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Grass-Haus zeigt Nobel-Urkunde - verliehen vor 10 Jahren!

09. Dezember 2009 (HL-Red.) Günter Grass erhielt im Jahr 1999 den Nobelpreis für Literatur, weil er - so die Begründung der Jury - "in munterschwarzen Fabeln das vergessene Gesicht der Geschichte gezeichnet hat". Zehn Jahre danach möchte das Günter Grass-Haus in Lübeck an diese große Ehrung erinnern. Im Literaturmuseum in der Glockengießerstraße ist jetzt die Nobel-Urkunde und die Medaille ausgestellt. Am 10. Januar um 19 Uhr wird Jörg Philipp Thomsa sich im Rahmen eines Abendvortrages noch einmal eingehend mit dem Nobelpreis-Jubiläum beschäftigen.




Foto (Reinhard Bartsch): Medaille samt Urkunde sind im Grass-Haus zu sehen


Die Sekretärin von Günter Grass, Hilke Ohsoling, berichtete heute im Beisein von Jörg Philipp, dass Günter Grass ganz begeistert von der Gestaltung der "Mappe" für seine Nobel-Preis-Urkunde gewesen sei. Oben ist das Butt-Motive eingerarbeitet, rechts ein Hund (=Hundejahre), links eine Maus (=Katz und Maus), unten eine Ratte (Die Rättin) und darunter ein Ritterkreuz - und in der Mitte großflächig eine zerlegte Trommel.




Foto (Reinhard Bartsch): Hilke Ohsoling, Sekretärin von Günter Grass, zeigt die kunstvoll gestaltete Mappe zum Nobel-Preis.


Wer sich die Nobel-Urkunde anschauen möchte, hat dazu täglich von 10 bis 17 Uhr die Gelegenheit. Der Eintritt in das Günter Grass-Haus kostet fünf Euro, ermäßigt 2,50 Euro.

Quelle: HL-live/Red.

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