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Agentur für Arbeit Lübeck

Kultur Wissenschaft Ausbildung

25 Jahre Engagement der Deutschen Stiftung Denkmalschutz

13. Februar 2010 (HL-Red.). Mit der soeben erschienenen Januar/Februar-Ausgabe des Förderermagazins MONUMENTE startet die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) einen Rückblick auf die von ihr im vergangenen Vierteljahrhundert geleistete Arbeit. Eindrucksvolle Förderbeispiele aus allen Teilen des Bundesgebiets veranschaulichen den beachtlichen Beitrag, den die 1985 auf Schloss Gracht bei Bonn gegründete private Denkmalschutz-Stiftung bei der Rettung der Kulturlandschaften - insbesondere in den östlichen Bundesländern - leisten konnte.


Beispielhaft vorgestellt werden in der Zeitschrift das Rundschloss im
thüringischen Oberpöllnitz, Schloss Gross Rietz in Rietz-Neuendorf, die
Frauenkirche in Dresden, die Dorfkirchen von Bristow und Holbach und
Schloss Demerthin im Landkreis Prignitz. Zur Rettungsgeschichte der
Stiftung gehören aber auch die in Form eines Ratespiels vorgestellten
Projekte Leuchtturm Roter Sand in der Nordsee, der Konzertsaal Bagno in
Steinfurt, das Heilgeistkloster in Stralsund, der Zeitzer Dom, der
Vogteiplatz in Osterwieck, die Büttnerstraße in Görlitz und Schloss
Wachau in Sachsen. Sie stehen stellvertretend für all die Denkmale, bei
denen die in diesem Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum begehende Stiftung
Denkmaleigentümer, Fördervereine, Kommunen und Kirchengemeinden
finanziell unterstützen konnte. Insgesamt kommt die Bonner Stiftung seit
ihrer Gründung auf bundesweit mehr als 7000 Fördermaßnahmen an rund
3.600 Denkmalen, für die sie über 430 Millionen Euro bereitstellen
konnte, die insbesondere durch private Spenden, Vermächtnisse, Bußgelder
und nicht zuletzt die Lotterie GlücksSpirale, die Rentenlotterie von
Lotto, zusammenkamen. Kirchen und Klöster profitierten davon ebenso wie
Schlösser, Herren- und Bürgerhäuser, technische Denkmale, historische
Grünanlagen und archäologische Grabungen.

Der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Professor Dr. Dr.-Ing. E. h.
Gottfried Kiesow, dankt im Editorial des Magazins all denen, die der
Stiftung ihre Mittel anvertraut haben. Nur dank dieses Vertrauens sei es
der Stiftung unter der Schirmherrschaft des jeweiligen Bundespräsidenten
möglich gewesen, ihren wichtigen Beitrag zum direkten Erhalt des
kulturellen Erbes und zur Bewusstseinsbildung für die Denkmalpflege zu
leisten. Die DSD hat sich im vergangenen Vierteljahrhundert nicht nur zu
der wohl größten privaten Initiative für die Belange des Denkmalschutzes
in Deutschland entwickelt, sondern auch zu einem wichtigen Partner im
politischen und fachlichen Diskurs zum Thema Denkmalpflege. Insbesondere
mit dem "Tag des offenen Denkmals", dem Schulprogramm "denkmal aktiv"
und dem "Freiwilligen Jahr in der Denkmalpflege", das inzwischen in 12
Jugendbauhütten absolviert werden kann, mit der Handwerker- und
Architektenfortbildung und der Denkmalvermittlung an eine interessierte
Öffentlichkeit hat die DSD in den letzten 25 Jahren eine Reihe von
nachhaltigen Initiativen gestartet.

In Anbetracht der derzeitigen Situation der öffentlichen Hand ist die
Aufgabe der privaten Denkmalschutz-Initiative jedoch auch für die
nächsten 25 Jahre groß. Unter dem Motto "Wir bauen auf Kultur" wirbt die
Stiftung in ihrem Jubiläumsjahr daher weiter um Unterstützung.

Infos und Beispiele unter www.denkmalschutz.de .


Quelle: DSD

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