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FDP steht zum Theater Lübeck

09. Mai 2010 (HL-Red-RB) Kultur für eine Stadt ist wichtig. Sicherlich. Auch ein Theater kostet Geld. Ob allerdings "Eintrittskarten" mit bekannter Summe subventioniert werden müssen, wenn andere Sorgen kneifen, kann man für sich selbst entscheiden. Das vorgestellte Konzept sollte also vor allem denen zu denken geben, die die "Kürzung" der Veranstaltungstage zu ihrem Thema machen. Weniger Vorstellungen - weniger Einnahmen natürlich. Aber - auch weniger Kosten? Vielleicht gibt der nun übermittelte Beitrag der Lübecker FDP dazu eine Antwort. Wenn nicht - fragen Sie die Partei doch mal selbst und direkt. Es gibt ja ein "Fraktionsbüro"...

Hier der Beitrag: "Die FDP steht zum Konzept des Lübecker Theaters. Das betonten die Liberalen nach einem Gespräch der kulturpolitischen Sprecherin der FDP-Bürgerschaftsfraktion Jana Lange, des FDP-Kreisvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Gerrit Koch und des geschäftsführenden Lübecker Theaterdirektors Christian Schwandt mit dem schleswig-holsteinischen Bildungsminister Eckhard Klug (FDP) Mitte vergangener Woche in Kiel.

Ausgangspunkt waren die jüngsten Diskussionen um Sparkonzepte und die finanziellen und konzeptionellen Aufstellungen der Theater in Schleswig-Holstein. „Das Theater Lübeck hat seine Hausaufgaben gemacht. Die Effektivitätssteigerungen sind beim Theater Lübeck trotz der enormen Einsparungen unübersehbar“, erklären Jana Lange und Gerrit Koch. Insgesamt sei die Finanzlage der Lübecker Bühne stabil. Lübeck nehme mit den Kennziffern der drei Sparten Musiktheater, Schauspiel und Konzert bundesweit sogar den Spitzenplatz ein.

„Unser Problem ist die Personalkostenentwicklung im öffentlichen Dienst. Die Personalkosten haben in der Saison 2007/08 noch 12,7 Millionen Euro betragen, in der Saison 2008/09 13,3 Millionen Euro und werden sich in der laufenden Saison 2009/10 auf 13,98 Millionen Euro und in der Saison 2010/11 auf 14,2 Millionen Euro steigern. Mit der Sitzung vom 25.03.2010 hat die Hansestadt Lübeck den Zuschuss für das Theater von 5.776.700 Euro auf 6.618.800 Euro erhöht. Es handelt sich bei dem Erhöhungsbetrag um die tarifmäßig entstandenen Mehrkosten im Kalenderjahr 2010 Der Zuschuss aus den FAG-Mitteln wird 2010 und 2011 nach heutigem Stand bei 9,8 Millionen Euro bleiben”, unterstrich Schwandt.

Insgesamt halten die Liberalen die kürzlich in die öffentliche Diskussion gebrachte Neuregelung der FAG-Mittel für notwendig. Damit stellt sich die Lübecker FDP hinter das vorgelegte Konzept, die öffentlichen Mittel unter den Theatern des Landes Schleswig-Holstein nach einem neuen Schlüssel zu verteilen. Proteste hatte es nach Bekanntwerden der Lübecker Pläne vor allem aus der Landshauptstadt Kiel gegeben. Die FDP-Kulturpolitiker fordern die Verantwortlichen der Theater des Landes auf, die Neustrukturierungen der Theaterlandschaft am runden Tisch gemeinsam zu diskutieren."

Quelle: FDP Lübeck
Autor: RB


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