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Agentur für Arbeit Lübeck

Allgemein/ Pol/RettungsD Verkehr

"Brandanschlag"/ "Brand" Asylantenhaus Hafenstraße - ungeklärt!?

15. Januar 2012 (HL-Red-RB) Medienecho/ Veranstaltungshinweis / Meinung: Nach wie vor sprechen im Zusammenhang mit dem Brand des Asylantenhauses Hafenstraße 1996 trotz fehlender juristischen "Bwerechtigung" nach dem rechtskräftigen Urteilsspruch leider weiter unbelehrbare oder inkonsequente Kreisen von einem Brandanschlag. Ungelärte Brandentstehung ja - mehr jedoch eben nicht. Auch wenn gewisse Gruppierungen dies vielleicht "gerne" hätten. Lichtblick in einer Lübecker Internetzeitung: Diese setzt als Überschrift "Hafenstraßen-Brand", setzt dann aber - dabei aber ggf. bereits nur zitiert" mit "Brandanschlag". Lübeck-TeaTime hat kein Problem damit, auch auf diese Veranstaltung hinzuweisen, wird aber - nach wiederholter "Meinungsdarstellung" - und die ist nach besagtem Urteil auch erlaubt - morgen erneut eine anders lautende als die "offizielle" und daher als Vermutung zum Geschehen dort noch einmal darstellen.

Hier der Veranstaltungshinweis:
"Veranstaltung zum Jahrestag des Lübecker Brandanschlags
16 Jahre ungeklärt und verdrängt
17.01.2012 19:00
Bürgerschaftssaal, Lübecker Rathaus
Informations- und Diskussionsveranstaltung anlässlich des 16. Jahrestages des Brandanschlages auf die Asylunterkunft Hafenstraße und der jüngsten Erkenntnisse über den Naziterrorismus.

Prof. Dr. Fabian Virchow, Leiter des Forschungsschwerpunkts Rechtsextremismus/Neonazismus an der FH Düsseldorf - informiert über Geschichte des Naziterrorismus in der BRD, die Hintergründe der Terrorgruppe „NSU“, ihre Verbindungen nach Schleswig-Holstein und die Verstrickungen des Verfassungsschutzes.

Gabriele Heinecke, Rechtsanwältin aus Hamburg berichtet, wie in den Ermittlungen und den Prozessen zu dem Lübecker Brandanschlag von 1996 versucht wurde, Opfer zu Tätern zu machen und fragt, warum trotz dringenden Tatverdachts gegen die vier Neonazis aus Grevesmühlen niemals Anklage erhoben wurde.

Michael Bouteiller, ehemaliger Bürgermeister der Hansestadt Lübeck spricht über Konsequenzen und Versäumnisse der Stadt seit dem tödlichen Anschlag von 1996, insbesondere über die Situation der Flüchtlinge und Aktivitäten der extremen Rechten in unserer Stadt

Moderation: Andreas Juhnke, der Journalist aus Hamburg hat lange über den Anschlag in der Hafenstraße recherchiert und darüber für die „Woche“, den „Spiegel“, „taz“ und „Berliner Zeitung“ berichtet. Außerdem schrieb er das Buch „Brandherd“ (Ch. Links Verlag).

Dienstag, 17. Januar 2012, 19 Uhr, Bürgerschaftssaal im Lübecker Rathaus

Eine Veranstaltung von AVANTI -Projekt undogmatische Linke, Bündnis 90 / Die Grünen Fraktion und Kreisverband Lübeck, Humanistische Union Lübeck und dem Lübecker Flüchtlingsforum."

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