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Agentur für Arbeit Lübeck

Kultur Wissenschaft Ausbildung

Josef Katzer zum Abbruch der Verhandlungen um die Schulreform

14. Februar 2010 (HH/HL-Red.). Wer erfindet das (Schul-)Rad neu? Nach wie vor lässt das Elementarwissen der SchülerInnen oftmals zu wünschen übrig. Ob das "moderne" Schulsystem unter dem Aspekt "Gleicher Chancen" den gewünschten Erfolg bringt, dürfte zweifelhaft sein. Vor allem, wenn das Elternhaus entweder nicht in der Lage oder traditionell nicht bereit ist, Kinder schulisch zu begleiten. Das ist in Lübeck so, und auch in Hamburg nicht anders. Daher interessant, einmal über den Tellerrand in die nachbarliche Hansestadt Hamburg zu schauen.

Von der Handwerkskammer HH liegt folgender Pressebeitrag zum Thema vor:
"Die Handwerkskammer Hamburg bedauert sehr den ergebnislosen Abbruch der Verhandlungen, weil der nun unvermeidliche Volksentscheid einen wirklichen Schulfrieden erschwert. Jetzt kommt es darauf an, der bevorstehenden Abstimmung die Schärfe zu nehmen und sie nicht zu einer Auseinandersetzung um Maximalpositionen zu machen. Darum sollte der Senat seine Politik des Kompromisses auf der Linie der Vorschläge von Michael Otto fortsetzen.

Wesentlich ist, dass der Senat jetzt verlässliche Qualitätsstandards für die stufenweise Einführung der Primarschule verbindlich zusichert und deren Einhaltung durch neutrale Experten evaluieren lässt. Außerdem muss es bei dem Angebot bleiben, dass die Eltern bei der Schulwahl ein Mitspracherecht haben.“

Josef Katzer, Präsident der HWK HH,
zum Abbruch der Verhandlungen um die Schulreform
"Die Handwerkskammer Hamburg bedauert sehr den ergebnislosen Abbruch der Verhandlungen,
weil der nun unvermeidliche Volksentscheid einen wirklichen Schulfrieden erschwert.
Jetzt kommt es darauf an, der bevorstehenden Abstimmung die Schärfe zu nehmen und sie nicht
zu einer Auseinandersetzung um Maximalpositionen zu machen. Darum sollte der Senat seine
Politik des Kompromisses auf der Linie der Vorschläge von Michael Otto fortsetzen.
Wesentlich ist, dass der Senat jetzt verlässliche Qualitätsstandards für die stufenweise
Einführung der Primarschule verbindlich zusichert und deren Einhaltung durch neutrale Experten
evaluieren lässt. Außerdem muss es bei dem Angebot bleiben, dass die Eltern bei der Schulwahl
ein Mitspracherecht haben.“

Quelle: HWK Hamburg

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