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Agentur für Arbeit Lübeck

Allgemein/ Pol/RettungsD Verkehr

Nachwuchs für die Lübecker Stadtverwaltung

01. August 2013 (HL-Red-RB) Bürgermeister Bernd Saxe hat heute 53 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rathaus begrüßt und ihnen ihre Ausbildungsverträge oder Ernennungsurkunden überreicht: Auszubildende also oder Beamtinnen und Beamtenanwärter im Vorbereitungsdienst
Die feierliche Zeremonie, an der etliche Eltern wie übrige Begleitung der jungen Leute teilnahmen, fand in Lübecks guter Stube, dem Audienzsaal des Rathauses, statt. Die musikalische Umrahmung oblag in diesem Jahr "TroubaDuo" (Jana Nitsch/Akkordeon &
und Gesang sowie Marcus Berthold/Fivestring Fiddle), die es packend verstanden etwa mit "Die Welt dreht sich weiter oder doch" auf das vorzubereiten, nämlich - wie es der Bürgermeister betonte - dass der gegenseitige Vertrag bedeute, sich zu "vertragen". Leistungsbereitschaft also auf der einen, aber auch Vermittlung des Rüstzeugs durch die andere. So sollte es nach dem Berufsleben heißen, den richtigen Schritt heute getan zu haben.

Früher hieß es oftmals, in den Öffentlichen Dienst zu gehen, zumal dort "weniger Leistung" gefordert würde. Das, so der Bürgermeister, hat nie gestimmt. Und heute schon gar nicht. Immerhin ist die Hansestadt einer der größten Ausbildungsbetriebe hier mit derzeit 200 Auszubildenden in 20 unterschiedlichen Berufsfeldern.
Nach dem "offiziellen Teil" lud der Verwaltungschef die Nachwuchskräfte und deren Eltern zu einer Rathausführung ein. Für Bernd Saxe ist es verwunderlich, dass es immer noch viele Lübeckerinnen und Lübecker gibt, die bisher das Rathaus nicht besichtigt haben.

Im Anschluss erwartet die Berufsstarter zunächst ein mehrtägiges Einführungsseminar. Dabei lernen sich die Auszubildenden untereinander und ihren Ausbildungsbetrieb kennen. Sie erhalten Informationen über die vielfältigen Aufgaben, die eine Kommune zu erfüllen hat und durch eine von der Jugendausbildungsvertretung vorbereiteten Stadtrallye erfahren sie zugleich etwas über die Hansestadt Lübeck. "1039 Bewerber und Bewerberinnen hatten sich für dieses Jahr um einen Ausbildungsplatz bei der Hansestadt Lübeck beworben. Damit zeigt sich, trotz mittlerweile ausgewogenem Lehrstellenangebot, dass die Hansestadt Lübeck nach wie vor für viele zukünftige Auszubildende ein attraktiver Arbeitgeber ist", so Saxe.

Lübeck-TeaTime hat diese Feierlichkeit besucht und stellt dazu einen Bilderbogen vor:

























Fotos © Reinhard Bartsch, Lübeck


Ein Pluspunkt, eine Ausbildung bei der Stadt anzustreben, sei sicherlich die Vielfalt der beruflichen Möglichkeiten, die eine Kommune wie Lübeck bietet: 14 verschiede Ausbildungs- und Studiengänge werden bei der Hansestadt in diesem Jahr angeboten. Das berufliche Spektrum reicht von Altenpflegern über Bürokauffrau, Bachelor of Arts - Public Administration / Allgemeine Verwaltung (Stadtinspektor), Elektroniker, Fachkraft für Abwassertechnik, Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft, Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste, Forstwirte, Gärtner, Hauswirtschafter, Industriemechaniker, Kfz-Mechatroniker bis hin zu Straßenwärter und Verwaltungsfachangestellten.

Da auch familiäre Belange der Auszubildenden berücksichtigt werden, konnten auch zwei Ausbildungsplätze zur Verwaltungsfachangestellten in Teilzeit angeboten werden. "Mit dem Teilzeitangebot haben wir seit etlichen Jahren gute Erfahrungen gemacht", bestätigt der Bürgermeister. Im Zusammenhang mit der demografischen Entwicklung kommt der Ausbildung von Nachwuchskräften eine hohe Bedeutung zu. Durch die stark alternde Belegschaft der städtischen Angestellten und Beamten kommt eine steigende Anzahl der städtischen Mitarbeiter ins Renten- beziehungsweise Pensionsalter. Zugleich sind die Bewerbungszahlen für Ausbildungsplätze seit 2006 rückläufig. "Auch bei uns wird es in den nächsten Jahren verstärkt darum gehen müssen, die Attraktivität der Kommunalverwaltung für junge Nachwuchskräfte zu erhalten und sich der Konkurrenz mit anderen Ausbildungsbetrieben um leistungsfähige Nachwuchskräfte bewusst zu werden", so Bernd Saxe.

Quelle:
Hansestadt Lübeck / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit/VG/Red.

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