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Daran ge- und auch bedacht? Heute ist nämlich Valentinstag

14. Februar 2010 (HL-Red.). Was schreibt theology.de dazu? Hier gerne in deren Einvernehmen Wissenswertes und Gedanken um diesen Tag: "Etwa der Festtag der Blumenhändler? Falsch geraten, keine Erfindung der Blumenhändler, die propagierten 1950 diesen Tag nur zusätzlich(!) als "Tag der offenen Herzen". Der Name jedenfalls bezieht sich auf St. Valentin, den Schutzpatron der Liebenden, Verlobten, Bienenzüchter. Er lebte im 3. Jahrhundert in Rom.




(Foto Reinhard Bartsch): Lübeck-TeaTime wünscht allen Gästen einen schönen Valentinstag. Und wenn es langsam "weiß nerven sollte" hier ein Trost aus den Bauernweisheiten: "Ist's an Valentin noch weiß, blüht zu Ostern schon der Reis"!


Eigentlicher Ursprung: Der religiöse, in der kirchlichen Liturgie wurzelnde, aber dann wieder vergessene Ursprung des Feiertages besteht darin, dass am 14. Februar in den Kirchen die Ankunft Jesu als himmlischer Bräutigam zur Himmlischen Hochzeit gefeiert wurde und hat nichts mit der Sage um den als Märtyrer gestorbenen heiligen Valentin zu tun (siehe Legende unten).

An Popularität gewann er durch den Handel mit Blumen, besonders jedoch durch die umfangreiche Werbung der Floristen. Der Name des Tages wird heute zumeist auf die Sage des Bischofs Valentin von Terni zurückgeführt, der als christlicher Märtyrer starb. Der Heilige liegt heute vermutlich in der bayerischen Stadt Krumbach, Landkreis Günzburg begraben.




Legende:

Es herrschte im dritten Jahrhundert der römische Reich Kaiser Claudius II, ein Gegner des Christentums. Bischof Valentin hatte laut dieser Sage einige Verliebte christlich getraut, darunter Soldaten, die nach damaligem kaiserlichen Befehl unverheiratet bleiben mussten. Zudem hat er der Sage nach den frisch verheirateten Paaren Blumen aus seinem Garten geschenkt. Die Ehen, die von ihm geschlossen wurden, haben der Überlieferung nach unter einem guten Stern gestanden. Auf Befehl des Kaisers Claudius II. wurde er allerdings am 14. Februar 269 wegen seines christlichen Glaubens enthauptet.

Eine Erweiterung der Sage bringt den Todestag Valentins mit dem römischen Fest Lupercalia zusammen, das auf den 14. Februar fiel. Es war der Feiertag der röm. Göttin Juno (gr.: Hera), der Frau des Jupiter (gr.: Zeus) und Schutzpatronin der Ehe. Junge Mädchen gingen an diesem hohen Festtag in den Juno-Tempel, um sich ein Liebesorakel für die richtige Partnerwahl zu holen. Junge Männer aus dem einfachen Volk zogen an diesem Tag Lose, auf denen die Namen der noch ledigen Frauen standen. Die so gelosten Pärchen gingen miteinander aus und manche sollen sich so ineinander verliebt haben. Dieser Volksbrauch galt vielen römischen Aristokraten als unmoralisch. Ehemänner schenkten ihren Frauen an diesem Tag Blumen. So kam es, dass sich dieses ältere römische Brauchtum mit der Geschichte des christlichen Märtyrers mischte und in die spätere Gesellschaft einsickerte.

Brauchtum:
Seit damals schenken die Menschen einander am 14. Februar, dem Valentinstag, Blumen, geschmückt mit roten Herzen. Also steht der Valentinstag unter dem Zeichen der Liebe!
An Stelle der welkenden Blumen kann man auch Konfekt oder andere haltbarere (köstlich leckere) Aufmerksamkeiten schenken!

1945 erst verbreitete sich dieser Brauch im deutschsprachigen Raum durch den Einfluss der USA, England und Frankreich in denen er schon üblich war."

Quelle: theology.de











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