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Green Goal 2011: Effektives Umweltmanagement in WM-Stadien

25. November 2010 (HL-Red-RB) Ehrgeizige Umweltziele gehen mit dem nächsten sportlichen Großereignis in Deutschland einher: Die FIFA Frauen-WM 2011 soll „klimafair“ werden. Mit Hilfe des renommierten Öko-Instituts und unterstützt von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt will das Organisationskomitee (OK) mit seiner Kampagne „Green Goal 2011“ negative Auswirkungen auf die Umwelt nach Möglichkeit vermeiden oder durch Investitionen in Klimaschutzprojekte ausgleichen.

Begleitet wird die Kampagne von einem hochkarätig besetzten Umweltbeirat. In seiner dritten Sitzung Anfang November in Berlin beschloss das Gremium gemeinsam mit dem OK die Einführung des Umweltmanagementsystems „ÖKOPROFIT“ in allen neun WM-Arenen und setzte damit einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zur klimafairen Frauen-WM 2011. Das Ziel von „ÖKOPROFIT“ ist es, die Stadionbetreiber durch den Einsatz innovativer Technologien nachhaltig ökonomisch zu stärken und gleichzeitig die ökologische Situation im Stadionbetrieb zu verbessern. Durch Investitionen in den betrieblichen Umweltschutz können Kosten gesenkt und die Öko-Effizienz gesteigert werden.
Im Laufe des Zertifizierungs-Verfahrens, das von der Firma Arqum begleitet wird, stehen in fünf Workshops und bei drei Vor-Ort-Terminen die Themen Umweltpolitik, Regenerative Energiequellen, Abfall, Wasser sowie Umweltcontrolling, Umweltmanagement und umweltfreundliche Beschaffung auf dem Programm.
„Hiermit leisten wir einen nachhaltigen Beitrag für den Klimaschutz im Sport, der auch über die Frauen-WM hinaus wirken wird“, erklärt Claudia Roth, Bundesvorsitzende von Bündnis 90/ DIE GRÜNEN und Sprecherin des Umweltbeirats der Frauen-WM 2011.
Die Leitidee von Green Goal 2011 beinhaltet die fünf Kernbereiche Wasser, Abfall, Catering, Energie und Mobilität. Um eine umwelt- und klimafreundliche WM zu organisieren, sollen in den Stadien regenerativ und umweltverträglich erzeugte Energie genutzt, die Abfallmengen deutlich reduziert und ein intelligentes und klimafreundliches Mobilitätskonzept realisiert werden.


Quelle:
Organisationskomitee für die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft Deutschland 2011™

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