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Ach"bittrer"Winter-kurzes Lied,aber derzeit heftige Wirklichkeit

07. Februar 2010 (HL-Red.). Gestern ein grauer Tag in Lübeck. Ungemütlich, glatt auf den immer noch weitgehend nicht "gesicherten" Wegen. So bleibt man besser zu Hause. Und heute - Sonntag?Mit Niederschlag ist eher nicht zu rechnen, aber die Temperaturen gehen wieder so richtig in den "Keller". Der Morgen erschreckt mit - 7 Grad C, die Tempeaturen steigen über den Tag zwar etwas an, rutschen dann aber wieder zurück in die "-7". Ähnliche Verhältnisse gelten für Montag - nur da begrüßen sogar noch - 9 Grad aus der Nacht, mäßigen sich zwar auf Mittag hin, gehen dann aber wieder auf die nächtliche Ausgangsposition. Wetter"besserung"? Kommende Woche wohl noch nicht, leider...

Erinnern Sie sich an dieses kleine Liedchen, das den Winter gerade in diesen Tagen so recht charakterisiert? Es spricht aber vor allem zumindest den wichtigen Wunsch aus: ...O laß doch wieder die goldne Sonne leuchten:

Ach bittrer Winter

Ach bittrer Winter, wie bist du kalt!
Du hast entlaubet den grünen Wald.
Du hast verblühet die Blümlein auf der Heiden.

Die bunten Blümlein sind worden fahl,
Entflogen ist uns Frau Nachtigall!
Sie ist entflogen, wird sie uns wieder singen?

Du hältst gefangen des Lichtes Schein
Und läßt die Tage uns dunkel sein.
O laß doch wieder die goldne Sonne leuchten!

aus
Pater Johannes Werlins Liederhandschrift
Kloster Seeon am Chiemsee 1646



Lübeck-TeaTime kann auch die Sonne nicht aus bedecktem Himmel hervorholen. Begrüßen wollen wir aber zumindest den Sonntag mit den fröhlich blühenden Primeln, die seit einigen Tagen auch schon in die "Werbung" gefunden haben. Blümchen, die aber zeigen, dass auch dieser Winter nicht "ewig" dauern kann...





Foto (© Reinhard Bartsch)



Autor: Reinhard Bartsch






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