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Agentur für Arbeit Lübeck

Allgemein/ Pol/RettungsD Verkehr

"Trödelige" Fußgängerzone - dafür gerne Stopp für Kosaken-Arien

26. Juli 2017 (HL-Red-RB) Den heutigen Redaktionstag beginne ich mit einem Blick zurück auf meinen "Spaziergang" durch unsere Lübecker Innenstadt. Eigentlich zumeist relativ unauffällig das Geschehen, vielleicht gelegentlich ein wenig "schwierig" wie in der Fußgängerzone Breite Straße, wo es zwar keine Fahrbahn-Regelung für die Fußgänger gibt Aber auffällig, dass gewisse Landsmannschaften die englische Variante pflegen und konsequent "links" geht. Das zwingt zum Slalom und Ausweichen, wenn frau/man nicht gerempelt werden möchte. Nein, wir gehen in Deutschland nicht "rechts", aber - so hoffe ich - begegnen wir uns tolerant und rücksichts voll. Musste mal gesagt werden, auch wenn es Besagte nicht erreicht.

Allerdings erheblich "schöner" und beeindruckend eine Musikergruppe, so will ich diese erst einmal nennen, die sich nicht nur wenig, dafür angenehm von anderen auf dieser "Meile" abhob. Mit dem Erfolg, dass die Passanten (gibt es auch Passantinnen?) bei dieser stehen blieben und gerne zuhörten: Einem Trio, das unschwer und sogleich optisch als "Kosaken" zu erkennen war, aber vor allem mit wunderbaren Stimmen, von einem Akkordeon begleitet, zum Verbleiben verführte. Kommen aus Rostov am Don, wie sie mir sagten.





Die Ballade um Stenka Rasin, einem Kosakenführer, der in seiner Rache um den Tod seines Bruders gegen den Zaren kämpfte, zum Räuber und Piraten wurde und letztlich hingerichtet wurde, ein kleines "Schauermärchen", und hier in typisch russischer Stimmqualität vorgetragen. Den "Soldaten am Wolgastrand" sogar deutsch gesungen, wenn auch vom Textblatt abgelesen, so beeindruckend, dass bei den Zuhörerinnen und Zuhörern vielleicht sogar ein paar Tränchen flossen. Dementsprechend fand so mancher Euro gerne in das dafür bereite "Sammelkissen“.

Auch eine Mutter blieb mit ihrem kleine Sohn stehen. Eine "Landsfrau" der Musiker, die mit ihm ihre Heimatsprache hören konnte. Den Kleinen begeisterte die Musik so sehr, dass er dazu tanzte...




Fotos © Reinhard Bartsch, Lübeck


Übrigens waren alle mit dem Fotografieren einverstanden. Heutzutage nicht selbstverständlich...


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