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Tourismus Freizeit Sport

Bilderbogen: Mit "MILBROD" per Bike und Kleinbus durch Sibirien

21. August 2011 (HL-Red-RB) Egon Milbrod ist für Lübeck-TeaTime Chefredakteur Reinhard Bartsch ebenso kein "Unbekannter" aus der Lübecker "Motorrad-Szene" wie als – Berufsschullehrer. Es bestehen außerdem längst gute Kontakte. Vor allem dann, wenn er etwa von seinen Reisen bis ins tiefste Sibirien zurückgekehrt ist und viele interessante Dinge zu berichten weiß. Das allerdings vermittelt er auch gerne in öffentlichen Veranstaltungen mit „Bild und Sprache“. So wie vor wenigen Tagen. Wir trafen uns kürzlich und ich hörte im „persönlichen Gespräch“ von Erfahrungen und Aktuellem zu den Weiten Russlands, die im Grunde hier im Westen entweder eher „schlecht“ geredet oder gar nicht berichtet werden. Ich war also selbst sehr gespannt, was Egon Milbrod dieses Mal zu erzählen hatte. Für einen Bericht sogar geradezu perfekt; denn er präsentierte ein ausführliches, ja packendes Interview, das hier im „Originalton“ wiedergegeben wird. Ein Interview, das sogar Antworten gibt auf Fragen, die vielleicht aus wahrscheinlich immer noch mangelndem Hintergrundwissen gar nicht gestellt worden wären. Haben Sie etwa gewusst, dass Russland ein „Staatenbund“ ist, in dem durchaus unterschiedliche Freiheiten gewährt werden. Dass dort die Bauwirtschaft von Straße bis „Wolkenkratzer“ in angeschlossenen Staaten geradezu boomt, und vor allem die „Jugend“ einen überaus großes Interesse an Bildung und Weiterkommen zeigt, wie man es sich hier kaum vorstellen kann. Und die Wirtschaft nicht mehr nur gen Westen ausgerichtet ist, sondern das „nahe“ China eines Tages im „russischen Markt“ eine erheblich größere Bedeutung bekommen wird, als dem Westen lieb. Mercedes & Co die Nobel-Marken? Auch da sollte man sich nicht täuschen. Das sind längst „Karossen“ der asiatischen Marke Toyota. Und Werkstattservice bis in die tiefste Provinz? Werkstätten (wie Tankstellen) an jeder Ecke. Was an Ersatzteilen nicht innerhalb von Stunden greifbar, wird ggf. selbst „gemacht“: Geht nicht, gibt’s nicht. Das soll es einmal auch bei uns im Westen gegeben haben...
Aber lesen Sie, verehrte Gäste in Lübeck-TeaTime selbst, was Egon Milbrod „mitgebracht“ hat. Doch vorab – wie gleich zu lesen – soll verraten sein: Dieses Mal war er kein „Biker“, sondern Tross, .Fahrer des Begleitfahrzeugs und damit auch Gepäcktransporter. Und der Anlass zu dieser Reise – auch geradezu ungewöhnlich:

Hier also das Interview:
„Hallo Herr Milbrod, Sie sind gerade, wie viele unserer Leser, erholt aus dem Urlaub zurückgekehrt! Wo ging es denn diesmal hin?
Na,ja. Es kommt darauf an, wie man Erholung definiert. Immerhin habe ich nahezu einen ganzen Tag benötigt um mich auszuschlafen und an die Verhältnisse zu Hause zu gewöhnen. Auch wenn man auf der Überfahrt von Klaipeda nach Kiel hierzu schon ein wenig Gelegenheit hatte, so sind die Unterschiede und die Emotionen doch einfach zu groß gewesen. Hinzu kommt ein bestimmtes Maß an Verantwortung, das man in den vergangenen 30 Tagen zu tragen hatte. Wenn das dann alles abfällt, so kommt nach einer gewissen Leere so langsam der Alltag wieder.
Sie sagten Fähre nach Klaipeda?
Ja, ich habe während meines Urlaubs eine Gruppe von 13 Motorrädern begleitet. Der Organisator der Tour wollte selber auch Motorradfahren und es wurde jemand gesucht, der den Tour-Bus („Lumpensammler“) als Begleitfahrzeug und Gepäcktransporter fährt. Das Angebot war für mich verlockend und ohne zu überlegen habe ich eingewilligt. Immerhin kannte ich den Organisator schon seit einigen Jahren und es verbindet uns so etwas wie eine Männerfreundschaft. Man muss einander nicht viel sagen, man weiß wie der andere tickt und ist bereit den anderen zu akzeptieren. Relativ schnell waren 12 weitere Motorräder mit 14 Personen gefunden und am 6.7.2011 startete das Unternehmen „Auf der Route 66 fahren alle- aber auf der M 53 durch Sibirien…..“
Sibirien? Wie kommt man auf solch ein Reiseziel?
Für viele Motorradfahrer ist es ein großes Ziel einmal zum Nordkap zu fahren. Dort angekommen ist man enttäuscht dass alles im Nebel liegt und man Eintritt bezahlen muss. Es ist erstaunlich dass es darüber hinaus eine ganz erhebliche Zahl von Motorradfahrern gibt, die an den Baikalsee wollen. Dieser See scheint ein magischer Anziehungspunkt zu sein. Schnell werden die Entfernungen klein geredet und die Pannen mit deutscher Gründlichkeit vorbereitet. Was einen wirklich erwartet, davon will man Nichts hören. Man hat sich anderweitig informiert. Die zahlreichen Veröffentlichungen aus der Presse und dem Fernsehen hat man studiert und mit diesem Halbwissen wird jeder Ratschlag des Veranstalters hinweggefegt. Man darf dabei nicht übersehen, dass viele Teilnehmer in verantwortungsvoller Position arbeiten oder gearbeitet haben und durchaus in der Lage sind eigene Entscheidungen zu treffen. Alle waren über 50 Jahre, der älteste Teilnehmer bereits 76 Jahre alt.
Heißt das, dass Sie auch wegen Ihrer Erfahrungen an dieser Tour teilgenommen haben?
Ich bereise Russland nun schon zum 6. mal. Mehrmals bin ich alleine mit dem Motorrad in Russland unterwegs gewesen und habe dabei einige Situationen meistern können. Zweimal war ich im Kaukasus und habe dort viele Freunde gewonnen. Meine Sprachkenntnisse sind ausreichend um zu verstehen was man von mir will und ich kann überall um ein Nachtlager bitten. Das erleichtert vieles. Vor 7 Jahren bin ich die gleiche Strecke zum Baikalsee gefahren. Das war auf dieser Reise nicht nur wegen der Ortskenntnis durchaus von Vorteil. Hat man mich zu Beginn der Reise müde belächelt wenn ich hier und da eine Einschätzung oder einen Rat gab, so hörte man mir nach einigen Tagen bereits zu und zum Schluss der Reise fragte man mich bereits um meine Meinung! Es war für mich sehr angenehm, diesen Prozess zu beobachten. Viele Teilnehmer habe so Russland „erfahren“ - ein Russland das so vielschichtig und anders ist als man es aus unserer Presse kennt.
Das hört sich ja spannend an, was meinen Sie mit erfahren?
Es ist in Deutschland kein Thema, mal 1000 km an einem Stück zu fahren. Wenn das Navigationsgerät in Sibirien 630 km bis zum Ziel anzeigt und in 610 km die nächste Kreuzung signalisiert so sollte man sich nicht täuschen lassen. Das sind mal eben 10 bis 12 Stunden Fahrzeit von einem Ort zum nächsten. Und das auf der einzigen Ost-West-Verbindung in Russland, der M 53! Die M53 ist eine russische Fernstraße und befindet sich in Sibirien. Sie ist nahezu 2000 Kilometer lang und Teil der transkontinentalen Straßenverbindung von Moskau nach Wladiwostok und damit Teil des asiatischen Fernstraßennetz (Asian Highway AH 6).Hier zu fahren erfordert schon ein wenig Geschick. Nicht nur dass sich die Straßenverhältnisse ständig ändern, sondern auch dass der LKW-Verkehr einem Motorrad schwer zu schaffen macht. Stellen Sie sich nur einmal vor, dass ihnen im Gegenverkehr ein LKW entgegen kommt, der von einem PKW überholt werden möchte. Dadurch dass über die Hälfte der zugelassenen PKW aus Japan kommen (die Lenkung befindet sich bei diesen PKW auf der linken Seite) muss der PKW völlig auf die Gegenfahrbahn wechseln um überhaupt etwas zu sehen. Bei den gefahrenen Geschwindigkeiten kommt es dann doch zu brenzligen Situationen. Der Zeitdruck, unter dem die Lenker der Fahrzeuge stehen, lässt ein höfliches Verhalten nach mitteleuropäischem Muster nicht immer zu. Dazu die permanente Überwachung durch die Polizei mit Radargeräten und Videowagen, die Hitze und der Staub, die unvorstellbare Weite dieses flachen Landes und die Freundlichkeit der Bevölkerung bei irgendwelchen Pausen in den kleinen Dörfern. In Ansätzen konnte man das bereits im europäischen Teil Russlands kennen lernen. Wir haben die Teilnehmer in 2 Etappen nach Moskau und dem goldenen Ring geführt, bevor es über weitere Etappen über den Ural ging. Dann begann das eigentliche Russland, denn mehr als 75 % Russlands befindet sich in Asien, also hinter dem Ural. Hatte man im dicht besiedelten Teil Russlands bereits Erfahrungen mit der grandiosen Natur und Weite machen können, so hatten hinter dem Ural einige Teilnehmer bereits die Nase voll davon. Wurde bei der Freundlichkeit der Leute schon mal das Wort „Mafia“ gemurmelt, so war man später froh, dass es die unterschiedlichsten Netzwerke gab, als die ersten Reparaturen fällig wurden. Zu Beginn verwechselte man defensives Fahren mit Passivität, später fuhren alle Teilnehmer so, dass sie eindeutig ihre Absicht zu erkennen gaben und dachten für den anderen Verkehrsteilnehmer mit.
Sie erwähnten Reparaturen?
Mit 14 Motorrädern der unterschiedlichsten Hersteller haben wir in der Summe knapp 112 000 km zurückgelegt. (14 x 8000 km) Dabei zeigte sich, dass nicht jedes Modell aus Bayern den Anforderungen gewachsen war. Wenn dann hinter dem Ural die weiß-blaue Marke 2 Wochen zur Beschaffung eines Ersatzteils benötigt, ist man froh, dass die Reparatur z.B. eines Radlagers über Nacht von statten geht. Auch Bremsschläuche werden in wenigen Stunden aus Meterware gefertigt und montiert. Probleme an der Elektronik bedürfen etwas länger, sind aber nach 24 Stunden auch behoben. Mal ohne Termin den VW Bus in die Werkstatt bringen und am selben Tag Stoßdämpfer und Federn erneuern sowie nötige Kleinreparaturen erledigen ist kein Märchen, sondern in Russland problemlos möglich. Mit Grauen erinnere ich mich an Erfahrungen mit VW Vertragswerkstätten in Deutschland! Reifen werden auch am Sonntag sofort in jedem kleinen Dorf an der Straße geflickt. Insgesamt hatten wir 10-mal einen „Platten“. Das Montieren eines Ersatzreifens hätte ungleich mehr Zeit und Mühe gekostet, so dass wir die 5 Reifensätze (wie vorhergesagt!) unbenutzt wieder nach Deutschland gebracht haben. Denn bei dem Verkehr und der geringen Bevölkerungsdichte liegt doch schon mal ein Nagel oder ein spitzer Stein auf der Straße und nicht jedem Schlagloch kann man ausweichen. Blessuren an der Verkleidung durch die 8 Umfaller (ernsthafte Stürze gab es nicht) wurden zuletzt als Patina und Souvenir angesehen. Man darf nicht vergessen, dass viele Teilnehmer spätestens am Baikalsee derart erschöpft waren, dass es schwer fiel das Motorrad im Stand zu halten. Wenn 3 Männer in Arbeitskleidung zusammenstehen ist ein Schweißgerät nicht weit und so haben wir den Motorradanhänger, mit dem wir die fahruntüchtigen Motorräder zur nächsten Stadt gebracht haben, mehrmals schweißen lassen, weil Teile abgebrochen sind.
Man hört in Deutschland viel von Korruption?
Zur Korruption gehören immer zwei Seiten. Immer wenn die Polizei (früher Miliz) etwas von uns wollte, hatten wir unsere Russisch Kenntnisse vergessen und ganz viel Zeit. Spätestens nach einer Stunde konnte man sich vernünftig und sachlich unterhalten. Nie war Geld im Spiel. Insbesondere in den Republiken des Mittelural (Russland ist ein Bundesstaat aus vielen Einzelrepubliken!) konnte man unter dem geringsten Vorwand angehalten werden. Da wir kein Geld zu geben bereit waren, musste man uns nach einiger Zeit weiter fahren lassen. Allerdings gab es auch den Fall, dass ein offizielles Strafmandat erteilt wurde, mit Protokoll und Geldstrafe, einzuzahlen auf ein offizielles Bankkonto. Ansonsten haben wir es immer abgelehnt ,Geld zu zahlen, auch wenn es angeraten schien. So dauerte der Grenzübertritt nach Russland für die Motorräder 8 Stunden und für mich mit dem Begleitfahrzeug über 20 Stunden. Das hätte man „beschleunigen“ können. Dass es aber auch anders geht, zeigte sich bei der Rückreise, wo diese Prozedur nur 4 Stunden dauerte!
Welche Höhepunkte hatten Sie auf dieser Reise?
Unbestritten ist Moskau ein Höhepunkt. Ca. 8 % der russischen Bevölkerung lebt in dieser Stadt, insgesamt 12 Millionen Menschen. Wir haben am Montagmorgen um 3 Uhr mehrere Stunden vom Stadtrand bis zum Stadtzentrum (150 km Stop-and-go) benötigt. Das Hotel, in dem wir wohnten, hatte 2400 Betten und war nur eines von vier Hotels dieser Bauart in diesem Komplex. Der Bauboom und die gewagte Architektur der Modernen vermengt mit der alten Bausubstanz aus den 50-iger Jahren lassen einem nicht aus dem Staunen herauskommen. Aber auch der goldene Ring mit seinen vielen Klöstern und Kirchen, die alle reich verziert sind. Wenn man dann noch am nächsten Tag eine der ältesten Ikonenmalereien besuchen darf , hat man erst den richtigen Eindruck von diesem Reichtum an Kunst und Blattgold. Ein Fernsehteam begleitete uns beim Besuch des „URAL“-Motorradwerkes und der Bürgermeister persönlich begrüßte uns. Beeindruckend war auch der Besuch an der Pilgerstätte in Jekaterinburg.

Hier an der Stelle, an der die Zarenfamilie erschossen und verbrannt wurde, beging man gerade den Jahrestag. In der Nacht zuvor waren 30 000 Pilger anwesend. In Kasan organisierten spontan dortige Motorradfahrer eine nächtliche Stadtführung. In Ishewsk nahm sich der dortige Motorradclub unser an. Einen Ruhetag konnten wir in einem Dorf im Ural einlegen, so richtig mit baden im Fluss und Gänse und Kühe auf der Dorfstraße. Es gab Hotels, in denen das Personal lächelte (total ungewöhnlich in Russland!) und in denen man auch Nachts um 1 Uhr noch ein 3 Gänge Menü serviert bekam oder um 4 Uhr Frühstück (versuchen Sie das mal in einem 3 Sterne Hotel in Deutschland!). Sehr viele Hotels hatten WLAN und damit konnte man über das Internet kommunizieren. Novosibirsk, die Hauptstadt Sibiriens mit 1,5 Millionen Einwohnern und mit all seinen (positiven) Faccetten war (wie vorhergesagt!) ein eindrucksvolles Beispiel dafür, was Russland sein kann. Im Umkreis von 400 km nur scheinbar sumpfige Ebenen und in der Stadt findet man eine Metropole, einen Welthandelsplatz vor. Das Kohlezentrum im Kusbas, das Kraftwerk in Krasnojarsk, das Wissenschaftszentrum Akadem Gorodok, das Sanatorium in Taischet und natürlich der Baikalsee waren unbestrittene weitere Höhepunkte dieser Reise! Während die Teilnehmer die Rückfahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn bewältigten, wurden die Motorräder von einer Spedition nach Moskau gebracht. Den VW Bus überführten ich mit einem Partner in einer Tag-und-Nacht-Aktion dazu parallel auf der Straße nach Moskau. Alles ging glatt.
Was reizt Sie an solchen Aktionen?
Schon als Schüler war mir der aufgeschlagene Atlas unter der Bank wichtiger als das Geschehen an der Tafel. Reisen, insbesondere nach Russland, waren nur eingeschränkt möglich obwohl das Erlernen der Sprache obligatorisch war. Nach 1989 waren andere Sachen wichtiger. Jetzt sind die Kinder aus dem Haus und gesundheitlich geht es mir einigermaßen. Bis zu Rente muss ich noch einige Jahre arbeiten und so genieße ich die Urlaubszeit aktiv. Nordafrika, Australien und Südafrika habe ich gesehen. Amerika und Kanada üben nicht annähernd den Reiz aus wie Russland. Was sich hier in Russland tut sind grundlegende Umwälzungen, die durch alle Schichten der Gesellschaft gehen und so tiefgreifend sind, dass es noch über Jahrzehnte ein Abenteuer sein wird dieses Land zu bereisen. Der Reichtum Russland hat sich in den letzten Jahren entfaltet und kommt langsam bei der breiten Bevölkerung an. In den kleinsten Dörfern und entlegensten Gebieten ist der Nationalstolz, ein Teil Russlands zu sein, nicht zu übersehen. Auch wenn es unter den Republiken Neid und große Unterschiede gibt, so ist doch das Vertrauen in die Zentralregierung in den letzten Jahren immer größer geworden. Die Jugend ist wissbegierig und an den Universitäten und Hochschulen gibt es zunehmend ausgezeichneten wissenschaftlichen Nachwuchs. Die moderne Technik mit ihren Möglichkeiten und der Ausbau der Transportwege sorgen für eine Mobilität ungeahnten Ausmaßes. Es werden allerorten Straßen gebaut oder erneuert, wie ich es noch nie zuvor gesehen habe. Auf den gesamten 7000 km hatten wir nur ca. 70 km „unbefestigte“ Straße. Deswegen zu meinen, man könne Russland nur mit dem Geländemotorrad durchqueren, ist ein Irrtum. Egal wie einfach man auf dem Lande lebt, einem Fremden wird zunehmend unvoreingenommen geholfen. Natürlich leben auf dem Lande viele ältere Menschen, die Jugend zieht es nach besserer Ausbildung und Arbeit. Aber das haben wir doch bei uns z.B. in Mecklenburg auch so.
Wo werden Sie den nächsten Urlaub verbringen?
Natürlich gibt es schon Überlegungen für die nächste Urlaubsreise. Wahrscheinlich werde ich wieder allein mit dem Motorrad nach Russland reisen. „Europa Nord-Ost“ wäre ein schönes Thema. Das gibt dann einen reizvollen Vortrag, in dem ich meine Erlebnisse und Erfahrungen verarbeiten kann.
Vortrag?
Ja, über solche Urlaubsreisen stelle ich einige Bilder zusammen und halte bei Bedarf in Vereinen oder Institutionen Vorträge. Reich wird man davon nicht, aber die Unkosten für die Mühe und die Nachbereitung der Fotos sollten dabei schon erwirtschaftet werden. Nicht zuletzt ist es ein Großteil unserer Schülerinnen und Schüler, die bereits in der nächsten Woche erwartungsvoll nach dem ersten Vortrag aus diesem Urlaub fragen.“

Die Ferien allerdings sind zwischenzeitlich zu Ende gegangen, was allerdings die Aktualität dieses überaus farbigem Reiseberichtes in keinster Weise schmälert. Im Gegenteil: Lübeck-TeaTime (er)wartet nun die Terminankündigung zum MILBROD-Vortrag über diese Reise!

Zunächst aber herzlichen Dank für diesen tollen Bericht!

Hier der Bilderbogen - noch ein wenig unsortiert. Aber das soll noch "nachgeholt" werden.







Dies ist die "Grenze" zwischen Europa und Asien





































































Fotos © Egon Milbrod, Lübeck

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