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Agentur für Arbeit Lübeck

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Bischöfe/Synodenpräsidium „froh und dankbar“ über Zustimmung...

28. März 2009 (Rendsburg/Nordelbien/HL-red.) Lübeck-Lupe/Meinung: Diese Nachricht kann aus Sicht von Lübeck-TeaTime nicht (mehr) unter "Kultur" laufen: Was sich gestern noch als eher undenkbar - weil endlich unter dem Gedanken Luthers zur "Freiheit eines Christenmenschen" anzubahnen schien, lässt "über Nacht und damit wenig später" eindringlich überlegen, was da passiert ist - oder passieren konnte. Schlimm genug, was da im Grunde die "pensionierte" Bischöfin "WP" da eingeleitet hat. Irgendwie erinnert das nun leider darüber hinaus an den "Handball dieser Tage". Bei allem Wohlwollen -aber was hat zu diesem "Ablass-Kauf" verführt?

Hier der offizielle Presse-Text dazu:
"Die Nordelbische Synode hat am Mittag mit großer Mehrheit dem Vertrag über die Bildung einer Evangelisch- Lutherischen Kirche in Norddeutschland gemeinsam mit der Evangelisch- Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs und der Pommerschen Evangelischen Kirche zugestimmt. Von den 128 Synodalen stimmten 102 für den Zusammenschluss und 26 dagegen.

Der Vorsitzende der Kirchenleitung, Bischof Gerhard Ulrich, zeigte sich hocherfreut über die Zustimmung aus Nordelbien. „Ich bin sehr froh und dankbar für dieses Ergebnis.“ Der 2007 von der Synode eingeschlagene Weg zur Fusion sei jetzt durch diese breite Mehrheit „gefestigt“. „Ich bin überzeugt, dass das Ergebnis für den von den drei Kirchenleitungen am 5. Februar unterzeichneten Vertrag eine sichere Basis für die spätere gemeinsame Kirche bilden wird“, sagte Ulrich. Er verwies darauf, dass die Nordelbische Kirche mit diesem Schritt noch nicht in der neuen Kirche aufgehe, vielmehr entstehe ein Verband, in dessen Rahmen eine Verfassung erarbeitet werde. Diese soll durch eine Verfassung gebende Synode im Jahr 2012 zur gemeinsamen Kirche führen.

Ulrich würdigte ebenso die erreichten Mehrheiten in den Partnerkirchen und sprach diesen seinen Dank für die „zwar nicht immer leichte, aber stets konstruktive Arbeit“ bis zum jetzt erzielten Ergebnis aus. „Wir haben eine gute Grundlage für das gelegt, was jetzt kommt. Wir werden erreichen, dass die Botschaft des Evangeliums eine Chance hat, in allen Teilen des Nordens, in Hamburg wie in Rostock, in Nordfriesland wie in Ueckermünde nach gleicher Möglichkeit zur Geltung zu kommen, miteinander und nicht jeder für sich. In unseren gebündelten wertvollen Erfahrungen liegt die Chance, für unsere kirchliche Arbeit neue Gestaltungs- und Zeugnismöglichkeiten zu eröffnen.“

Der Vizepräsident der Synode, Pastor Thomas Baum, sagte zu dem Ergebnis: „Es war eine sehr bewegende Synode. Wir haben uns sehr viel Diskussionszeit genommen und waren damit am Ende erfolgreich.“ Zum ersten Mal habe damit seit langer Zeit eine Vereinigung von Landeskirchen auf Anhieb geklappt. Jetzt komme es darauf an, den Rückenwind zu nutzen, um eine für alle Beteiligten akzeptierte Verfassung zu erarbeiten.

Bischöfin Maria Jepsen begrüßte es, dass nun Klarheit über den weiteren Weg besteht. „Wir können jetzt die kommenden Jahre bis 2012 nutzen, um die erfolgreiche Kooperation der vergangenen Jahre in eine feste Form zu überführen“, sagte die stellvertretende Vorsitzende der Kirchenleitung. Auch müssten Hamburg und Lübeck in der neuen Nordkirche angemessen vorkommen. „Wir müssen uns in besonderer Weise auch um die bemühen, die noch kritische Fragen zur Nordkirche haben. Ich bin aber zuversichtlich, dass uns das gelingen wird.“

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