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Travemünder Woche: Have a Hobie Travemuende Week

21. Juli 2010 (HL-Travemünde/Red-RB) Der „Hobie Way of Life“ hält Einzug an der Lübecker Bucht. Zur 121. Travemünder Woche (23. Juli bis 1. August 2010) haben sich rund 200 Hobie-Crews aus 15 Nationen zu den Multi Europeans, den Europameisterschaften in insgesamt zehn Disziplinen, zu 246 Starts angemeldet. Sie werden für ein buntes Spektakel auf dem Wasser und an Land sorgen. Denn sobald die intensiven Wettfahrten auf der Regattabahn beendet sind, fühlen sich die Hobie-Segler aus aller Welt als große Gemeinschaft, in der der soziale Aspekt bei geselligen Partys nicht zu kurz kommen darf. Selbst Segler aus dem Oman, Singapur und Australien wollen sich dieses Ereignis nicht entgehen lassen und haben sich für die „schönste Regatta der Welt“ avisiert.




Foto ü/TW

Im sportlichen Mittelpunkt stehen die Hobie 16, die zunächst ihre Meister in den Frauen-, Masters- und Jugendkategorien sowie in der Spi-Variante (Jugend, Frauen und offen) ermitteln, bevor es in Qualifikations-, Gold- und Silberrennen um den „großen“ EM-Titel bei den 16ern geht. 99 Boote der weltweit am meisten verbreiteten Katamaran-Klasse hatten dafür schon gemeldet. Neben dem Gastgeberland, das gut die Hälfte aller Meldungen zu den Hobie Multi Europeans abgegeben hat, kommen die Europäer aus Österreich, Belgien, Dänemark, Spanien, Frankreich, Großbritannien, Spanien, den Niederlanden, Polen, Schweden und der Schweiz.

Und die deutschen Hobie 16-Cracks dürfen sich vor der heimischen Küste durchaus Chancen auf Toppplatzierungen ausrechnen. Der zwölfmalige Europameister Detlef Mohr hat in den vergangenen Jahren zwar einen Titelgewinn verfehlt und musste sich bei der Kieler Woche zwei Teams aus Singapur geschlagen geben. „Er zählt in der Lübecker Bucht mit Karen Wichardt aber ebenso zu den Favoriten wie Knud Jansen, der sich zu einem starken Konkurrenten entwickelt hat“, sagt Fritz-Rüdiger Klocke, deutscher Präsident der europäischen Klassenvereinigung (EHCA). Daneben sei die französische Flotte immer stark einzuschätzen. Und auch die von anderen Kontinenten stammende Mannschaften dürfen in das Geschehen eingreifen. Ihnen wird mittels Wildcards gern die Teilnahme ermöglicht, obwohl sie nicht den EM-Titel gewinnen können.

Über die nationalen Verbände werden rund 35 Crews nominiert, die direkt in den Kampf um den Titel eingreifen können. Eine etwa gleiche Anzahl hat die Chance, über die Qualifikationsrennen bzw. Toppplatzierungen bei der Jugend-EM in den Kreis der Meisterschaftsanwärter aufgenommen zu werden. „Es ist ein erklärtes Ziel der Hobie-Klasse, die Jugend in die Gemeinschaft zu integrieren“, erklärt Klocke. Daher gehören auch die Hobie Dragoon zum Reigen der Europameisterschaften. „Der Dragoon etabliert sich immer mehr als Einstiegsklasse in das Katamaransegeln nach dem Opti“, so der EHCA-Präsident.

Reichlich Zweirumpf-Erfahrung bringen dagegen nicht nur die Einhand-Athleten auf den Trampolinen der Hobie 14 und FX-One ein. Die Crews auf den rasanten Hobie Tiger und Wildcat haben internationales Format und können nach ihrer viertägigen Meisterschaft gleich auch noch in das Geschehen der deutschen Bestenermittlung in der Formula 18-Klasse eingreifen, was etliche Mannschaften nutzen wollen.

Um bestens auf die Meisterschaften vorbereitet zu sein, bietet der weltweit renommierte Katamaran-Segler Mitch Booth einen Trainingskurs an. Der gebürtige Australier mit niederländischer Staatsbürgerschaft gewann diverse Welt- und Kontinental-Meisterschaften, segelte bereits Hobie 16, Hobie Tiger und Wildcat und möchte seine intensiven Katamaran-Kenntnisse nun vor allem an junge Crews weitergeben. Da er bereits seine eigenen Kinder zum Hobie-Segeln gebracht hat, weiß Booth, wie Jugendliche angesprochen werden müssen, um ihnen den Hobie-Spirit zu vermitteln. Die Fortbildungsveranstaltung mit Schwerpunkt auf den Hobie 16 beginnt am Donnerstag, 22. Juli, zwei Tage vor dem ersten EM-Rennen.

„Wir sind sehr glücklich, dass wir mit dem Lübecker Yacht-Club einen Ausrichter gefunden haben, der es uns ermöglicht, alle Hobie-Klassen zu den Multi-Europeans zu versammeln“, sagt Klocke, der auch die gute Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Travemünder Woche bei der Gestaltung des Rahmenprogramms lobt. So bekommen die Hobie-Segler nicht nur auf der Fläche des Grünstrands einen gemeinsamen Liegeplatz, sie dürfen sich auch auf drei gesellige Großereignisse im Laufe der Woche freuen. Nach der Welcome-Party am ersten TW-Sonnabend bildet die so genannte Cut-Party am Dienstag auf der Viermastbark „Passat“, wenn bereits die ersten Titel vergeben sind und die Teilnehmer für die entscheidende Hobie-16-Meisterschaft feststehen, den Höhepunkt der Woche. Am zweiten TW-Sonnabend nimmt die Hobie-Gemeinde nach sicherlich turbulenten Regattatagen bei der Farewell-Party mit den Siegerehrungen Abschied.

Bis dahin werden die Katamarane auf dem Wasser und an Land der Travemünder Woche ihr Gesicht 2010 gegeben haben. „Das wird ein einprägsames Bild mit all den Katamaranen – von den Tornados über die F-18 bis zu den Hobies – im Bereich vom Strand neben der Nordermole über den Grünstrand bis zum Mövenstein“, ist Claus-Dieter Stolze, Geschäftsführer der Travemünder Woche, voller Vorfreude auf die bunte Kat-Meile, die durch eine Illumination des Strandbereiches abends besonders unterstrichen werden soll.


Quelle:
TW
www.travemuender-woche.de

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