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Premiere im Theater Kiel: Shakespeares "Viel Lärm um nichts"

22. Februar 2010 (HL-Red.). Gerne vom Theater Kiel eine weitere Premiere: Sa | 27. Februar | 20 Uhr | Schauspielhaus | 11,70-27 Euro | - Karten: 0431 – 901901.
"Viel Lärm um nichts" von William Shakespeare.

Mit Viel Lärm um nichts kommt eine der berühmten Komödien William Shakespeares auf die Bühne des Kieler Schauspielhauses, die durch ihre turbulente Handlung, ihre gedankliche Schärfe und ihren großen Wortwitz besticht. Regisseur Malte Kreutzfeldt zeigt mit der Inszenierung seine erste Arbeit am Schauspiel Kiel.
Der Prinz kehrt mit seinem Gefolge siegreich zurück aus der Schlacht. Auf dem Heimweg machen sie Station in Messina als Gäste des Gouverneurs Leonato. Prompt verliebt sich der junge Claudio in Hero, die reizende Tochter des Hausherren. Die beiden beschließen, so schnell wie möglich zu heiraten. Aber Don Juan, der zwielichtige Bruder des Prinzen, versucht mit Hilfe eines perfiden Plans das Paar wieder auseinander zu bringen. Er knüpft eine Intrige, die Claudio glauben lassen soll, seine Braut sei ihm untreu gewesen. Während der Zeremonie wird Hero vor aller Augen und Ohren der Lüge und der Untreue bezichtigt. Die Hochzeit platzt. Hero scheint entehrt. Doch der Vorfall hat bei allem Schrecken einen positiven Nebeneffekt: Der Frauenfeind Benedict, ein Freund Claudios und des Prinzen, und die Männerhasserin Beatrice, die Cousine der Braut, finden – nicht ganz ohne fremde Hilfe – Gefallen aneinander. Gemeinsam wollen sie Heros Unschuld beweisen und überwinden dabei die scheinbar unüberwindbare Verachtung füreinander.

Regie: Malte Kreutzfeldt | Ausstattung: Nikolaus Porz
Mit: Christian Kämpfer, Imanuel Humm, Siegfried Jacobs, Felix Zimmer,
Zacharias Preen, Roman Hemetsberger, Rainer Jordan, Christian Preuss,
Maria Goldmann, Jennifer Böhm, Janna Wagenbach, Gerrit Frers

Das Produktionsteam:
Malte Kreutzfeldt (Regie):
Malte Kreutzfeldt wurde 1969 in Lübeck geboren und studierte von 1993-98 Theaterregie an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“. Von 1999 bis 2003 leitete er das Schauspiel in Quedlinburg/Halberstadt. In dieser Zeit legte er eine Reihe verschiedener Regiearbeiten vor, u.a. eine Inszenierung von Büchners „Woyzeck“, die als beste Produktion bei den Brandenburgischen Theatertagen in Potsdam ausgezeichnet wurde.
Seit 2003 ist er freischaffend an einer Vielzahl unterschiedlicher Häuser tätig, u.a. entstanden seitdem Inszenierungen in Nürnberg, Mainz, Lübeck, Ulm, Erlangen, Coburg, Stuttgart und Oldenburg. Zuletzt inszenierte er Shakespeares „Der Kaufmann von Venedig“ am Theater Coburg, Millers „Der Tod eines Handlungsreisenden“ am Theater Ulm, Brechts „Mutter Courage“ am Staatstheater Oldenburg, und Zuckmayers „Der Hauptmann von Köpenick“ am Theater Darmstadt.. Seit 2005 gibt es darüber hinaus eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit der Deutschen Filmakademie in Berlin.

Nikolaus Porz (Ausstattung):
Nachdem er zunächst als Gastwirt auf Kreta tätig war, knüpfte Nikolaus Porz in München 1985 erste Kontakte zum Theater und begann 1988 eine Schauspiel-Ausbildung in Berlin. 1989 gründeter er zusammen mit Armin Petras das Theater Medea West. Seit 1992 übernahm er diverse freie Assistenzen und eigene Ausstattungen, u.a. für das Schauspiel Essen und die Ruhrfestspiele Recklinghausen. 1994 wurde er Ausstattungsassistent am Bremer Theater und von 1996-98 schließlich Ausstattungsleiter am Theater Wilhelmshaven.
Seit 1998 ist Nikolaus Porz als freischaffender Bühnen- und Kostümbildner für Oper und Schauspiel tätig. Seither hat er an unterschiedlichen Häuser, u.a. in Mainz, Oldenburg, Lübeck, Ulm, Augsburg, Nürnberg, Coburg, Eisenach
und Erlangen gearbeitet. Mit Regisseur Malte Kreutzfeldt verbindet ihn dabei eine kontinuierliche Zusammenarbeit, zuletzt bei Shakespeares „Der Kaufmann von Venedig“ am Theater Coburg, Millers „Der Tod eines Handlungsreisenden“ am Theater Ulm und Brechts „Mutter Courage“ am Staatstheater Oldenburg.

Viel Lärm um nichts ist nun die erste Arbeit der beiden am Schauspiel Kiel.

Christian Preuss (Holzapfel): Christian Preuss wurde 1952 in Hannover geboren, wo er auch an der dortigen Hochschule für Musik und Theater seine Ausbildung zum Schauspieler absolvierte. Im Anschluss daran war er u.a. am Theater Bielefeld, an den Hamburger Kammerspielen, am Theater Oberhausen, am Staatstheater Hannover und von 1975-78 auch erstmalig am Kieler Schauspielhaus engagiert. Nach dieser ersten Kieler Zeit studierte er u.a. von 1978-80 in Paris an der Ecole Jacques Lecoq, leitete mehrere Jahre lang ein eigenes Theater in Hannover und wirkte in diversen Fernsehproduktionen und Kinofilmen mit. Von 1995-2003 war er zum zweiten Mal fest in Kiel engagiert und in vielen Rollen auf der Bühne zu sehen. Seither arbeitet er frei u.a. in Luzern, Hannover und Braunschweig. In der Rolle des „Holzapfel“ kehrt er nun als Gast ans Schauspiel Kiel zurück.


Quelle: www.theater-kiel.de


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