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Agentur für Arbeit Lübeck

Kultur Wissenschaft Ausbildung

Günter Grass rief zum 5. Lübecker Literaturtreffen auf

21. Januar 2010 (HL-Red./RB). Wie die Kulturstiftung Hansestadt Lübeck - die LÜBECKER MUSEEN - mitteilt, folgen bereits zum 5. Mal bekannte Schriftsteller dem Aufruf von Günter Grass zu einem Arbeitstreffen in Lübeck. Den Abschluss dieser Zusammenkunft bildet auch in diesem Jahr eine öffentliche Lesung im Museum Behnhaus Drägerhaus, die am 29. Januar stattfindet. Hier die komplette Pressemitteilung:


Mit Dagmar Leopold, Eva Menasse, Gerhard Köpf, Günter Grass,
Knud Romer, Michael Kumpfmüller, Norbert Niemann, Tilmann Spengler
Freitag, 29. Januar 2010, 19.15 Uhr
Museum Behnhaus Drägerhaus, Lübeck
Bereits zum fünften Mal folgen bekannte Schriftsteller Günter Grass’ Aufruf zu einem Arbeitstreffen in Lübeck. Den glanzvollen Abschluss dieser Zusammenkunft bildet auch in diesem Jahr eine gemeinsame, öffentliche Lesung im Museum Behnhaus Drägerhaus. Am Freitag, dem 29. Januar, werden Dagmar Leupold, Eva Menasse, Gerhard Köpf, Knud Romer, Michael Kumpfmüller, Norbert Niemann und Tilmann Spengler aus ihren Werken lesen. Ein Gespräch mit den Schriftstellern, moderiert von Jörg-Dieter Kogel (Radio Bremen), verspricht einen besonderen Einblick in ihre Werkstatt.
Beginn ist um 19.15 Uhr. Karten gibt es ab sofort im Vorverkauf im Günter Grass-Haus, Glockengießerstraße 21. Telefonische Reservierungen sind unter 0451-122 4230 möglich. Preis: 15 Euro/10 Euro. Schulklassen zahlen 5 Euro pro Schüler.

Kurzinformationen zu den eingeladenen Autoren
Dagmar Leupold, 1955 in Niederlahnstein geboren, studierte Komparatistik in Marburg und Tübingen und promovierte in New York. Für ihre vielseitigen literarischen Arbeiten – Gedichte, Romane und Essays – erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen. 2009 veröffentlichte sie den Roman „Die Helligkeit der Nacht“. Dagmar Leopold leitet das „Studio Literatur und Theater“ an der Universität Tübingen. Sie lebt in Kirchseeon bei München.
Eva Menasse, geboren 1970 in Wien, war als Journalistin und Redakteurin tätig. Sie begleitete den Prozess um den Holocaust-Leugner David Irving in London und arbeitete nach einem Aufenthalt in Prag als Kulturkorrespondentin in Wien. Seit 2003 lebt sie in Berlin. Mit „Vienna“ veröffentlichte sie 2005 einen viel beachteten Debütroman. 2009 erschien ihr neues Buch „Lässliche Todsünden“.
Gerhard Köpf, geboren 1948 in Pfronten, war bis 2003 Professor für Angewandte Literaturwissenschaft an der Mercator Universität Duisburg. Gegenwärtig lehrt er als Gastprofessor an der Psychiatrischen Klinik der LMU München (Psychopathologie in Sprache und Literatur). Seinen letzen Roman „Käuze in Pfeffer und Salz“ publizierte er 2008.
Knud Romer, geboren 1960, studierte Literaturwissenschaften und ist einer der bekanntesten Werbefachleute Dänemarks. Er veröffentlichte kulturhistorische Bücher und trat als Schauspieler in Lars von Triers Film „Idioten" auf. 2007 sorgt der Däne mit seinem ersten Roman „Wer blinzelt, hat Angst vor dem Tod" für Aufsehen.
Michael Kumpfmüller, geboren 1961 in München, studierte Germanistik und Geschichte in Tübingen, Wien und Berlin, wo er auch promovierte. Er arbeitete in den neunziger Jahren als freier Journalist für diverse Tages- und Wochenzeitungen. 2000 debütierte Kumpfmüller mit „Hampels Fluchten“ und veröffentlichte 2008 den Roman „Nachricht an Alle“.
Norbert Niemann, 1961 in Landau an der Isar geboren, studierte Literatur, Musikwissenschaft und Neuere Geschichte in Regensburg und München. 1997 erhielt er den Ingeborg-Bachmann-Preis. Er ist Mitherausgeber der Zeitschrift „Akzente“. 1998 brachte er mit „Wie man's nimmt" seinen ersten Roman heraus. 2008 erschien sein jüngstes Buch „Willkommen neue Träume“. Niemann lebt als freier Schriftsteller in Chieming.
Tilman Spengler, 1947 in Oberhausen geboren, studierte Sinologie und war mehrere Jahre an dem Max-Planck-Institut für Sozialwissenschaften in Starnberg beschäftigt. Neben seiner akademischen Tätigkeit publiziert er regelmäßig in der „Zeit“, „Geo“ und „Die Woche“. 1991 veröffentlichte er die Romanbiografie "Lenins Hirn", die in einundzwanzig Sprachen übersetzt wurde. Vergangenes Jahr erschien sein neues Buch „Sind Sie öfter hier? Von der Kunst, ein kluges Gespräch zu führen“.


Quelle: die LÜBECKER MUSEEN

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