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Agentur für Arbeit Lübeck

Allgemein/ Pol/RettungsD Verkehr

SH beim Ersten Europäischen Parlament der Unternehmen vertreten

26.10.2008. Das Europäische Parlament der Unternehmen (EPE) trat kürzlich zum ersten Mal zusammen. 750 Unternehmer aus den 27 Mitgliedsstaaten versammeln sich im Plenarsaal des Europäischen Parlaments in Brüssel, um unternehmensbezogene Themen zu debattieren und darüber abzustimmen, genau wie es die Mitglieder des Europäischen Parlament es Tag für Tag tun. Dabei auch 24 Unternehmer aus 18 Nicht-EU-Staaten.

Aus Deutschland nahmen 96 Unternehmer teil, unter ihnen Michael Prange, Geschäftsführer der Team Software AG mit Sitz in Kiel. Eines seiner Anliegen war es, das Interesse der norddeutschen Unternehmen an einer Mitarbeit für eine Neuausrichtung der EU-Ostseepolitik zu artikulieren. Dazu erklärte er: "Wir dürfen uns auf dem im Ostseeraum Erreichten nicht ausruhen. Besonders bei der Infrastrukturentwicklung rund um die Ostsee gilt es, gemeinsame Positionen zum gegenseitigen Nutzen zu finden", so Prange.

DIHK-Präsident Ludwig Georg Braun ergänzte: "Den Unternehmern bietet das EPE die einmalige Chance, in Europa Gesicht zu zeigen und direkt mit den Europaabgeordneten und Kommissaren über aktuelle wirtschaftsrelevante Themen zu debattieren. Die Unternehmer schildern die Auswirkungen, die die EU-Gesetzgebung auf ihre tägliche Arbeit hat anhand von Praxisbeispielen und richten ihre Anliegen direkt an die Abgeordneten und EU-Beamten."

Ziel der Veranstaltung war es vor allem, einen stärkeren unternehmerfreundlichen Ansatz im EU-Entscheidungsprozess zu verankern. Die zur Debatte stehenden Themen: Binnenmarkt und Marktzugang, Energie und Umwelt sowie Bildung und Unternehmertum. Das Ergebnispapier beschlossener zentraler Aussagen wurde Französischen EU-Ratspräsidentschaft sowie anderen europäischen und nationalen Institutionen übergeben.

Hans-Gert Pöttering, Präsident des Europäischen Parlaments, eröffnete das unter der Schirmherrschaft des EU-Kommissionspräsidenten José Manuel Barroso stehende EPE. Zudem unterstützen die EU-Kommission, die französische EU-Ratspräsidentschaft sowie der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss das Projekt. Anlass für das EPE ist das 50-jährige Bestehen von Eurochambres, dem europäischen Dachverband der Industrie- und Handelskammern in Kooperation mit den 45 nationalen Kammerorganisationen.

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