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L. Gallinat besuchte Jubiläums- und Benefizkonzert im Rathaus

14. Mai 2010 (HL-Red-RB) Es war ein mitreißendes und abwechslungsreiches Jubiläums- und Benefizkonzert. Unter dem Motto "Es war einmal..." trat Jutta Allen auf Einladung des "Deutsch-Russischen Klub Samovar Lübeck von 1996 e.V." am letzten Samstag im vollbesetzten Audienzsaal des Lübecker Rathauses mit Freunden auf.
Jutta Allen wurde die Musik durch ihre Mutter, die Opern- und Konzertsängerin Christiane Ulrich-Dorn, in die Wiege gelegt. Früh imitierte sie ihre Mutter und erhielt von ihr den ersten Gesangsunterricht.
Es folgte ein Musikstudium in Lübeck und an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover, das sie mit dem Diplom abschloss.
Olga aus "Eugen Onegin" von Tschaikowsky war ihre erste Rolle bei den Berliner Operngastspielen. Sie sang in vielen Städten im In- und Ausland. In New York war ihre erste Rolle auf französisch "Siebel" aus Gounods "Faust" beim Monmouth Opernfestival zusammen mit bekannten Sängern der Metropolitan Opera. Viele ihrer Lieblingsrollen folgten: Azucena, Amneris, Eboli (Verdi), Carmen, Santuzza, Ortrud und viele andere.
Sie nahm weiterhin Gesangsunterricht bei Rosalie Miller, Lehrerin vieler Metropolitanopernsänger. Sie gab auch Konzerte in der Carnegie Hall, Town Hall New York, in Kirchen, Conventions und in vielen Städten der USA.
Jutta Allen heiratete und bekam zwei Töchter, die jüngere Tochter Lilia war schon in jungen Jahren oft ihre Klavierbegleiterin.
Sie hatte Fernsehauftritte und spielte in Fernsehserien.
Seit zwanzig Jahren teilt sie nun ihre Zeit zwischen den USA und Lübeck.
Seit 1996 ist Jutta Allen Mitglied des Deutsch-Russischen Gemeinnützigen Vereins "Samovar Lübeck von 1996 e..". Auch hier gab sie mit ihren russischen Künstlerfreunden viele Konzerte und Benefizkonzerte im Rathaus, im Kolosseum, in der Synagoge und in Konzertsälen.
In den USA warten nun fünf Enkel jedes Jahr auf ihren Großvater und ihre Großmutter, die in ihrer Freizeit gern rudert, schwimmt, malt und Skulpturen aus Ton und Speckstein gestaltet.
Jutta Allen bot mit ihrem ausdrucksvollen, hellen, klaren und auch in den Höhen sicheren Mezzosopran deutsche, englische, jüdische und russische Stücke u.a. auch aus berühmten Opern und Musicals und bewies dabei die große Bandbreite ihres Repertoires.
Eduard Beznossyi präsentierte an diesem Nachmittag seinen harmonischen und farbenreichen Bariton.
Ludmilla Beznossyi und Olga Mishchenko begleiteten virtuos und brillant am Klavier.
Die musikalische Begrüßung fand durch den reizenden Kinderchor "Glöckchen" unter der Leitung Gajane Gotenovas statt.
Alle Akteure wurden schließlich mit tosendem Beifall bedacht, für den sie sich mit einer Zugabe bedankten."

Lutz Gallinat

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