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Agentur für Arbeit Lübeck

Kultur Wissenschaft Ausbildung

L.Gallinat: 6. Bürger-Salon - "Forschen" im IFMW Lübeck

13. Dezember 2008 (Lübeck). Wer aufgeklärt ist, erschafft auch eine aufgeklärte Welt: Freiheit und Gleichheit, wissenschaftliche Erkenntnis und Toleranz - so lauten die zentralen Ideen der Aufklärung, die um 1800 auch die Salon-Kultur hervorbrachte. Darüber berichtet Lutz Gallinat aus einer Veranstaltung im Institut für Medizingeschichte und Wissenschaftsforschung: "Diese Gesprächs- und Streitkultur führten sechs moderne Bürger-Salons jetzt fort. Gäste und Moderatoren informierten und diskutierten an verschiedenen Orten mit dem Publikum, welche bürgerlichen Werte und Fähigkeiten, Kompetenzen und Lebensziele der Zeit um 1800 es heute wieder zu entdecken oder neu zu bestimmen gilt. Den Abschluss dieser Veranstaltungsreihe bildete der 6.Bürger-Salon am letzten Donnerstag im Hörsaal des Lübecker Instituts für Medizingeschichte und Wissenschaftsforschung. In Anwesenheit der Initiatorin Antje Peters-Hirt, der Direktorin der „Lübecker Gemeinnützigen“, diskutierten die Molekularbiologin Prof. Dr. Silvia Bulfone-Paus, der Arbeitsgruppenleiter der Abteilung Zelltechnologie an der Lübecker Fraunhofer Einrichtung Marine Biotechnologie Dr. Daniel H. Rapoport, der Informatiker Prof. Dr. Michael Herczeg, der Forschungsleiter Dr. Ulrich Thibaut und der Biowissenschaftler Prof. Dr. Enno Hartmann.

Forschen fasziniert und ängstigt, Forschen beflügelt und ist auch Geschäft- egal ob Chip, Gen oder Molekül. ForscherInnen haben die Welt erklärt und verändert; sie gestalten Zukunft – und bald auch den „Neuen Menschen“? Eine Frau und vier Männer, die heute forschen, gaben Antworten.
Nach jedem Gespräch hatten die Zuhörerinnen und Zuhörer Gelegenheit, selbst nachzufragen. Für die musikalische Umrahmung war Jana Nitsch verantwortlich. Nach der letzten Diskussionsrunde mit allen Gästen gab es weitere Gespräche mit dem Publikum.

Sach- und fachkundige und einfühlsame Moderatoren waren Prof. Dr. Cornelius Borck und Charlotte Kerner. Prof. Dr. Cornelius Borck ist seit 2007 Direktor des Instituts für Medizingeschichte und Wissenschaftsforschung der Universität zu Lübeck. Frühere Stationen waren das Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin, die Bauhaus Universität Weimar und die McGill University in Montreal.

Charlotte Kerner ist seit 1980 als Wissenschaftsjournalistin (ZEIT, GEO, Emma, BdW) tätig und als Buchautorin: Hier sind ihre Schwerpunkte die Biografien forschender Frauen und Zukunftsromane – u.a. „Blueprint-Blaupause“ und „Kopflos“. Ende Februar 2009 erscheint ihr neues Buch „Die nächste Generation“ – Science&Fiction über die zukünftigen Entwicklungen der Biomedizin.

Alle Teilnehmer wurden schließlich mit viel Beifall bedacht."

Lutz Gallinat


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