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Keine Philharmonie für Kiel - erst einmal weiter an alter Stätte

25. April 2010 (HL-Red-RB) HS-Kulturkorrespondenz/
Von Horst Schinzel: Die schlechte Nachricht vorweg: Der Neubau einer Philharmonie in Kiel lässt sich nicht finanzieren. Weil aber Generalmusikdirektor Georg Fritzsch wie das Schleswig-Holstein Musik Festival schon seit langem die Enge und auch die akustischen Verhältnisse des Konzertsaals im Kieler Schloss beklagen, wird nun darüber nachgedacht, dieses umzubauen. Erste Pläne wurden unlängst vorgestellt, ohne dass klar wäre, wie dies zu finanzieren wäre.

So wird das Philharmonische Orchester der Landeshauptstadt Kiel sich auch weiterhin für die neun Abonnementskonzerte in der kommenden Spielzeit - und darüber hinaus – mit der bisherigen Spielstätte begnügen müssen Immerhin wagt der Generalmusikdirektor weitere Schritte zu einem gemäßigt modernen Programm. So stehen Uraufführungen von Konzerten der zeitgenössischen Tonsetzer Wilhelm Kaiser-Lindemann (60) und Krysztof Maratka (38) und Werke von HK Gruber (67), Michael Tippett (2906 -2998) und Felix Worrsch (1860 – 1944) auf den Programmen. Auch Edward Elgar (1857 – 1934), Witold Lutoslawski (1913- 1994) und Albert Roussel (1869 -1937) können wohl der Moderne zugerechnet werden.
Bemerkenswert sind die auch ausgewählten Solisten. Zu denen zählen die Altistin Christa Mayer, der Tenor Lance Ryan, die Dirigenten Matthias Foremny, Leopold Hager und Heinrich Schiff und Solisten wie Baiba Skride, und Isabelle Faust Violine, Tzimon Barto und Gerhard Opitz, Klavier,, und Hakan Hardenberger ,Trompete
Das Konzertprogramm erfasst außerdem vier Kinder und Jugendkonzerte im Opernhaus, drei Mozartkonzerte in der Petrus-Kirche in der Wik, das Eröffnungskonzert zur in den Oktober zurückgekehrten Baltic Horse Show, ein Weihnachtskonzert zum Mitsingen und das Neujahrskonzert. Mit Beethovens „Neunter“.

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