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Agentur für Arbeit Lübeck

Allgemein/ Pol/RettungsD Verkehr

HL: Widerstand-Gefangenenbefreiung - Passant bitte melden

21. September 2017 (HL-Red-RB) Den Redaktionstag so zu beginnen, erfordert innerhalb einer großen Auswahl an Meldungen durchaus eine gewissen "Nachdenklichkeit". Sicherlich ist nicht nur "heile Welt", nur solche Anlässe, um die sich die Polizei wie im nachfolgend beschriebenen Fall auch "kümmern muss", und dann auch noch selbst betroffen, sollten - wie es so schön heißt - unnötig sein wie der berühmte "Kropf". Keine wenn auch noch so gerne dazu gestellte Meinung diesseits - aber auch das ist "unsere Gesellschaft":
"HL-Innenstadt-Breite Straße Schrangen
Widerstand-Gefangenenbefreiung.
Am gestrigen Mittwochabend (20.09.) wurden Polizisten in die Breite Straße geschickt, da sich offenbar sogenannte Punker an einem abgestellten Funkwagen unberechtigt aufhielten und nach Aussage der Anruferin „zu schaffen“ machten. Die Beamten des parkenden Streifenwagens waren in einem Bekleidungsgeschäft zu einem Einsatz gerufen worden. Am Ende wurden die Polizisten respektlos behandelt, beleidigt und fertigten hierzu Ermittlungsverfahren, aber auch hinsichtlich des Widerstandes und der versuchten Gefangenenbefreiung.

Die Beamten des 1. Polizeireviers stellten gegen 19.10 Uhr zwar mehrere Punker direkt am Wagen fest, konnten aber keine offensichtlichen Beschädigungen feststellen. Während sich die Beamten sich das Fahrzeug ansahen, schrien die Anwesenden anlasslos und zeigten sich respektlos und beleidigten sie. Dieses führte abschließend dazu, dass die Gruppe (8) von den eingesetzten Beamten einen Platzverweis für die Breite Straße erhielt.
Ein 14-jähriger Lübecker aus der Gruppe beleidigte die Beamten. Er muss sich in einem Ermittlungsverfahren verantworten.
Ebenfalls beleidigte ein 32-jähriger Lübecker die Beamten. Bei der Personalienfeststellung zeigte er sich aggressiv und versuchte nach den Polizisten zu treten und zu schlagen. Um dieses zu unterbinden wurden ihm Handfesseln umgelegt.
Zeitgleich versuchte eine 45-jährige aus der Gruppe heraus den vorläufig Festgenommenen zu befreien. Dabei trat sie auf einen Beamten ein und versuchte den Punker wegzuziehen.

Ein beherzter Passant eilte den Polizisten zur Hilfe und hielt die Frau fest, so dass die Maßnahmen fortgesetzt werden konnten. Kurz darauf trafen weitere Funkwagen als Verstärkung ein und der helfende Mann ging weiter.

Auch die Feststellung der Personalien bei der Frau war nun durch ihr strafbares Handeln erforderlich geworden. Dieses wollte sie nicht und sperrte sich gegen alle Maßnahmen, ballte ihre Fäuste gegen die Beamten und letztendlich versuchte sie, aber auch der zuvor festgenommene Mann, die Beamten anzuspucken.

Abschließend führte es alles Handeln dazu, dass das Pärchen in Handfesseln und notwendig gewordenen Spuckschutzhauben zum Polizeigewahrsam gefahren wurde. Dort führten die Beamten alle polizeilichen Maßnahmen durch und gegen 22.00 Uhr konnten beide wieder entlassen werden.

Die Ermittlungen hinsichtlich der Beleidigungen, Widerstände und der versuchten Körperverletzungen und Gefangenenbefreiung führt das 1. Polizeirevier in Lübeck. Die Ermittler bitten den Passanten, der so beherzt den Beamten half, dass er sich telefonisch unter der Rufnummer 0451-1310 meldet."

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