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Agentur für Arbeit Lübeck

Kultur Wissenschaft Ausbildung

Kieler Ministerium zur aktuellen Entwicklung der Neuen Grippe

02. Januar 2010 (Kiel/HL-Red.) Auch HS-Kulturkorrespondenz und damit Horst Schinzel sehr zu danken für seine aufmerksame und kompetente Zuarbeit ist Lübeck-TeaTime ein besonderes Anliegen. Nicht nur die sorgfältige Sichtung und Weiterleitung der ihm zur Verfügung stehenden Pressebeiträge hat zum Erfolg auch Lübeck-TeaTimes beigetragen, auch seine Rezensionen beeindrucken mit Kompetenz - und dabei großer - auch zeitlicher - Zuverlässigkeit. Hier sein Hinweis auf den Beitrag zur aktuelle Entwicklung der "Neuen Grippe", der durch das zuständige Landesministerium herausgegeben wurde:

"Das Gesundheitsministerium Schleswig-Holstein informiert regelmäßig über aktuelle Entwicklungen im Zusammenhang mit der Neuen Grippe (Schweinegrippe):

- Erkrankungen:
Die Anzahl der akuten Atemwegserkrankungen ist zurückgegangen und nun moderat erhöht. Das Neue Grippe-Virus zirkuliert weiterhin. Dabei kann es auch zu schweren Krankheits-Verlaufsformen kommen, beispielsweise durch einhergehende Lungenentzündungen. Wie sich die Anzahl der Infektionen weiterentwickeln wird, lässt sich nicht vorhersagen. Vergangene Influenzawellen zeigen, dass im Januar wiederholt ein erneuter Anstieg der Anzahl der Infektionen zu verzeichnen war. http://influenza.rki.de/

- Todesfälle
Dem Gesundheitsministerium sind bislang sechs Todesfälle im Zusammenhang mit Neuer Grippe in Schleswig-Holstein bekannt. Am 28.12. verstarb ein an Neuer Grippe erkrankter 36jähriger Mann aus dem Kreis Steinburg. In wieweit Neue Grippe oder andere Erkrankungen zum Tod geführt haben, ist noch nicht bekannt. Am 15.12. verstarb ein 81jähriger Mann aus dem Kreis Pinneberg, der an Krebs, Herzerkrankung, Lungenentzündung und Lungenödemen litt und zuvor gegen Neue Grippe geimpft wurde. Aus der 49. Kalenderwoche sind zwei Todesfälle bekannt (45 Jahre, Kreis Rendsburg, 67 Jahre, Kreis Stormarn). Am 28.11. verstarb ein 13-jähriges Mädchen im Kreis Pinneberg. Am 19.11. war ein 83jähriger Patient mit Vorerkrankungen in Kiel verstorben.

- Impfung
Die ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt für alle "Indikationsgruppen" die Impfung - bei verfügbarem Impfstoff - nachdrücklich, auch vor dem Hintergrund eines möglichen erneuten Anstiegs der Infektionszahlen. Die Impfung ist der effektivste Schutz vor Neuer Grippe. Ganz besonders zur Impfung aufgerufen bleiben diejenigen, die durch Kontakt zu Erkrankten ein erhöhtes Infektionsrisiko haben und das Virus an besonders gefährdeten Personen weitergeben können. Zu diesen Gruppen gehören Beschäftigte in Krankenhäusern und Pflegeinrichtungen und auch Beschäftigte in Gemeinschaftseinrichtungen für Kinder. Für Schwangere ab dem 4. Schwangerschaftsmonat empfiehlt die Ständige Impfkommission vorrangig die Impfung mit einem Impfstoff ohne Wirkverstärker.


- Impfstoff:
Bisher wurden 616.000 Dosen des allgemeinen Impfstoffes nach Schleswig-Holstein geliefert, 16.000 Dosen in den vergangenen und 64.000 Dosen in der laufenden Woche. Es ist in Schleswig-Holstein genügend Impfstoff vorhanden, Impfstoffengpässe gibt es nicht mehr. Die ursprünglich vom Land bestellte Menge basiert auf einer 2xmaligen Impfempfehlung des Herstellers. Da sich diese Empfehlung auf eine Impfung reduziert hat, soll die Liefermenge ebenfalls reduziert werden, so das gemeinsame Ziel der Bundesländer. Unabhängig davon steht in Schleswig-Holstein ein Impfstoff speziell für Schwangere zur Verfügung (insgesamt 5.200 Dosen wurden davon geliefert).

- Hygiene:
Einfachster Schutz vor Infektionen sind nach wie vor Hygienemaßnahmen, wie Händewaschen, "in den Ärmel, statt in die Hand husten" oder die Vermeidung von Körperkontakt. Umfangreiche Infos dazu auf der Internetseite der Landesregierung zu Neuer Grippe.

- An der Impfung teilnehmende Arztpraxen:
Rund 1.900 Ärztinnen und Ärzte im niedergelassen Bereich nehmen an der Impfaktion teil. Hinzu kommen rund 170 gynäkologische Praxen, die die Impfung von Schwangeren (ab dem 4. Schwangerschaftsmonat) durchführen. Die fortlaufend aktualisierten Listen der Praxen finden Sie im Internet oder beim Bürgertelefon. Bislang haben außerdem rund 70 Betriebsärztinnen und Betriebsärzte die Impfung durchgeführt.

Weitere Infos und die Liste der Impfpraxen in Schleswig-Holstein.: www.neuegrippe.schleswig-holstein.de

Für weitere Fragen im Zusammenhang mit der Neuen Influenza steht das Bürgertelefon unter 0431 - 160 66 66, Montag bis Freitag 08.00 - 15.00 Uhr zur Verfügung.

Auch das Bundesministerium für Gesundheit hat eine Info-Hotline zur Neuen Grippe geschaltet: Montags bis freitags zwischen 8 und 18 Uhr unter: 030 - 346 465 100."


Quelle: Ministerium für Arbeit, Soziales und Gesundheit/HSK/Red.

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