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HS-Kulturkorrespondenz: Die schönsten Hits der Deutschen

27. August 2009 (HL/red.) HS-Kulturkorrespondenz: Die schönsten Hits der Deutschen - Von Horst Schinzel: Sicher ein ungewöhnlicher Beitrag zum 60-Jahr-Jubiläum der Bundesrepublik Deutschland: Der Hessische Rundfunk präsentiert zur besten Sende im Vorfeld des „Tag der Deutschen Einheit“ eine „Musikalische Zeitreise durch die letzten 60 Jahre“. Die Show stammt von Christian Stöffler, dem praktisch die ganze Nation zugearbeitet hat. Die Zuschauer der ARD waren aufgefordert, im Internet für ihr Lieblingslied zu stimmen. Die Musikredakteure der ARD-Sender haben eine Liste von hundert Liedern zusammengestellt.

Maßgeblich für die Auswahl waren der Erfolg der Schlager in den Bestenlisten – neudeutsch „Charts“ genannt – und ihre gefühlsmäßige Bedeutung die Menschen im Rückblick auf die hinter uns leinenden sechzig Jahre. Fündunddreißig Lieder mit den meisten Stimmen werden am 1. Oktober von Kim Fisher und Jan Hofer vorgestellt werden.
Verbunden mit der Präsentation ist eine Reise zu den symbolträchtigsten Orten in Deutschland wie dem Brandenburger Tor oder der Semperoper in Dresden. Vor diesem Hintergrund werden Zeitzeugen befragt wie Götz Alsmann, Regina Halmich, Friedrich Nowootny die Prinzen, Marcel Reich-Ranicki Claudia Roth oder Gayle Tufts. Sei erzählen, was sich für sie mit Liedern wie de n „Capri-Fischern“ aus dem Jahre 1949 von Rudi Schuricke, „Alt wie ein Baum“ der Pudhys aus dem Jahre 1976, „Wind of Change“ der Scorpions aus dem Jahre 1990 oder „Durch den Monsun“ von Tokio Hotel (2005) verbindet.
Die Befragten kommentieren ihren Lieblingssong und schildern ihre Erinnerungen an dieses Lied und seine Zeit. Die Fernsehmacher meinen, deutsch-deutsche Geschichte spiegele sich auch in dieser Auswahl wider. Was für „Wind of Change“ ganz gewiss zutrifft. Die Scorpionen haben damit irgendwie den Zerfall der Sowjetunion begleitet.
Dass diese Schlager manchmal durchaus auch das Zeitgefühl der Gesellschaft ausgedrückt haben, macht der Fernsehdirektor des Hessischen Rundfunk Manfred Krupp an am Beispiel des sicherlich banalen Schlagers von Conny Froboess aus dem Jahre 1962 „Zwei kleine Italiener“ deutlich. 1962 waren die ersten Gastarbeiter hier durchaus nicht heimisch geworden. Der Titel wurde über eine Million Mal verkauft.
Nicoles „Ein bisschen Frieden“ stellt Manfrede Krupp in den Kontext von Nachrüstungsbeschluss und Falklandkrieg. „Zu allen Zeiten haben erfolgreiche Schlager und Popsongs den Wandel der Gesellschaft und Mentalität widergespiegelt, haben Störungen und Stimmungen aufgegriffen und in einfachen Melodien und Texte übersetzt“, so der Fernsehdirektor. Die Auswahl könne zum Nachdenken anregen, meint Krupp abschließend.
Dienstag, 1. Oktober 2009, 20.15 Uhr, Die schönsten Hits der Deutschen. Eine musikalische Zeitreise durch die letzte 60 Jahre. Präsentiert von Kim Fisher und Jan Hofer, im ERTTEN
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