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Agentur für Arbeit Lübeck

Kultur Wissenschaft Ausbildung

Anneli Kesksaar: Zukunft Schule - Estlands Schulen im Netz

05. Februar 2010 (HL-Red.). Am Mittwoch, d. 24. Februar 2010, 19.30 Uhr, findet im Großen Saal der GEMEINNÜTZIGEN, Königstraße 5, 23552 Lübeck, im Rahmen der mittwochsBILDUNG ein Vortrag und Gespräch statt mit Anneli Kesksaar, Deutschlehrerin, Tallinn/Estland, IT-Verantwortliche des Estnischen Deutschlehrerverbandes, zum Thema „Die Zukunft der Schule hat begonnen. Estlands Schulen im Netz“
Der Eintritt ist frei.

Einmal im Jahr bemüht sich die mittwochsBILDUNG darum, ein anderes europäisches Land vorzustellen. In diesem Jahr geht es um die Entwicklung im estnischen Schulwesen. Dafür haben die Deutsche Auslandsgesellschaft und wir die estnische Lehrerin Anneli Kesksaar mit dem Thema „Die Zukunft der Schule hat begonnen. Estnische Schulen im Netz“ gewonnen. „Die Zukunft der Schule“ hat begonnen, aber wo befinden sich die Schulen Estlands? Schaffen alle Esten den Sprung in die Zukunft? Heutzutage kann man sich die Schulen Estlands ohne die "Stiftung Tigersprung" (Tiigrihüppe SA/Tiger Leap Foundation) kaum noch vorstellen. Seit 1996 unterstützt diese Stiftung, deren Name sich auf die wirtschaftliche Aufbruchszeit Anfang der 90iger Jahre bezieht, auf unterschiedlichen Ebenen das IT-Leben an den Schulen. Die IT-Fortschritte in den Schulen werden aber nicht nur zentral durch den Staat gefördert, sondern hängen stark von den kommunalen Selbstverwaltungen und den Schulen selbst ab. Anhand einiger Beispiele wird dargestellt werden, dass und wie die fortschrittlichsten Schulen bereits über das ganze Land verteilt sind.

Annelie Keksaar wird erläutern, welche Rolle der Ausschuss für Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) des Tallinner Bildungsamtes im Schulleben der estnischen Hauptstadt spielt. Auf der Suche nach neuen Entwicklungen im IT-Bereich des Schulwesens sind in Tallinn zwei „Zukunftsschulen“ entstanden. Wir werden erfahren, was das Projekt gebracht hat.

Im EU-Land Estland, dessen Fläche in etwa derjenigen der Schweiz entspricht, wohnen mit gut 1,3 Millionen Einwohnern deutlich weniger Menschen als in Hamburg. Ungeachtet seiner relativ geringen Bevölkerungszahl hat der nördlichste der drei baltischen Staaten in den vergangenen beiden Jahrzehnten aber viele positive Schlagzeilen gemacht ("baltischer Tiger", überproportionales Wachstum von Wirtschaft und Wohlstand) und ist in Richtung "E-Estonia" marschiert. Nicht nur an den Schulen ist (u.a.) das Internet wirklich angekommen, sondern überall im Land, auch in kleinen Dörfern, weisen Schilder mit einem @-Zeichen auf für die Benutzer meist kostenfreie Möglichkeiten hin, das Internet zu nutzen. Jeder Einwohner hat sozusagen ein "Recht auf Internet".

Anneli Kesksaar wurde 1966 in Tallinn, Estland geboren. Sie hat an der Pädagogischen Universität Tallinn zuerst Mathematik und dann Germanistik studiert und 2005 ihr Masterstudium im Bereich „Multimedia und Lernsysteme“ abgeschlossen. Sie arbeitet als Deutschlehrerin am Liivalaia-Gymnasium in Tallinn und gehört zur IT-Gruppe des Estnischen Deutschlehrerverbandes (EDLV); Anneli Kesksaar hat bei der Organisation und Vorbereitung verschiedener Veranstaltungen des EDLV mitgewirkt, so z.B. bei der Internet-Homepage, Lehrerkonferenzen und verschiedenen Online-Quiz. Außerdem ist sie Mitglied der Redaktion der Zeitschrift „DiE – Deutsch in Estland“.
Auch Referentin Anneli Kesksaar steht im Anschluss an ihren Vortrag zu einer Diskussion bereit.

Vorschau:
Mittwoch, 31. März 2010
„Lernfelder statt Fachunterricht. Ein Schritt auf dem Weg in die Modularisierung der beruflichen Bildung?“Vortrag und Gespräch mit Jürgen Ströh, Schulbeauftragter Berufliche Schulen, IQSH Kiel.




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