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Deutsche Stiftung Denkmalschutz lobt vier Stipendien aus

18. März 2010 (Bonn/Dresden/HL-Red.). Anlässlich ihres 25-jährigen Jubiläums lobt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) im Rahmen ihrer vielfältigen Weiterbildungsangebote vier Stipendien aus, die sich zum einen an Studierende des Masterstudiengangs Denkmalpflege und Stadtentwicklung der TU Dresden (TUD), zum anderen an Teilnehmer des gemeinsam von der DenkmalAkademie in der DSD und der TUD durchgeführten Ergänzungsstudiums "Denkmalpflege" richten. Für die mit 4.000 Euro (Masterstudiengang) bzw. 2.500 Euro (Ergänzungsstudium) dotierten Stipendien können sich Interessenten formlos zusammen mit einem frei gewählten Kommentar zu einer aktuellen Denkmalpflege-Problematik bis zum 30. Juli 2010 bei der TU Dresden, Professur für Denkmalkunde und angewandte Bauforschung, Zellescher Weg 17 B, 01062 Dresden bewerben.

Die Stipendien sollen den
Einsatz der Studierenden und die Qualität ihrer Leistungen honorieren
und sie zugleich motivieren, in dem begonnenen Engagement fortzufahren.
Die Preisträger werden von einer Jury unter Vorsitz von Dr. Wolfgang
Illert, Geschäftsführer der DSD, ausgewählt, zu der der Kunsthistoriker
und Journalist Dr. Arnold Bartetzky, die sächsische Landeskonservatorin
Professor Dr. Rosemarie Pohlack, Dr. Ingrid Scheurmann und Professor Dr.
Thomas Will von der TUD gehören. Die künftigen Stipendiaten sind
aufgefordert, innerhalb des Förderungszeitraumes einen Essay oder einen
ähnlichen Beitrag zu einem ausgewählten Thema der Denkmalpflege zu
verfassen, der in der von der DSD herausgegebenen Zeitschrift Monumente
erscheinen soll.


Der Masterstudiengang Denkmalpflege und Stadtentwicklung ist ein neues,
innovatives Modell zur postgradualen Weiterbildung in den Bereichen
Denkmalpflege und Stadtentwicklung. Das im deutschsprachigen Raum
einzige integrative Aufbaustudium dieser Art führt seit 2003 die beiden
namensgebenden Disziplinen zueinander, die in der Praxis oft
unabgestimmt nebeneinander operieren. Der viersemestrige Studiengang
lässt dazu viel Raum für praktische Projekte in Kooperation mit Partnern
vor Ort. Dazu zählen neben dem Sächsischen Landesamt für Denkmalpflege
Kommunen wie Görlitz, Kamenz oder Meißen, einschlägige Bauforschungs-
und Architekturbüros, Museen und bürgerschaftliche Initiativen. Mit
bestandenem Abschluss erwerben die Absolventen den akademischen Grad
eines "Master of Science" (M.Sc.). Bislang haben Studierende aus
Deutschland, dem angrenzenden europäischen Ausland und Übersee diese
interdisziplinäre Ausbildung durchlaufen, sie konnten sich anschließend
erfolgreich in ganz unterschiedlichen Berufsfeldern bewähren.


Zusammen bieten die DenkmalAkademie in der DSD und die TU Dresden seit
2006 das Ergänzungsstudium Denkmalpflege und Bestandsentwicklung an, bei
dem Architekten, Planer, Mitarbeiter von Denkmalbehörden und
Bauverwaltungen die Möglichkeit erhalten, sich einschlägig
weiterzubilden. Im Unterschied zum Masterstudiengang ist das
Ergänzungsstudium Denkmalpflege berufsbegleitend angelegt. Sieben
Wochenkurse sind innerhalb eines Jahres oder über einen individuell
angepassten Zeitraum zu absolvieren, wobei im Vordergrund
praxisorientierte Themen stehen von der Voruntersuchung und Bewertung
über die Maßnahmenplanung bis zu deren fachgerechter Durchführung. Die
Kurse bestehen aus Fachvorträgen, Praxisberichten, Diskussionsrunden,
Objektbesichtigungen und Werkstattbesuchen und werden durch praktische
Übungen und Exkursionen ergänzt. Die Absolventen erhalten ein Zertifikat
und ein Zeugnis, für Teilleistungen eine Teilnahmebestätigung.


www.denkmalschutz.de
Quelle: DSD

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