Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren. Klicken Sie hier für weitere Informationen.
Hier klicken, um diese Nachricht nicht mehr anzuzeigen.



Agentur für Arbeit Lübeck

Allgemein/ Pol/RettungsD Verkehr

PD Lübeck: Statt erlaubter 100km/h mit "176" auf der A 1

18. November 2008. Am Samstag, den 15.11.08, führten Polizisten des Eutiner Bezirksreviers und des Autobahnreviers, gemeinsam mit Mitarbeitern des Kreises Ostholstein auf der A1 Höhe Anschlussstelle „Oldenburg i.H. – Nord“ eine stationäre Geschwindigkeitskontrolle durch. In diesem Bereich ist eine Geschwindigkeit von 100 km/h erlaubt. Damit auch außerdeutsche Fahrer belangt werden können, errichteten die Beamten etwa zehn Kilometer hinter dem Messfahrzeug eine Anhaltestelle. In der Zeit von 09.30 Uhr bis 14.30 Uhr durchfuhren 1797 Fahrzeuge die Messstelle, davon waren 267 so schnell, dass deren Fahrer ein Verwarnungs- oder Bußgeld bezahlen müssen.

In dieser Zeit fuhren auch 13 ausländische Fahrzeuge zu schnell, alle wurden auf dem Parkplatz „Heiligenhafener Berg“ gestoppt. Von den 13 Fahrzeugen waren fünf mit mehr als 141 km/h gemessen worden, als deutsche Fahrzeugführer hätten sie zusätzlich zum Bußgeld auch ein einmonatiges Fahrverbot auferlegt bekommen. Bei einem Ausländer ist dies nicht möglich, der muss dafür eine Sicherheitsleistung in Höhe des doppelten Bußgeldes hinterlegen. Ein 38 jähriger Däne aus Kopenhagen war mit vorwerfbaren 176 km/h der Tagesspitzenreiter, er hinterließ eine Sicherheitsleistung in Höhe von 775,- Euro.

Die Beamten beendeten auch eine Trunkenheitsfahrt. Ein 24 jähriger Däne fuhr mit vorwerfbaren 151 km/h durch den Messbereich. Im Rahmen der folgenden Kontrolle stellten die Polizisten fest, dass der Mann alkoholisiert war, ein Alkotest ergab mehr als 1 Promille. Außerdem stand der Mann unter Drogeneinfluss und hatte gar keinen Führerschein. Die Polizisten leiteten ein Strafverfahren ein und ließen eine Blutprobe entnehmen. Nach Hinterlegung einer Sicherheitsleistung in Höhe von 1000,- Euro wurde der Beschuldigte wieder entlassen.

Quelle: PD Lübeck

Impressum