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Balt.-Westf. Jakobsweg: Eine Muschel weist Pilgern den Weg

28. Januar 2010 (HL-Red.). Seit dem Bestseller "Ich bin dann mal weg. Meine Reise auf dem Jakobsweg" von Schauspieler Hape Kerkeling erlebt das Thema Pilgern eine Art Renaissance. Auch in Mecklenburg-Vorpommern können es Gäste dem Entertainer gleichtun und von der polnischen Grenze auf Usedom rund 350 Kilometern auf dem Baltisch-Westfälischen Jakobsweg, der Via Baltica, durch das Urlaubsland im Nordosten den Spuren der mittelalterlichen Jakobspilger folgen. Eine Muschel und gelbe Pfeile (Abbildung Deutsche St. Jakobus-Gesellschaft e. V.) weisen den Pilgern den Weg.

Der Jakobsweg folgt in enger Anlehnung dem alten hanseatischen Handelsweg, der einst Lübeck mit dem fernen Nowgorod verband. Da der Weg in Polen sich noch in der Planung befindet, führt die 1. Etappe vom Grenzübergang Garz über den vorpommerschen Teil der Insel nach Zirchow mit der mittelalterlichen St. Jakobus-Kirche. In den nun folgenden 18 Tagesetappen begegnet der Wanderer auf landschaftlich schönen, gut begehbaren Wegen, abseits von Hektik und Verkehrslärm, den Zeugnissen einer bewegten geschichtlichen Vergangenheit, einer einmaligen Kulturlandschaft der Backsteingotik mit mittelalterlichen Kirchen und Klöstern und dem noch in unsere Zeit ausstrahlenden Glanz der Hansestädte Greifswald, Stralsund, Rostock und Wismar. In Rostock muss sich der Pilger entscheiden, ob er den Weg weiter der Via Baltica über Wismar nach Lübeck folgen oder auf dem Baltisch-Mitteldeutschen Weg über das Kloster Tempzin (Region Mecklenburg-Schwerin) Richtung Brandenburg mit dem mittelalterlichen Pilgerort Bad Wilsnack gehen soll. Übernachtet werden kann in einfachen Pilgerherbergen, die von kirchlichen Einrichtungen oder Privatleuten angeboten werden. Eine rechtzeitige Anmeldung und die Vorlage eines Pilgerausweises ist jedoch unbedingt erforderlich. Detaillierte Informationen und einen Pilgerbrief, in dem mit dem Pilgerstempel die einzelnen Stationen auf dem spirituellen Weg dokumentiert werden können, erhalten die Pilger und solche, die es werden wollen, unter www.jakobswege-norddeutschland.de.

Quelle: © 2010 Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.



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