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JazzBaltica Förderpreis geht an Charlotte Greve

05. Juni 2010 (HL-Red-RB) Wie SHMF mitteilt, erhält die junge Altsaxophonistin Charlotte Greve den JazzBaltica Förderpreis, der in diesem Sommer zum dritten Mal verliehen wird. Der Preis in Höhe von 3.000 Euro wird von der Investitionsbank Schleswig-Holstein gestiftet und richtet sich an jüngere, noch nicht hinreichend bekannte deutsche Jazzmusiker mit einem besonderen Blick auf die norddeutsche Jazzszene. Lutz Koopmann, Vorstandsvorsitzender der Investitionsbank Schleswig-Holstein, wird Charlotte Greve den Förderpreis am Freitag, den 2. Juli 2010 vor dem Session-Eröffnungskonzert des „Lisbeth Quartetts“ im JazzCafé überreichen.

Lutz Koopmann, Vorstandsvorsitzender der Investitionsbank Schleswig-Holstein, erklärt: „Mit dem Förderpreis möchten wir als Hauptsponsor von JazzBaltica dem besonders talentierten Jazznachwuchs eine gewichtige Stimme verleihen. Charlotte Greve ist eine hochbegabte junge norddeutsche Saxophonistin und eine sehr würdige Preisträgerin.“

Rainer Haarmann, künstlerischer Leiter von JazzBaltica und Vorsitzender der fünfköpfigen Jury, die den Preis vergibt, zeigt sich ebenfalls hocherfreut: „Für mich ist Charlotte Greve eine besondere Preisträgerin. Es hat mich verblüfft, mit welcher Souveränität sie sowohl als beeindruckende Alt-Saxophonistin wie als Komponistin und Bandleaderin agiert.“

Charlotte Greve wurde 1988 in der Nähe von Uelzen geboren und begann als Teenager Saxophon zu spielen. Mit ihrem 2008 gegründeten „Lisbeth Quartett“ veröffentlichte sie 2009 das Debütalbum der Gruppe: „Grow“. Für die Kompositionen des Albums zeichnet die Saxophonistin verantwortlich. Die Jury des JazzBaltica-Förderpreises lobt ihre „unangestrengte, frische Art zu schreiben.“ Die Stücke seien musikalisch auf der Höhe der Zeit und erreichten die Hörer dank ihrer melodischen Kraft auf direktem Wege.

Vielversprechende Nachwuchsmusiker und bodenständige Jazzlegenden machen JazzBaltica aus: Zu manch großartigem Konzerterlebnis führte Hank Jones‘ Verbundenheit mit JazzBaltica in den letzten Jahren. Festivaldirektor Rainer Haarmann legt daher besonderen Wert auf eine angemessene Würdigung der Legende des Piano-Jazz. Es wird nun zu einer Begegnung mit dem seit Jahrzehnten gefeierten Pianisten McCoy Tyner kommen, der den Duo-Part mit Bassist Dave Holland anstelle von Hank Jones übernimmt. McCoy Tyner ist der Jazzwelt durch seine langjährige Zusammenarbeit mit John Coltrane bekannt.

Darüber hinaus hat sich der namhafte deutsche Schauspieler und Jazzliebhaber Matthias Brandt spontan bereit erklärt, nach Salzau zu kommen, um Hank Jones in einem gesonderten Beitrag zu würdigen. Dies verbindet sich mit der erstmaligen öffentlichen Lesung einer Kurzgeschichte zu Ehren von Hank Jones, die der Autor Clarens Jung lesen wird. Umrahmt werden die Beiträge von Matthias Brandt und Clarens Jung durch den Bassisten Martin Wind, der in den allerletzten Lebenstagen für Hank Jones an dessen Krankenbett gespielt hat.


Weitere Informationen unter www.jazzbaltica.de, Kartentelefon 0431-570 470.


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