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Agentur für Arbeit Lübeck

Allgemein/ Pol/RettungsD Verkehr

Nachrichten der Polizeidirektion Lübeck

19. Januar 2009 (Lübeck). Die Polizeidirektion Lübeck informiert über nachfolgende Fälle:
1)OH – L 309, Gemeinde Ratekau
20-jährige Autofahrerin nach Unfall lebensgefährlich verletzt
Am Montagmorgen, gegen 05.30 Uhr, kam es in der Gemeinde Ratekau zu einem schweren Verkehrsunfall. Eine 20-jährige Frau aus Pansdorf befuhr mit einem Opel Vectra die L 309 in Richtung Lübeck. In Höhe des Waldgebiets Stückerbusch geriet sie mit dem Fahrzeug vermutlich aufgrund von Eisglätte ins Schleudern. Anschließend kam sie nach links von der Fahrbahn ab und prallte mit dem PKW seitlich gegen einen Baum. Durch den Unfall zog sich die 20-Jährige schwere Kopfverletzungen zu, sie wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in die Uniklinik Lübeck eingeliefert. Das Fahrzeug wurde vollkommen zerstört, der Schaden beträgt etwa 5.000.- Euro. Die genaue Unfallursache ermittelt die Polizeistation Ratekau.

2)OH – L 209, Fehmarn
Schwerer Verkehrsunfall
Heute Morgen, gegen 03.30 Uhr, kam es auf der Insel Fehmarn zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein23-jähriger Insulaner war mit einem Nissan Almera auf der L 209 von Petersdorf in Richtung Landkirchen unterwegs. Kurz vor der Ortschaft Landkirchen verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und rutschte vermutlich aufgrund von überfrierender Nässe nach rechts von der Fahrbahn ab. Er überfuhr noch einen Leitpfosten und prallte anschließend frontal mit dem PKW gegen einen Straßenbaum und schleuderte weiter nach links auf die Gegenfahrbahn. Hier kam das Fahrzeug vollkommen zerstört zum Stehen. Durch den Aufprall wurden der 23-jährige Fahrer und seine schwangere 20-jährige Begleiterin auf ihren Sitzen eingeklemmt. Sie mussten durch die Feuerwehr aus dem Wrack befreit werden. Nach einer medizinischen Erstversorgung kamen beide Insassen mit schweren Verletzungen in die Sanakliniken Oldenburg/H. Am PKW entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von 10.000.-Euro.

3)OH – L 174, Eutin
Hoher Sachschaden nach Verkehrsunfall
Am Samstagnachmittag, gegen 14.45 Uhr, kam es auf der L 174 zu einem Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden. Eine 18-jährige Autofahrerin aus Lebrade war mit einem Mercedes Benz aus Richtung Malente kommend in Richtung Eutin-Neudorf unterwegs. An der Kreuzung Sielbeker Landstraße/Kastanienberg wollte sie nach links in Richtung Fissau einbiegen. Aus bisher ungeklärter Ursache übersah sie einen entgegenkommenden Mercedes Benz eines 79-jährigen Malenters. Beide Fahrzeuge prallten im Kreuzungsbereich frontal aufeinander. Der Mercedes des Malenters wurde anschließend noch gegen ein Zaunelement geschleudert und prallte gegen einen Ampelmast.

Die 18-jährige Frau wurde nur leicht verletzt, sie konnte nach ambulanter Behandlung ihren Weg fortsetzen, der 79-Jährige blieb wie durch ein Wunder unverletzt. Beide Fahrzeuge wurden abgeschleppt, der Schaden an den PKW und an der Ampel wird auf 15.000.- Euro geschätzt.

4)OH – Schönwalde, Oldenburger Straße
Überfall auf Tankstellenangestellte
Am Samstagabend, gegen 21.15 Uhr, kam es in Schönwalde a. B. erneut zu einem Überfall auf eine Tankstellenkassiererin. Drei unbekannte, maskierte Personen betraten die Filiale in der Oldenburger Straße, bedrohten die 24-jährige Angestellte mit einer Schusswaffe und Pfefferspray und forderten die Herausgabe des Bargeldes. Die verängstigte Kassiererin händigte den Täter den Kasseneinschub mit einigen hundert Euro Bargeld aus, zusätzlich ließen die Unbekannten noch zwei Stangen Zigaretten mitgehen. Die drei jungen Menschen flüchteten zu Fuß über einen rückwärtig gelegenen Sandweg in Richtung Sportgelände. Das Opfer blieb unverletzt. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief ergebnislos.

Bereits am 11. Januar wurde die Tankstelle überfallen, hier konnten die Täter ohne Beute entkommen. Ob ein Zusammenhang besteht, wird derzeit geprüft. Hinweise nimmt die Kriminalpolizeiaußenstelle Neustadt/H. unter 04561-6150 entgegen.

Beschreibung der Tatverdächtigen:

Täter mit Schusswaffe: Männlich, große, dickliche Statur, komplett schwarz gekleidet, maskiert mit Sturmhaube.

Täter mit Pfefferspray: Etwas kleiner, ebenfalls schwarz gekleidet und maskiert, Geschlecht unbekannt.

3. Täter: Kleine Statur, schwarze Kleidung, dunkle Mütze, dunkler Schal, längere braune Haare, Geschlecht unbekannt.

5)
Bezirkskriminalinspektion Lübeck:
RZ – Geesthacht, Keil
Unbekannte verwenden verfassungswidrige Parolen – Polizei sucht Zeugen
Am letzten Donnerstag kam es in Geesthacht, in der Straße Keil, zu einem Polizeieinsatz. Ein 37-jähriger Hamburger befand sich gegen 11.00 Uhr an der Bushaltestelle vor dem Altenheim „Schmittschneider“. Aus der Hugo-Otto-Zimmer-Straße kamen zwei Männer und zwei Frauen auf den Geschädigten zu. Die beiden Männer aus der Gruppe beschimpften den Hamburger offenbar grundlos mit fremdenfeindlichen Äußerungen. Der kleinere der beiden Männer hielt noch eine Pistole in Richtung des Opfers, ohne jedoch abzudrücken. Der 37-jährige Mann konnte sich dann in den inzwischen eingetroffenen Bus begeben, die vierköpfige Personengruppe setzte ihren Weg unbeirrt fort. Insbesondere zwei Frauen, die sich zur Tatzeit an der Bushaltestelle aufgehalten haben, könnten wichtige Zeugen sein. Auch der Bus war von vielen Fahrgästen besetzt, möglicherweise können ihre Beobachtungen sachdienliche Hinweise ergeben. Der Fall wird vom Kommissariat 5 der Lübecker Bezirkskriminalinspektion bearbeitet. Zeugenhinweise bitte unter 0451-1310 oder über den kostenlosen Polizeiruf 110.

Beschreibung der tatverdächtigen Männer:

1. Person: etwa 28 Jahre alt, 180 bis 185 cm groß, schlanke Statur, Solarium gebräuntes Gesicht, Glatze, bekleidet mit Jeans und Sportschuhen.

2. Person: etwa 25 Jahre alt, 175 bis 180 cm groß, schlanke Statur, blasses Gesicht, Glatze, ähnliche Bekleidung.

Die beiden Frauen sollen um die 20 Jahre alt und von kleiner, kräftiger Statur sein.

6)
HL – Genin, Geniner Dorfstraße
Zwei Festnahmen nach Diebstahl aus Auto
Der Hinweis eines aufmerksamen Anwohners der Robert-Koch-Straße führte am Samstag, 02.50 Uhr, zur vorläufigen Festnahme von zwei Autoaufbrechern. Die beiden 18 und 22 Jahre alten Lübecker hatten hier kurz zuvor einen Renault Kangoo aufgebrochen und das Navigationsgerät gestohlen. Eine Zivilstreife des 2. Polizeireviers Lübeck konnte die beiden flüchtigen Männer kurz darauf in der Geniner Dorfstraße stellen und vorläufig festnehmen. In dem mitgeführten Rucksack fanden die Zivilfahnder dann auch das gestohlene Gerät sowie das Aufbruchwerkzeug und stellte die Gegenstände sicher. Die Festgenommenen wurden dem Zentralen Kriminaldauerdienst Lübeck überstellt. Nach erkennungsdienstlicher Behandlung wurden die beiden polizeilich bekannten Lübecker wieder entlassen.

7)HL – St. Lorenz Süd, Dornestraße 56-58
Festnahme nach Überfall auf Spielhalle
Am Sonntag, gegen 23.55 Uhr, betrat ein maskierter 26jähriger Lübecker die dortige Spielhalle, bedrohte die 27jährige Angestellte mit einem Messer und erlangte die Herausgabe von Bargeld. Der Mann steckte das Geld dann in einen Beutel und flüchtete vom Tatort. Die Angestellte informierte umgehend die Polizei. Acht Funkstreifenbesatzungen beteiligten sich an der anschließenden Fahndung nach dem Flüchtigen. Beamte des 4. Polizeireviers Lübeck konnten den Gesuchten dann gegen 00.40 Uhr in einem Gebüsch im Töpferweg antreffen und vorläufig festnehmen. Auch der Beutel mit dem Diebesgut, der Maske und dem Messer wurde gefunden und sichergestellt. Der wegen diverser Eigentumsdelikte polizeilich bekannte Mann wurde dem Polizeizentralgewahrsam Lübeck zugeführt. Auf Antrag der Lübecker Staatsanwaltschaft soll der Lübecker am heutigen Nachmittag dem Haftrichter vorgeführt werden. Inwieweit der 26-Jährige für ähnliche zurückliegende Delikte als Tatverdächtiger in betracht kommt, prüft derzeit das ermittelnde Kommissariat 12 bei der Kriminalpolizeistelle Lübeck.

8)HL – St. Jürgen, Possehlstraße/Lachswehrallee
Verkehrsunfall mit Polizeifahrzeug – drei Leichtverletzte
Am Freitagabend, gegen 21.20 Uhr, kam es am Kreuzungsbereich Possehlstraße/Lachswehrallee zu einem Verkehrsunfall unter Beteiligung eines Polizeifahrzeugs. Eine Funkstreifenbesatzung des 2. Polizeireviers Lübeck führte einen Gefangenentransport zum Zentralgewahrsam im Behördenhochhaus durch und hatte hierzu das Blaulicht und Einsatzhorn eingeschaltet. Hierbei befuhr die 48jährige Beamtin mit dem dienstlichen Mercedes Vito den linken Fahrstreifen der Lachswehrallee, in Fahrtrichtung Possehlstraße. Ihr 34jähriger Kollege saß auf der Rücksitzbank und bewachte einen zuvor in Gewahrsam genommenen 26jährigen Hamburger. Die Person war bei einem vorherigen Einsatz festgenommen worden, da diese per Haftbefehl gesucht wurde. Da sich der Festgenommene aggressiv gegenüber den Beamten verhalten hatte, waren dem Mann für den Transport Handschellen angelegt worden. Als der Streifenwagen bei Rotlicht in den genannten Kreuzungsbereich einfuhr kam es zum Zusammenstoß mit dem Mercedes eines 43jährigen Lübeckers und seiner 24jährigen Beifahrerin. Der Lübecker hatte die Possehlstraße von der Innenstadt kommend, in Fahrtrichtung Berliner Platz, bei Grünlicht, befahren. Der Funkstreifenwagen kam daraufhin nach rechts von der Fahrbahn ab und stieß gegen einen Laternenmast.

Die 24jährige Beifahrerin hatte offenbar Glassplitter in die Augen bekommen und wurde vorsorglich in die Augenklinik an der Lübecker Uniklinik gebracht. Die Polizistin erlitt ein Schleudertrauma sowie eine Prellung am linken Arm. Auch der Kollege hatte ein Schleudertrauma erlitten. Nach bisherigen Informationen blieben alle anderen Fahrzeuginsassen unverletzt. Der Gefangene wurde mit einem anderen Funkstreifenwagen dem Polizeigewahrsam zugeführt.

Am Dienstwagen entstand ein Sachschaden von ungefähr 18.000 Euro. Das Einsatzfahrzeug musste von einem Abschleppunternehmen abgeholt werden. Der andere Mercedes blieb fahrbereit und hatte einen Sachschaden von rund 5.000 Euro. Der Verkehrsunfall wurde von Beamten des 1. Polizeireviers Lübeck aufgenommen. Mitarbeiter des 2. Polizeireviers Lübeck haben sich zwischenzeitlich nach dem Gesundheitszustand der 24jährigen Beifahrerin erkundigt. Demnach konnte die junge Frau das Krankenhaus bereits wieder verlassen. Die Beamtin und ihr Kollege sind noch nicht wieder dienstfähig.


Quelle: PD Lübeck

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