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Deutsche Fußball-Nationalmannschaft - Weltmeister der Herzen!

09. Juli 2010 (HL-Red-RB) Meinung: Bei aller "Liebe": Wer damit wirklich gerechnet hat, dass die deutsche Mannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika erneut ihre "Glückskekse" - sprich "Tore zur rechten Zeit" vom Fußballgott geschenkt bekommt - einfach, weil diese dann "rund ins Eckige" passen, sind mitunter eben Wunschtaum. Das eine Spiel vergessen, in dem etwa Podolski die Millimeter zum Torerfolg fehlten? Genau so war es gestern. Wenn und aber: Ja, wenn die im Grunde zwei Super-Chancen gestern erfolgreich genutzt worden wären, ja dann...

Das war eben erneut so - es sollte einfach nicht sein. Und die andere überlegung: Wer glaubt, dass der deutsche Bundestrainer allein die Fußball-Weisheit "gefressen" hätte, irrt nun wirklich gewaltig. Andere Träiner können auch "etwas". Und es war nun kein Geheimnis um die wahrlich hervorragenden Qualitäten der spanischen Superstars, die zunächst an ihrem eigenen Können scheiterten - dann aber zur mannschafltichen Geschlossenheit zurückgeführt wurden. Genau das hat nämlich gestern geklappt. Dabei leider gegen "uns".

Sicherlich hätte es anders ausgesehen, wenn die besagten deutschen Chancen zu Toren geführt hätten. Aber der Rückfall in Einzel-Star(r)sinn zeigte es bei den Spaniern doch auch. Wie sonst konnte man die unglaubliche Chance der Spanier zum 2:0 sonst werten? Und wenn es stimmt - rd. 90 Prozent Ballbesitz der Spanier: Wie soll man dann zum eigenen Spiel kommen? Bei den deutschen Siegen war das eben auch umgekehrt.

Selbstverstänedlich haben die Spanier das deutsche Spiel ebenfalls sorgsam analysiert. Der "Gelb-Ausfall" von Müller spielte zudem ebenfalls eine gewisse Rolle. Und man kann sich durchaus vorstellen, Cacau statt Gomez und zudem früher einzuwechseln, wäre nicht klüger - aber zumindest mutiger gewesen.
Noch eines nicht zu vergessen: Arroganz und "Fortsetzung" Weltkrieg haben noch nie genützt. Auch zwei Gedanken zu unseren Gegnern, die "wir" so klar geschlagen haben. Wer gemeint ist? Nun, das dürfte doch klar sein...

"Weltklasse-Schülermannschaft" gegen erfahrenes, eingespieltes Traum-Team - das zuzugeben wäre wahre Größe und vor allem fair.

Stellen Sie sich vor, Deutschland hätte Spanien geschlagen und wäre im Endspiel gegen die Niederlande. Das hätte wieder "Rache" für 1974 (als die Niederländer wie die Spanier nun die besten Fußballer waren). Also wieder "Krieg" auf grünem Rasen. Sollen sich doch nun bekämpfen. Deutschland hat den schönsten Fußball dieser WM gezeigt. Das ist im Grunde wie "Weltmeister".
Der Titel ist bald Statisktik - aber der hervorragende Ruf der jungen Deutschen lässt "Zukunft" erwarten. Und glauben Sie, liebe Gäste in Lübeck-TeaTime: da fürchten sich garantiert jetzt schon die zukünftigen "Altersklassen", die offensichtlich keine Vorsorge getroffen haben. Deutschland kann stolz und voller Vertrauen in dies Zukunft schauen.

Richtig - es fehlt nun das Spiel gegen die "Urus" um Platz drei. Da "fehlt" Müller nicht mehr. Gewonnen ist das jedoch auch noch nicht - aber Chance auf erneute "Kür-Vorführung" mannschaftlicher Fußball-Kunst besteht. Gestern wurde nicht gefeiert. Das war verständlich. Aber es war auch keine Strafe gegenüber der Mannscchaft. Nein - die Fans waren traurig. Da schmeckt's eben nicht mehr...

Schade allerdings, dass - wie zu hören war - die Rückkehr auf Wunsch unserer "Jungs" nicht mit dem Berlin-Empfang gefeiert wird. Sollte man aber: Denn eine größere Anerkennung, Belohnung und damit Motivation gäbe es nicht. Denn wie sagt man auch gerne: "Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist schon jetzt Fußball-Weltmeister der Herzen"! Und das nicht nur in Deutschland!

Das jedenfalls meint
Reinhard Bartsch
Herausgeber Lübeck-TeaTime

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