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Urkunde von Ripen ein herausragendes Dokument der Geschichte

05. März 2010 (Schleswig/HL-Red.). "Ich freue mich, dass das Landesarchiv die Urkunde von Ripen nicht nur fachkundig verwahrt, sondern nun auch vorzeigt - zusammen mit einer Darstellung der Entstehungs- und Wirkungsgeschichte des herausragenden Dokuments", sagte die Kulturbeauftragte Caroline Schwarz (Foto) gestern in Schleswig. Dort wurde die Ausstellung "Ripen und die Folgen 1460-2010" eröffnet. Mit dieser Ausstellung zeige das Landesarchiv wieder einmal, wie es seiner Pflicht nachkomme, nicht nur die Quellen für die Geschichtsschreibung zu sichern, sondern Landesgeschichte auch einer größeren Öffentlichkeit zu vermitteln.

"Ohne Archive gäbe es keine Geschichtsschreibung. Auch die eine oder andere Doktorarbeit wäre ohne Archive nicht entstanden. Und wir hätten womöglich auch die Urkunde von Ripen nicht mehr, mit der vor 550 Jahren, am 5. März 1460, deutsch-dänische Geschichte geschrieben wurden", betonte die Kulturbeauftragte. Dass, was in den Archiven in Jahrhunderten zusammengetragen worden sei, "ist unsere Geschichte und es ist die Geschichte jedes Einzelnen".

Das Landesarchiv zeigt die Ausstellung "Ripen und die Folgen" vom 5. März bis zum 3. Dezember. Der Titel bezieht sich auf die Zeit vor 550 Jahren, als Vertreter des Adels von Schleswig und Holstein in Ripen den dänischen König Christian I. zu ihrem Landesherrn wählten. Als Gegenleistung für die Wahl stellte der König der schleswig-holsteinischen Ritterschaft am 5. März 1460 die Urkunde von Ripen aus, in der er zusagte, dass Schleswig und Holstein in Zukunft unter einer gemeinsamen Herrschaft stehen sollten. Zugleich sicherte er den Adligen die faktische und rechtliche Selbstständigkeit Schleswigs und Holsteins gegenüber dem Königreich Dänemark sowie die Unteilbarkeit und Zusammengehörigkeit der beiden Lande zu.


Quelle: Ministerium für Bildung und Kultur

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