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Agentur für Arbeit Lübeck

Allgemein/ Pol/RettungsD Verkehr

Schon eine Viertelmillion Besucher auf Travemünder Woche

19. Juli 2009 (HL-Travemünde/red.) Auftaktwochenende der 120. Travemünder Woche verlief auch an Land überaus erfolgreich. Während die Segelwettfahrten der Aktiven aus insgesamt 20 Ländern bei mittleren Winde auf der Lübecker Bucht wie geplant über die Regattabahnen gingen, besuchten bis heute Nachmittag bereits rund eine Viertelmillion Gäste das Jubiläumsfestival an Land. Ausgesprochen zufriedene Veranstalter, Aussteller und Ordnungshüter zogen eine positive Zwischenbilanz.

„Wir sind deutlich besser gestartet, als im vorigen Jahr“, resümierten Andreas Stülcken und Claus-Dieter Stolze von der TW-Organisationsleitung, seit der feierlichen Eröffnung mit dem Schirmherrn Peter Harry Carstensen als Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein und Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee als Ehrengast am Freitagabend (17. Juli) reiße der Besucherstrom nicht ab. Jung vergnügte sich vor allem im CITTI-Park der Spielemacher, und Alt bei Winzerwein und brasilianischer Caipiriña aus dem vielfältigen internationalen Gourmetangebot. Besonders positiv: Auch auf den Hot Spots der Jugendlichen zum Beispiel in der Holsten Beach Area am Strand blieb alles ruhig und friedlich. Im Fieber der Nacht zum Sonnabend gab es einen einzigen Rettungswageneinsatz.

Während die Feierlustigen aus nah und fern auf der Meile in Hochstimmung kamen, traf sich die TW-Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Sport beim traditionellen boot-Empfang auf der Viermastbark „Passat“, dem weit über die Landesgrenzen hinaus bekannten und beliebten Wahrzeichen Travemündes. Die Messe Düsseldorf mit dem Vorsitzenden ihrer Geschäftsführung, Werner M. Dornscheidt, als langjähriger Hauptpartner der Travemünder Woche bewirtete nicht nur die 350 geladenen Gäste mit rustikalem Fisch- und Fleischbüffet sowie Altbier aus der Heimat vom Fass, sondern übergab auch einen 3.000-Euro-Scheck für den Verein „Rettet die Passat“.

In den Tagen vor der Eröffnung war das 80.000 Quadratmeter große Veranstaltungsgelände, das sich von der Bertlingstraße über die Strandpromenade an den Partnerhotels Columbia Casino und Maritim vorbei die Trave entlang bis zum Lübecker Yacht-Club und schließlich zur Trelleborgallee erstreckt, für das sportlich-fröhliche Segelfestival vorbereitet worden: 15 Kilometer Stromkabel und rund 5.000 Meter Wasserleitungen wurden zu den über 200 Ständen verlegt, damit der in diesem Jahr 17 Tage währende TW-Spaß am Wochenende starten konnte. Vor, während und nach der Großveranstaltung werden rund 10.000 Arbeitsstunden geleistet, wobei zwölf Mitarbeiter fast rund um die Uhr für die Koordination des Festivalprogramms der Travemünder im Einsatz sind.

„Diese großartige Veranstaltung auf die Beine zu stellen und für einen reibungslosen und sicheren Ablauf zu sorgen, wäre allerdings nicht möglich ohne die gute Zusammenarbeit mit unseren Partnern vor Ort und den örtlichen Behörden“, ergänzt Uwe Bergmann, Inhaber des für das bunte Treiben an Land verantwortlichen Eventveranstalters uba (Uwe Bergmann Agentur). Nur eines haben die Organisationsprofis nicht hundertprozentig im Griff: „Das Wetter ist unsere größte Herausforderung“, schmunzelt Bergmann.

Doch auch in diesem Bereich gibt es Einflussmöglichkeiten. Zumindest Regen und Nebel entstehen während der Travemünder Woche auf Kommando, und zwar an beiden TW-Wochen montags bis sonnabends ab 22.40 Uhr, wenn die große Laser- und Pyroperformance die „Passat“ auf der Trave am Priwallufer in den Blickpunkt rückt. Für den als Projektionsfläche für die Laserstrahlen genutzten „Wasservorhang“ sorgt das Feuerlöschboot „Senator Emil Peters“ der Lübecker Berufsfeuerwehr, und die Nebelmaschinen der Effekttechniker um Mirco Lorkowski und Daniel Bruhne produzieren einen dramatischen Dunstschleier. Die Premiere der neuen Show „Duell der Elemente“ findet am Montag, dem 20. Juli statt.

Für das optische Spektakel zu nächtlicher Stunde könnten allerdings auch noch so viele Stromkabel nicht genügend „Saft“ vom Passathafen her liefern, wie für die Show benötigt werden. Die Performance (=Leistung) braucht einfach noch mehr Energie. Doch auch das Problem lösten die Veranstaltungsprofis: Es wurde ein eigenes Stromaggregat aufgebaut. „Wir machen auch Unmögliches möglich, damit die Schausteller unseren Besuchern ihr attraktives Programm bieten können“, so Uwe Bergmann abschließend.

Quelle: Travemünder Woche




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