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Agentur für Arbeit Lübeck

Kultur Wissenschaft Ausbildung

L. Gallinat zur Dialog-Musik-Lesung Yossi Klein Halevis im "HdK"

15. Dezember 2009 (HL-Red.) "Es war eine anspruchsvolle und abwechslungsreiche Soiree", das kennzeichnet regelmäßig Lutz Gallinats Einstieg in seine interessante Beiträge. Dieses Mal zur Veranstaltungsreihe "Kulturen im Dialog/Musik und Lesung". Darin wurden am letzten Sonnabend im vollbesetzten Lübecker "Haus der Kulturen (HdK)" Ausschnitte aus dem 2009 bei EOS erschienenen Buch "Am Eingang zum Garten Eden"- "Suche nach Hoffnung zwischen den Religionen im Heiligen Land" von Yossi Klein Halevi geboten.

"Kann Religion zur Quelle des Friedens werden?", so Lutz Gallinat weiter. "Mit dieser Frage begann für den israelischen Journalisten Yossi Klein Halevi eine zweijährige geistliche Reise in Israel. Als gläubiger Jude tauchte er in die Welt des Islams und des Christentums ein. Er begegnete christlichen Mönchen und islamischen Sufis, teilte mit ihnen religiöse Erfahrungen und feierte ihre Feste in Klöstern und Moscheen mit. Eindringlich beschreibt der Autor seine Suche nach einer Sprache der Versöhnung zwischen den Religionen im Heiligen Land.
Halevis großzügige Orthodoxie könnte eine echte Alternative zur hoffnungslosen Spaltung zwischen säkularen Humanisten und Fundamentalisten werden. Halevi entwirft mit der Sensibilität und der Leidenschaft eines Psalmisten wunderbare Bilder in glasklarer Prosa. Ein beeindruckend originelles Werk mit Funken von Heiligkeit.
Yossi Klein Halevi (geb.1953) entstammt einer jüdischen Familie und wuchs in New York auf. Er studierte jüdische Kultur und Journalismus. 1982 zog er mit seiner Frau nach Israel. Als Journalist veröffentlichte er in führenden amerikanischen und israelischen Zeitschriften. Er ist Mitglied des Forschungsinstituts Shalem Center in Jerusalem.
Andreas Schuld, Fritz Kortler und Barbara Meister lasen bei dieser Veranstaltung der "Interkulturellen Begegnungsstätte" sehr einfühlsam und nuanciert.
Am Anfang wurden von Ada Trommeln und Gesang präsentiert. Es folgten ergreifende und erschütternde Lieder Ilse Webers (1903-1944) und drei Lieder aus den "Mutterliedern" (Mia Holm) von Franz Schreker (1878-1934).
Anke Kock bot die Lieder ausdrucksvoll, farbenreich und Junjae Choi begleitete virtuos und brillant am Piano.
Die Lübecker Sängerin Rachel Maria und der schottische Komponist präsentierten dann "The Sonnenhof Songs"- "Zwei Stimmen mit Gitarre". Die Songs beschäftigen sich mit Gott und der Welt, mit menschlichen Werten wie Liebe, Toleranz, Frieden, Harmonie, mit zwischenmenschlicher Kommunikation, mit den Jahreszeiten und den Elementen.
Die Besucher sangen bei diesem Event die Refrains und die Mantren begeistert mit.
Nach dem "Jüdischen Chor" mit Halina Kuzniatsova las Eugen von Wietersheim die heitere Weihnachtsgeschichte "Warum Melchior so froh wurde" des österreichischen Autors Karl Heinrich Waggerl.

Alle Akteure wurden schließlich mit sehr viel Beifall bedacht."

Lutz Gallinat

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