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Agentur für Arbeit Lübeck

Allgemein/ Pol/RettungsD Verkehr

NDR 90,3: Jetzt doch kein Alkohol-Bußgeld im HVV

29. Dezember 2010 (HL-Red-RB) Auch für die Hansestadt Lübeck und den "Stadtverkehr" interessant: "Das für Anfang Januar angekündigte neue Bußgeld für angetrunkene pöbelnde Fahrgäste im HVV wird vorerst nicht eingeführt. Nach Informationen von NDR 90,3 hat die zuständige Behörde für Stadtentwicklung das Bußgeld nicht genehmigt. Stattdessen sollen die Hamburger Verkehrsunternehmen nun beraten, ob und wie sich ein generelles Alkohlverbot im öffentlichen Nahverkehr einführen lässt. Wenn Betrunkene andere Fahrgäste belästigen, sollen sie mit 15 Euro zur Kasse gebeten werden - das war der ursprüngliche Plan des HVV. Außerdem sollte in den kommenden Wochen eine große Werbekampagne anlaufen. Der HVV wollte an den Haltestellen Plakate aufhängen. Ihre Botschaft: Bier, Schnaps und andere Alkoholika in Bussen und Bahnen zu trinken - das ist nicht erwünscht. Beides, das Alkohol-Bußgeld und die Werbekampage sind bis auf weiteres gestoppt. Die zuständige Stadtentwicklungsbehörde hat die Strafzahlung nicht genehmigt. Wir haben den Auftrag mit dem HVV über ein generelles Alkoholverbot zu verhandeln, erklärt Behördensprecher Volker Dumann. Beim Hamburger Verkehrsverbund will man damit gleich nach dem Jahreswechsel beginnen. Wir werden das Alkoholverbot mit all unseren angeschlossenen Verkehrsunternehmen diskutieren, kündigt HVV-Sprecherin Gisela Becker an. Es gibt viele offene Fragen: Wie ließe sich ein generelles Alkoholverbot bei so vielen Fahrgästen überhaupt kontrollieren? Wer bezahlt die zusätzlichen Kosten? Und ist eine so drastische Maßnahme überhaupt gerechtfertigt? Einige Verkehrsunternehmen haben Zweifel sowohl an der Durchführbarkeit als auch am Sinn eines generellen Alkoholverbotes.

Quelle:
NDR 90,3
www.ndr903.de

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