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Agentur für Arbeit Lübeck

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Sabine Russmann: Was uns im Leben stark macht

26. November 2017 (HL-Red-RB) Bevor ich - und nach den Gedanken zum Sonntag, und in diesem "Fall", nach denen aus theology.de zum Totensonntag - den "Geburtstagskindern" Glückwünsche ausspreche, stelle ich gerne eine Sicht zu diesem Stillen Sonntag vor, die durchaus schließen lassen könnte, sich mehr anderen Gedanken zuzuwenden, als denen, die eigentlich zu erwarten wären. Ob diese nun mit Rückblick auf die eigene Schulzeit mit "Thema verfehlt" anzusehen sind, weil diese, so kann frau/man dieser Auffassung sein, etwas ansprechen, was gedanklich jederzeit "sonntäglich" passen könnte. Aber, so finde ich, sehr interessant sind, ja - durchaus vielleicht doch "passend", weil im Gedenken an Menschen ggf. gerade am Totensonntag besondere Kraft aufgebracht werden muss, um sich vor allem daran zu erinnern, dass auch im Verlust vor allem von lieben Menschen durchaus Dankbarkeit nicht vergessen werden darf, weil frau/man diese begleiten und erleben durfte.

Von daher der Beitrag heute von Sabine Russmann, der Ehefrau von HL-Pastor Heinz Russmann, die für diesen den aktuellen Beitrag übernommen hatte. Dafür, diese Gedanken hier vorstellen zu dürfen, vielen Dank:

„Was uns im Leben stark macht!
Die Gedanken zum Wochenende verfasst heute Sabine Russmann. Sie geht zum Ewigkeitssonntag der Frage nach, wie man in verzweifelten Situationen neue Kraft schöpfen kann.
Sind wir noch gefeit und stark gegen Anfeindungen und Trauer? Kommen wir allein durch das Wort des Evangeliums und durch die Kraft des Heiligen Geistes? Ja! - Und zwar in großer Gewissheit! Der lebendige Jesus ist unsere Rettung. In allem, was uns frei macht von allen Schwierigkeiten. Dadurch sind Liebe und Hoffnung gewachsen. Geduld und Hoffnung verändert uns Menschen, denn sie erreichen die Herzen. Eine solche Stärke wird zum Licht der Welt. Veränderung gibt es uns ständig Grund zur Dankbarkeit. Gottes Geist schafft Veränderung zum Leben, selbst wenn auch unsere Kirche dunkle Seiten zeigt.

Immer wieder wird es im Leben jedes Einzelnen solche Stunden geben. Solche, die ihm alles zu zerschlagen scheinen, woran er sich festzumachen suchte. Und es schien ihm doch wie vor Gott gegeben. Es schien ihm zuverlässig und sicher und das soll nun überhaupt nicht mehr gelten? Weil nun die Mächte von draußen, die Angst und die Ohnmacht stärker zu sein scheinen. Wie kann man also antworten in den Stunden der Verzweiflung?

Ein Prophet versuchte es, indem er eine Szene der Vergangenheit beschwört. Eine Stunde, die ebenso aussichtslos erschien, als Israel auf dem Weg vor den Streitwagen der Ägypter floh. Das Rote Meer versperrte ihm den Weg, und es wusste nicht ein noch aus. Es war Mose. Der mit seiner Unerschütterlichkeit seines Vertrauens die Hand streckte über das Wasser. So eröffnete er einen Weg im Unbegehbaren. Gegen jeden Augenschein ging es noch und noch ein Stück weiter. Und hätte es solche Stunden nicht auch gegeben, immmer wieder gegeben, wären wir nie dahin gelangt, wo wir heute stehen!

Es entfaltet sich das Leben weiter. Es ist dasselbe, gleiche Leben, kein gänzlich anderes.

Und doch werden wir im Raum der Hoffnung und der Zuversicht zu neuen Menschen. Nicht mehr der Angst ausgeliefert, nicht mehr der Ohnmacht und Verzweiflung, sondern der Hoffnung, fähig des Glücks, reif zur Freude!

Immer wieder empfange ich es aus Deiner Hand. Das ist meine Freude und Deiner Wahrheit und ich lebe aus Deinem Blick. Immerzu blickt Dein Auge mich an.

Lehre in der Stille Deiner Gegenwart, das Geheimnis zu verstehen. Und dass ich bin durch Dich und von Dir und für Dich, Du mein Schöpfer und mein Heil (nach Romano Guardini).

Mit sonntäglichem Gruß,
vielleicht auch an meine E-mail, sabinerussmann@yahoo.de

Sabine Russmann beschreibt, was uns im Leben stark macht.“

Quelle inkl. Foto:
HL-live

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