windscheif und verpassten somit den
direkten Einzug ins Halbfinale. Nach 46 Minuten hieß es am Ende
21:18 und 22:20 für die Sieger der smart beach tour Köln. Im
Anschluss sagte Sebastian Dollinger: „Das war ein super Spiel von
uns. Bisher haben immer einzelne Elemente geklappt, in diesem
Spiel alle. Es ist phantastisch, die Serie von Julius und Jonas
gebrochen zu haben. Mein Traum ist eine DM-Medaille, die
Möglichkeit, ins Finale zu kommen, ist da.“ Brink meinte: „Wir
haben in der Block- und Feldabwehr nicht ins Spiel gefunden. Ich
denke noch nicht an das Halbfinale, zunächst müssen wir eine
bessere Performance zeigen, um weiter zu kommen.“ Besser haben
es da die EM-Zweiten Jonathan Erdmann und Kay Matysik gemacht.
Das Berliner Duo bezwang im zweiten Viertelfinale die Vorjahres-Dritten David Klemperer und
Eric Koreng mit 21:15 und 23:21. Jonathan Erdmann: „Wir hatten zwei Chancen auf das
Halbfinale. Super, dass es im ersten Versuch geklappt hat. Jetzt haben wir den Tag frei. Der
Sieg war natürlich auch vom Prestige her wichtig und ein Zeichen und unterstreicht unsere
derzeitige Situation.“ Neidlos die Stärke des Gegners anerkennend sagte Klemperer: „Das
Ergebnis spiegelt im Moment die Kräfteverhältnisse wieder. Sie sind einen Tick präziser und
druckvoller im Aufschlag.“ Die unterlegenen Duos haben noch am Abend eine weitere Chance
auf die Halbfinal-Teilnahme.
Zeitplan Deutsche smart Beach-Volleyball Meisterschaften (28.08.2011)
Sonntag: 10.00 Uhr 1. Halbfinale Männer
11.00 Uhr 2. Halbfinale Männer
13.00 Uhr Spiel um Platz 3 Männer
14.30 Uhr Finale Männer.


Quelle:
Marcus Hellkötter
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