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Schmäschke verlässt HSV Handball am Saisonende u. a. m.

08. April 2011 (HL-Red-RB) Dierk Schmäschke, Vize-Präsident des HSV Handball, wird den amtierenden Spitzenreiter der Handball-Bundesliga zum Saisonende verlassen und zur SG Flensburg-Handewitt zurück kehren. Der ehemalige Handball-Profi wechselte nach seiner Berater- und Geschäftsführertätigkeit für den HSV im September 2006 als hauptamtliches Mitglied ins Präsidium des Vereins. Seit 2008 bekleidete er das Amt des Vize-Präsidenten beim DHB-Pokal- und Europapokalsieger.

„Dieser Schritt hat mich reifliche Überlegung gekostet und ist mir am Ende nicht leicht gefallen“, so Dierk Schmäschke zu seiner Entscheidung. Der gebürtige Nordfriese, der gerade seinen 53. Geburtstag gefeiert hat, erklärt: „Aus persönlichen und privaten Gründen zieht es mich in meine Heimatregion und zur SG zurück. Vor diesem Schritt gilt mein ganzer Einsatz aber nur dem HSV Handball und den hohen Zielen, die vor uns liegen.“

HSV-Präsident Andreas Rudolph bedauert die Entscheidung seines langjährigen Präsidiumskollegen: „Der gesamte HSV Handball bedauert Dierks Entschluss, wir akzeptieren ihn jedoch zugleich. In den letzten Jahren hat er sich an vielen Fronten sehr um den HSV Handball verdient gemacht, wofür ihm der gesamte Verein zu Dank verpflichtet ist. Jetzt aber wollen wir die großen Ziele, die wir diese Saison noch anpeilen, gemeinsam mit Dierk realisieren.“

Der Aufsichtsrat des HSV Handball hat unterdessen, in gemeinsamer Absprache mit dem Präsidium, die Gespräche über eine Neubesetzung des Präsidentenamts zum kommenden Sommer sowie über die zukünftigen Strukturen des Vereins weiter vertieft. Aufsichtsrats-Vorsitzender Uwe Wolf hierzu: „Unsere gemeinsamen Beratungen geben Anlass zur Hoffnung, dass wir schon recht bald zu einer für den HSV Handball tragfähigen und zukunftsorientierten Lösung kommen werden.“ Neben dem vakanten Amt des Präsidenten - Andreas Rudolph wird nach sechs Jahren nicht erneut für das Amt kandidieren - wird sich der HSV Handball auch im Bereich Vertrieb und Sponsoring zur kommenden Saison neu aufstellen.


Beinahe ausverkauftes Haus gegen den TV Grosswallstadt
Noch 150 Oberrang-Tickets für das Spiel am Sonntag um 17.30 Uhr erhältlich
Nach zwei Auswärtsspielen in Folge tritt der HSV Handball am Sonntag, 10. April, wieder einmal als Gastgeber in der heimischen O2 World Hamburg auf. Ab 17.30 Uhr heißt der Gegner TV Grosswallstadt. Die Mainfranken kommen mit der Empfehlung des Einzugs ins EHF-Pokal-Halbfinale in den Hamburger Volkspark sowie eines Auswärtssieg beim THW Kiel, den der TVG vor Wochenfrist einfahren konnte. Für die Partie am Sonntag sind in einer nahezu ausverkauften O2 World noch rund 150 Oberrang-Tickets erhältlich. Sport1 überträgt die Partie des 28. Spieltags live.

TVG zieht ins EHF-Pokal-Halbfinale ein
Mit einem 28:25 in Kiel fuhr der TV Grosswallstadt vor neun Tagen seinen zwölften Saisonsieg ein. Dabei war für die Mannschaft von Trainer Peter David vor dem Auswärtserfolg beim Champions League-Sieger keine optimale Vorbereitung möglich. Lediglich eine kurze Trainingseinheit in der Heimat blieb dem Altmeister zwischen ihrer Ankunft vom EHF-Viertelfinale bei Saint Raphael Var Handball und der Abfahrt gen Norden. Dem Bundesliga-Sieg ließen die Mainfranken ein 25:22-Erfolg auf europäischer Ebene gegen das Team aus Frankreich folgen und lösten so, trotz einer knappen Niederlage im Hinspiel, das Halbfinal-Ticket. „Erst gewinnen wir in Kiel und nun ziehen wir ins EHF-Halbfinale ein. Ich bin sehr glücklich und stolz auf meine Mannschaft!“, bilanzierte Peter David die zurückliegende TVG-Woche. In der Vorschlussrunde kommt es für die Grosswallstädter zu einem HBL-internen Aufeinandertreffen mit dem TBV Lemgo.

„Wir werden versuchen, den HSV ein wenig zu ärgern.“
Am Wochenende reist der siebenfache Deutsche Meister nun ausgeruht nach Hamburg an. Allerdings musste das David-Team in den letzten Spielen auf seine beiden Spielmacher Oliver Köhrmann (Muskelfaserriss) und Philipp Reuter, der im EHF-Pokal umgeknickt war, verzichten. Erfolgreichster Schütze im Team des Tabellenzehnten, der sein Dutzend Saisonsiege zu gleichen Teilen vor eigenem Publikum wie auch auswärts eingefahren hat, ist Michael Spatz mit bislang 173 Treffern. Im Hinblick auf das Auswärtsspiel beim HSV weiß der TVG-Rechtsaußen: „In Hamburg haben wir eigentlich nichts zu verlieren und können ähnlich wie in Kiel befreit aufspielen. Das hat uns in dieser Saison schon öfter geholfen. In so einer Halle wie der O2 World macht es immer Spaß, Handball zu spielen, und ich denke, dass unser Team wieder heiß sein wird. Wir werden versuchen, den HSV ein wenig zu ärgern, und ich bin gespannt, was am Ende dabei herausspringt.“


Quelle:
HSV Handball Betriebsgesellschaft mbH
www.hsvhandball.com







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