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Agentur für Arbeit Lübeck

Allgemein/ Pol/RettungsD Verkehr

SHFV/FK Schleswig verurteilen Vorfälle bei Kreisklassenspiel

08. September 2009 (HL-red.) „Wir sind schockiert über die Nachrichten zu diesem Vorfall und werden die Umstände genau überprüfen“, sagt Eddy Münch, Sicherheitsbeauftragter des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes zu den Vorkommnissen im Rahmen des Kreisklassenspiels zwischen dem TSV Bergenhusen und Schleswig IF II. Dort ist es nach Berichten der Polizei am vergangenen Sonntag nach einem vermeintlichen Foulspiel zu einer Schlägerei zwischen Zuschauern und Spielern beider Vereine gekommen.

„Der Fall wird jetzt in enger Zusammenarbeit des SHFV mit dem Fußballkreis
Schleswig und der Polizei aufgearbeitet und entsprechende Sanktionen sowohl auf
sportrechtlicher als auch auf strafrechtlicher Ebene für die Gewalttäter geprüft“, so
Münch weiter.
Auch Wolfgang Winkler, Präventionsbeauftragter und Vorsitzender des
Jugendausschusses des Fußballkreises Schleswig zeigt sich erschüttert: „Ein
schwarzer Tag für den Fußball im Kreis Schleswig. Ich gehe jedoch davon aus, dass
sich die beiden Vereine aktiv an der Aufklärung der Geschehnisse beteiligen.“
„Haben uns am Anfang noch einige Leute belächelt und behauptet, dass Gewalt ein
eher städtisches Phänomen sei, das es auf dem platten Land nicht gebe, so hat uns
leider der Vorfall in Bergenhusen auf brutale Weise in unserem Ansatz bestätigt“, so
Tim Cassel, Leiter des SHFV-Projektes „SH kickt fair“. „Auch in Schleswig-Holstein
sind wir längst nicht mehr vor dem Auftreten massiver Gewalt im Fußballsport
gewahrt. Es besteht eine unbedingte Notwendigkeit zu langfristig angelegter,
nachhaltiger Präventionsarbeit, wie wir sie von Seiten des SHFV in Zusammenarbeit
mit unseren Fußballkreisen umsetzen“, so Cassel weiter.
Cassel betont jedoch, dass der weitaus größte Teil der Fußballspiele in Schleswig-
Holstein - jedes Wochenende finden etwa 2500 Begegnungen statt - absolut friedlich
und fair verlaufe. Letztendlich sei man vor derartigen Ausbrüchen nie ganz gefeit:
„Gewalt ist ein gesamtgesellschaftliches und kein fußballspezifisches Phänomen.
Dennoch werden wir als Fußballverband weiterhin alles dafür tun, unseren Teil zur
Bekämpfung dieses Problems beizutragen und damit unserer sozialen
Verantwortung nachzukommen“, so Cassel weiter.

Mehr Informationen zum Projekt „SH kickt fair“ erhalten Sie unter www.shfv-kiel.de

Quelle: SHFV

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