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Agentur für Arbeit Lübeck

Allgemein/ Pol/RettungsD Verkehr

Flughafen und Beltquerung im "Gäste-Echo"

24. April 2010 (HL-Red-RB) Von Peter Ninnemann aus Timmendorfer Strand erreichte Lübeck-TeaTime folgender Beitrag - ein kurzer Gedanke zum Lübecker Flughafen, also aus der Sicht eines "Nicht-Lübeckers" und vielleicht auch deswegen einmal durchaus interessant, und zur beabsichtigten Fehmarnbelt-Querung.
1)Flughafen Lübeck:
Der Lübecker Flughafen hat dann eine Zukunft, wenn diejenigen die ihn nutzen, die Kosten tragen. Nach dem Verursacherprinzip. Wenn die Stadt Lübeck ein Teil der Kosten für jeden Flug mitträgt, kann das nicht funktionieren. Lübeck ist mit 1,2 Milliarden EUR verschuldet.
Jeder weitere Kommentar ist vor diesem Hintergrund überflüssig.

2)Beltquerung:
Offener Brief an IHK-Lübeck: "Beltquerung beerdigen"!
Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrter Herr Dr. Oezren,
vielen Dank für die zahlreichen Information zur Initiative HanseBelt. Viele Jahre habe ich mit Partnern aus Scandinavien, ohne Brücke, erfolgreich und gern zusammengearbeitet.

Die lockere, fast freundschaftliche und korrekte Zusammenarbeit ist unvergessen.

Wirtschaftliche und kulturelle Verbindungen zu unseren nördlichen Nachbarn kann ich nur unterstützen. Wie natürlich zu allen Nachbarn Deutschlands. Ein großes Potential, wirtschaftlich wie kulturell, muß m.E. zu unseren östlichen Nachbarn noch erschlossen werden. Hier liegen große Zukunftschancen. Das Institut für Weltwirtschaft, Kiel, weist auf den Nachholbedarf besonders der östlichen (EU) Ostseeanrainer hin. Leider sind die Bahnverbindungen von West nach Ost in einem erbärmlichen Zustand. Die Fahrtzeiten sind in 2010 länger als 1945 !

Nach Scandinavien haben wir eine gut funktionierende Bahntrasse über Flensburg und 90 Taktungen täglich mit der Fähre über Fehmarn. Eine schwimmende Brücke. Fachleute sehen, wenn überhaupt, nur geringe Zuwachsraten für den Markt in Scandinavien. Die EU und Deutschland sollten die Beltquerung, wie damals den hochgelobten und beschlossenen Transrapid, aus wirtschaftlichen Gründen beerdigen. Die Ausstiegsklausel im Staatsvertrag würde dies gemeinsam mit DK ohne Gesichtsverlust ermöglichen.

Die notwendigen Milliarden für die FFBQ sollten aus wirtschaftlicher Vernunft in den Ausbau der Schienen Verkehrswege Richtung Zukunftsmarkt Osteuropa investiert werden.

Fast alle von der IHK angesprochenen Aktivitäten "HanseBelt" sind im Zeichen des www. selbstverständlich auch ohne Brücke möglich.

Wo sind die privaten Investoren aus Deutschland, wenn die FFBQ wirtschaftlich so sinnhaftig sein soll ?

Der Engpass Fehmarnsundbrücke ist nicht gelöst, der Knoten Hamburg natürlich auch nicht. Der Ausweg Bad Kleinen oder Lüneburg führt die Fahrzeitverkürzung ins Gegenteil. DAS Argument für die 1,7 Milliarden EUR teure Hinterlandanbindung.

Schäden im Umweltbereich, im Tourismus, Gemeinden und Trassenanliegern nicht mitgerechnet !

Über eine (notwendige) Neubeurteilung der festen Beltquerung auch hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit würden sich viele Menschen und IHK-Mitglieder in Ostholstein freuen. Aus sozialen und kaufmännischen Gründen."

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