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Agentur für Arbeit Lübeck

Kultur Wissenschaft Ausbildung

Aktuelle Informationen Theater Lübeck Monat Januar 2010

06. Dezember 2009 (HL-Red.) Julia Voije, Ltg. Öffentlichkeitsarbeit / Marketing, übermittelte folgende Information um das Veranstaltungsprogramm des Theaters Lübeck für den Monat Januar 2010: "Zum Neuen Jahr 2010 begrüßen Roman Brogli-Sacher und das Philharmonische Orchester das Publikum am 01. Januar in der Musik- und Kongreßhalle – auf dem Programm des Neujahrskonzertes steht Beethovens 9. Sinfonie. Das Musiktheater feiert am 22. Januar die Premiere von »Arabella«. Am Dirigentenpult steht Roman Brogli-Sacher, die Inszenierung übernimmt Kay Kuntze. Das Schauspiel zeigt in den Kammerspielen »Hedda Gabler« von Henrik Ibsen (Premiere: 29. Januar). Klaus Hemmerle führt Regie – zuletzt wurden seine Produktionen von »Minna von Barnhelm« und »Walking down Abbey Road« (Arbeitstitel) am Theater Lübeck gefeiert. Am 06. Januar startet unter dem Namen »Talk – mal anders« eine neue Talk-Reihe mit Sven Simon und Steffen Kubach im Jungen Studio, und am 16. Januar findet im Mittelrangfoyer die Podiumsdiskussion »Felix Krull im Gespräch« statt; mit Mitwirkenden der Produktion sowie Holger Pils, Leiter des Buddenbrookhauses. Das Orchester präsentiert im Januar drei weitere Konzerte – das 4. Sinfoniekonzert mit Werken von Johann Christian Bach, Johann Nepomuk Hummel und Paul Wranitzky, das 3. Klangbilderkonzert in Kooperation mit den Lübecker Museen unter dem Titel »Grenzklänge – 20 Jahre Mauerfall« sowie das 4. Kammerkonzert mit Werken von Mozart und Brahms."

J a n u a r 2010
Musiktheater
Arabella
Lyrische Komödie in drei Aufzügen von Richard Strauss; Text von Hugo von Hofmannsthal
Premiere: Freitag, 22. Januar 2010, 19.30 Uhr, Großes Haus
Schauspiel
Hedda Gabler
Drama von Henrik Ibsen
Premiere: Freitag, 29. Januar 2010, 20.00 Uhr, Kammerspiele
»Felix Krull« im Gespräch
Diskussion zu »Bekenntnisse eines Hochstaplers Felix Krull« im Theater Lübeck
Samstag, 16. Januar 2010, 16 Uhr, Mittelrangfoyer
Talk – mal anders »Nimmerland ist überall«
mit Sven Simon und Steffen Kubach
Mittwoch, 06. Januar 2010, 20.00 Uhr, Großes Haus
Konzerte
Neujahrskonzert An die Freude
Werke von Ludwig van Beethoven
Freitag, 01. Januar 2010, 18.00 Uhr, Musik- und Kongresshalle
4. Sinfoniekonzert Trompete. Festlich. Historisch.
Werke von Johann Christian Bach, Johann Nepomuk Hummel und Paul Wranitzky
Sonntag, 20. Dezember, 11.00 Uhr und Montag, 21. Dezember 2009, 20.00 Uhr, MuK
Klangbilder III Grenzklänge – 20 Jahre Mauerfall
Das Schweriner Blechbläser-Collegium spielt Werke von Georg Friedrich Händel
Donnerstag, 21. Januar 2010, 20.00 Uhr, Kulturforum Burgkloster, Lange Halle
4. Kammerkonzert Bogen gespannt
Werke von Wolfgang Amadeus Mozart und Johannes Brahms
Montag, 25. Januar 2010, 20.00 Uhr, Rathaus, Audienzsaal
Musiktheater
Arabella
Lyrische Komödie in drei Aufzügen von Richard Strauss; Text von Hugo von Hofmannsthal
Premiere: Freitag, 22. Januar 2010, 19.30 Uhr, Großes Haus
Mit der Premiere der Lyrischen Komödie »Arabella« am 22. Januar 2010 bringt das Theater
Lübeck zum Jahresanfang wieder eine Oper des spätromantischen Erfolgskomponisten Richard
Strauss unter der musikalischen Leitung von GMD und Operndirektor Roman Brogli-Sacher auf
die Bühne.
Um die Finanzen der Familie Waldner steht es schlecht, gibt sich der Graf in Wien doch
hemmungslos seiner Spielleidenschaft hin. Rettung erhofft er sich davon, seine schöne,
umschwärmte Tochter Arabella reich zu verheiraten. Per Brief an seinen Freund Mandryka
versucht er daher, eine Ehe für sie anzubahnen. Und tatsächlich erkennt Arabella im jungen
Mandryka, der prompt anreist, den »Richtigen« für sich. Vom Glück trennen Arabella und die Ihren
nun nur noch einige komödienhafte Verwicklungen um ihre jüngere Schwester Zdenka, die als Bub
verkleidet in der Gesellschaft verkehrt und über Verwechslung und Missverständnisse hinweg mit
einem Verehrer Arabellas, Matteo, zusammenfindet. Unter der operettenhaften Oberfläche
verbirgt sich eine raffinierte Studie über die Wiener Gesellschaft der Zeit. Kein Wunder, denn
»Arabella« ist das letzte Ergebnis der fruchtbaren Zusammenarbeit zwischen Richard Strauss und
Hugo von Hofmannsthal. Lange hatten die beiden sich nach dem »Rosenkavalier« um ein zweites
»Wiener Buch« mit vergleichbarer Komödienhandlung und Wiener Charme bemüht. Erste Ideen
tauschten sie bereits 1922 aus. Doch erst kurz vor seinem Tod 1929 schloss Hofmannsthal das
Textbuch ab. Erstmals also musste sich Strauss in der Kompositionsphase ohne den Austausch
mit dem kongenialen Textdichter behelfen. Die Uraufführung 1933 war bereits überschattet durch
die Machtergreifung der Nationalsozialisten, die sich den Erfolg des Werkes prompt auf ihre
Fahnen schrieben. Schnell aber wurde die Oper auch auf den internationalen Bühnen heimisch.
Bis heute gehört sie zu Strauss’ beliebtesten Stücken.
In der Partie der Arabella wird Marion Ammann zu erleben sein, die zuletzt als Sieglinde am Theater
Lübeck gefeiert wurde. An ihrer Seite gibt Ensemblemitglied Antonio Yang den Mandryka.
Musikalische Leitung Roman Brogli-Sacher
Inszenierung Kay Kuntze
Bühne Benitha Roth
Kostüme José Manuel Vázquez
Choreographie Martina Wüst
Chor Joseph Feigl
Mit Marion Ammann, Ella Aradovskaya, Anna Baxter, Anne Ellersiek, Wioletta Hebrowska,
Andrea Stadel, Julie-Marie Sundal, Veronika Waldner; Lars Jacobsen / Mark McConnell,
Jundong Kim, Jin-Soo Park, Enrico-Adrian Radu, Timothy Richards / Patrick Busert, Daniel
Szeili, Daniel Lewis Williams, Antonio Yang u. a.
Kostprobe Dienstag, 12. Januar 2010, 18.30 Uhr, Großes Haus, Eintritt frei
Premiere Freitag, 22. Januar 2010, 19.30 Uhr
Weitere Vorstellungen Samstag, 30. Januar 2010, 19.30 Uhr; Samstag, 06. Februar 2010,
19.30 Uhr, Mittwoch, 17. Februar 2010, 19.30 Uhr; Donnerstag, 25. Februar 2010, 19.30 Uhr;
Sonntag, 14. März 2010, 16.00 Uhr; Samstag, 10. April 2010, 19.30 Uhr; Sonntag, 18. April 2010,
18.00 Uhr.
Veranstaltungsort Großes Haus
Schauspiel
Hedda Gabler
Drama von Henrik Ibsen
Premiere: Freitag, 29. Januar 2010, 20.00 Uhr, Kammerspiele
»Mein einziges Talent ist, mich zu Tode zu langweilen «
Wer sich fest einrichtet in der Welt und die Provisorien seiner Existenz hinter sich lässt, tut dies im
Glauben daran, etwas gefunden zu haben, was dauerhaften Halt und Identität verspricht: den
passenden Partner, berufliche und familiäre Perspektiven, kurz: eine Lebensform, die in die
Zukunft strahlt. Was aber, wenn der Versuch, Fuß zu fassen im Leben und die Realität klug zu
manipulieren, in einer unerwarteten Sackgasse endet, im selbstgewählten Beziehungs- und
Statusgefängnis? Einrichtung in der Lüge, Ausbruch ins Bodenlose einer nebulös gewordenen
Vergangenheit oder Amoklauf in der Endstation? An einer solchen existentiellen Wegmarke spielt
sich Hedda Gablers modernes Drama ab - die rätselhafteste, anziehendste, offensivste, böseste
und komplexeste Frauengestalt im Werk des großen Norwegers Henrik Ibsen. Hedda hat sich
entschieden, den Historiker Jörgen Tesman zu heiraten und ihre bis zur Müdigkeit rauschhaft
durchlebte Vergangenheit hinter sich zu lassen. Nach den Flitterwochen beziehen sie eine Villa mit
Wohlfühlgarantie, für die sich Tesman aufgrund seiner glänzenden Aussicht auf eine Professur
hoch verschuldet hat. Tesman tut alles, um Hedda ein tolles Leben zu bieten, nur ist er ihren
Ansprüchen an Schönheit, Lebensstil, Lebendigkeit und Unterhaltung alles andere als gewachsen.
Als Hedda erfährt, dass ihr einstiger Verehrer Eilert Lövborg, dessen prekäres und
suchtgefährdetes Dasein sie verachtete, sein Leben konsequent geändert und durch die Liebe zu
ihrer Freundin Thea Elvstedt Kraft und Inspiration gefunden hat, ein bahnbrechendes
kulturwissenschaftliches Werk zu schreiben, das Tesmans Berufung zum Professor in Frage stellt,
gerät alles ins Wanken. Lüge, Intrige, Zerstörung - jedes Mittel wird Hedda recht sein, um den
Einsturz ihrer Lebensfassade durch eine erfolgreiche Kandidatur des begabteren Wissenschaftlers
Lövborg zu verhindern. Es gelingt ihr, Lövborg wieder zur Alkoholsucht zu verleiten und sein
Manuskript zu vernichten, zugleich aber beginnt sie damit, ihr Leben mit Tesman zu verhöhnen
und sich selbst zu zerstören...
Mit „Hedda Gabler“ setzt Ibsen den Zuschauer einem Wechselbad der Emotionen aus - von der
Identifikation mit ihrer Sehnsucht nach dem schönen, interessanten Leben über die Irritation
durch ihre Unfähigkeit, sich aus widersprüchlichen Verhältnissen zu befreien, bis zur Wut über
ihre treffsichere Zerstörungslust. Nach seinen Erfolgen mit „Der Steppenwolf“, „Minna von
Barnhelm“ und „Walking down Abbey Road“ darf man auf Klaus Hemmerles Inszenierung von
„Hedda Gabler“ gespannt sein.
Inszenierung Klaus Hemmerle
Bühne Johanna-Maria Burkhart
Kostüme Yvonne Forster
Mit Astrid Färber, Susanne Höhne; Robert Brandt, Götz van Ooyen, Dirk Witthuhn.
Kostprobe Montag, 25. Januar 2010, 18.30 Uhr, Kammerspiele
Premiere Freitag, 29. Januar 2010, 20.00 Uhr
Weitere Vorstellungen Mittwoch, 03. Februar 2010, 20.00 Uhr; Sonntag, 14. Februar 2010,
18.30 Uhr; Freitag, 19. Februar 2010, 20.00 Uhr; Sonntag, 07. März 2010, 16.00 Uhr; Samstag,
13. März 2010, 20.00 Uhr; Samstag, 17. April 2010, 20.00 Uhr; Sonntag, 18. April 2010, 18.30
Uhr; Donnerstag, 29. April 2010, 20.00 Uhr.
Veranstaltungsort Kammerspiele
»Felix Krull« im Gespräch
Diskussion zu „ Bekenntnisse eines Hochstaplers Felix Krull« im Theater Lübeck
Samstag, 16. Januar 2010, 16 Uhr,. Mittelrangfoyer
Schein, Betrug, Fantasie und Schauspiel sind der Stoff, aus dem Thomas Manns letzter und
unvollendeter Roman »Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull« gemacht ist. Der
Regisseur und Romancier Michael Wallner hat ihn eigens für das Theater Lübeck neu
inszeniert. Im Rahmen des Projektes »Wagner trifft Mann«, welches dieses Jahr in die dritte
Runde geht und die Verbindung zwischen dem Komponisten Richard Wagner und dem
Schriftsteller Thomas Mann thematisiert, begleitet das Buddenbrookhaus Lübeck die
Inszenierung von Thomas Manns Schelmenroman über den Hochstapler Felix Krull am
Theater Lübeck mit einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm.
Am Samstag, 16. Januar, treffen im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe noch einmal die
Bühnenkunst und die Literatur aufeinander. Um 16 Uhr findet im Theater Lübeck eine
Podiumsdiskussion der Felix-Krull-Inszenierung statt. Es diskutieren der Dramaturg Michael
Birkner, die Schauspieler Jörn Kolpe und Sven Simon, sowie Holger Pils, der Leiter des
Buddenbrookhauses. Dem Publikum bietet sich die Möglichkeit, einmal hinter die Kulissen
einer Vorführung zu sehen, die Hintergründe der Inszenierung zu erfahren und den Beteiligten
persönlich Fragen zu stellen.
Der Eintritt ist frei.
Mit Michael Birkner; Dramaturg; Jörn Kolpe, Schauspieler; Sven Simon, Schauspieler;
Holger Pils, Leiter des Buddenbrookhauses.
Termin Samstag, 16. Januar 2010, 16.00 Uhr
Veranstaltungsort Mittelrangfoyer
Talk – mal anders »Nimmerland ist überall«
mit Sven Simon und Steffen Kubach
Mittwoch, 06. Januar 2010, 20.00 Uhr, Großes Haus
Nach dem großen Erfolg des »Roten Jubiläumssofas« in der letzten Spielzeit möchten die
Moderatoren Sven Simon und Steffen Kubach in ihrer neuen Reihe »Talk – mal anders« auch
über den Theater-Tellerrand hinausschauen! Dabei werden sie auf unterschiedlichste
Menschen treffen und von ihnen Spannendes und Unerwartetes nicht nur im Gespräch
erfahren...
Der erste Abend steht unter dem Motto »Nimmerland ist überall«. Sven Simon und Steffen
Kubach wollen gemeinsam mit den eingeladenen Gästen dem Kind in uns auf den Grund
gehen: Gibt es »ewige Kinder«, die wie Peter Pan der Verantwortung und dem
Erwachsenwerden entfliehen? Muss man überhaupt erwachsen werden oder ist es nicht
vielleicht sogar sinnvoll, sich ein bisschen »Kindlichkeit« zu bewahren? Und was ist mit den so
genannten »Berufsjugendlichen«?
Mit Sven Simon und Steffen Kubach
Gäste Jörn Kolpe, Schauspieler am Theater Lübeck; Roland Zech, Liedermacher, Sänger und
Buchautor; N.N.
Termin Mittwoch, 06. Januar 2010, 20.00 Uhr,
Veranstaltungsort Junges Studio
Konzerte
Neujahrskonzert An die Freude
Werke von Ludwig van Beethoven
Freitag, 01. Januar 2010, 18.00 Uhr, Musik- und Kongresshalle
Ludwig van Beethoven (1770–1827) Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125 mit dem
Schlusschor über Schillers Ode »An die Freude«
Es ist inzwischen zur Tradition geworden, den Beginn jedes geraden Jahres mit der
Aufführung von Beethovens neunter Sinfonie zu feiern, dem bahnbrechenden Werk, mit
dem der Meister die Gattung in ein neues Zeitalter führte und durch die Integration von
Schillers »Ode an die Freude« Maßstäbe für den Dialog von Musik und Poesie setzte.
Auch 2010 laden das Philharmonische Orchester und sein GMD und Operndirektor Roman
Brogli-Sacher zum musikalischen Jahrsauftakt bei einem Glas Sekt in die MuK ein. Und
auch dieses Mal werden die Solisten des Theater Lübeck und der Chor des Hauses
verstärkt durch die Lübecker Singakademie und die St. Lorenz-Kantorei, wenn es heißt:
»Freude, schöner Götterfunken«…
Mit freundlicher Unterstützung der Philharmonischen Gesellschaft Lübeck / Lübecker
Philharmoniker e.V.
Dirigent Roman Brogli-Sacher
Sopran Anna Baxter
Alt Wioletta Hebrowska
Tenor Daniel Szeili
Bass Andreas Haller
Chor des Theater Lübeck (Einstudierung Joseph Feigl)
Lübecker Singakademie e.V. (Einstudierung Gabriele Pott)
St. Lorenz-Kantorei Travemünde (Einstudierung Hans-Martin Petersen)
Termin Freitag, 01. Januar 2010, 18.00 Uhr
Veranstaltungsort Musik- und Kongresshalle
4. Sinfoniekonzert Trompete. Festlich. Historisch.
Werke von Johann Christian Bach, Johann Nepomuk Hummel und Paul Wranitzky
Sonntag, 20. Dezember, 11.00 Uhr und Montag, 21. Dezember 2009, 20.00 Uhr, MuK
Johann Christian Bach (1735 – 1782) Ouvertüre und Suite aus der Oper «Amadis de Gaules»
Johann Nepomuk Hummel (1778 – 1837) Konzert für Trompete und Orchester E-Dur
Paul Wranitzky (1756 – 1808) Sinfonie D-Dur op. 36
Bekanntes und selten Gehörtes vereint Reinhard Goebel in seinem Programm für das 4.
Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters. Aus der Feder des Mozart-Schülers
Johann Nepomuk Hummel, der auf Empfehlung Joseph Haydns dessen Nachfolger am Hof
Esterházy wurde, stammt das Trompetenkonzert E-Dur. Wie das beliebte Werk seines
Förderers war auch Hummels Trompetenkonzert für die von Anton Weidlinger entwickelte
Klappentrompete bestimmt, deren technische Innovationen den Komponisten zu virtuosen
Tonfolgen, Trillern und Arpeggien inspirierten, die zuvor undenkbar gewesen wären.
Dieses Standardwerk der Trompetenliteratur wird gerahmt von Werken zweier Mozart-
Zeitgenossen: Johann Sebastian Bachs jüngster Sohn, aufgrund seiner Anstellungen als
Organist am Mailänder Dom und später als Konzertveranstalter in der englischen Metropole
auch »Mailänder« oder »Londoner Bach« genannt, lässt selbst in Instrumentalwerken die
Kantabilität seines produktiven Opernschaffens erkennen. »Amadis de Gaules«, die
Geschichte eines gallischen Ritters, war sein letztes, 1779 uraufgeführtes Bühnenwerk.
Geboren in Mähren und zunächst für eine Priesterlaufbahn vorgesehen, zögerte Paul
Wranitzky eine Weile, bevor er seiner musikalischen Begabung folgte. Seine Karriere, die ihn
u. a. als Geiger in die Esterházy’sche Kapelle unter Joseph Haydn führte, richtete sich ab 1785
zunehmend auf eine rege Komponistentätigkeit aus. Große Popularität erlangten seine
Singspiele, aber auch Kammermusik und rund 50 Sinfonien entstanden – darunter das Werk
in D-Dur, »Grande Symphonie op. 36 bey der Vermählung des Erzherzogs Joseph mit der
Großfürstin Alexandra Paulowna 1799«.
Mit freundlicher Unterstützung der Philharmonischen Gesellschaft Lübeck / Lübecker
Philharmoniker e.V.
Einführung für Konzertbesucher eine Stunde vor Konzertbeginn in der MuK.
Musikalische Kinderbetreuung während des Sonntagskonzertes in Kooperation mit der
Musik- und Kunstschule Lübeck und mit der freundlichen Unterstützung der
Orchesterfreunde Lübeck e.V.
Dirigent Reinhard Goebel
Trompete Matthias Höfs
Philharmonisches Orchester der Hansestadt Lübeck
Termine Sonntag, 31. Januar 2010, 11.00 Uhr; Montag, 01. Februar 2010, 20.00 Uhr
Veranstaltungsort Musik- und Kongreßhalle
Klangbilder III Grenzklänge – 20 Jahre Mauerfall
Das Schweriner Blechbläser-Collegium mit Musikern der Orchester Schwerin,
Lübeck und Hamburg spielt Werke von Georg Friedrich Händel
Donnerstag, 21. Januar 2010, 20.00 Uhr, Kulturforum Burgkloster, Lange Halle
Georg Friedrich Händel (1685 - 1759) »Let the bright seraphim«
Es ist eine der beeindruckendsten Eigenschaften der Musik, sich über Grenzen hinwegsetzen
zu können. Dass dies auch für die ehemalige innerdeutsche Grenze gilt, dafür ist das
Schweriner Blechbläser Collegium das beste Beispiel. Gegründet 1975 als deutschlandweit
eines der ersten Ensembles seiner Art, realisierte die ursprünglich Schweriner Formation
immer wieder Kooperationen mit Kollegen jenseits der Trennungslinie. Heute setzt sich das
SBC, je nach Anforderungen des Repertoires, aus Blechbläsern der Mecklenburgischen
Staatskapelle Schwerin, des Philharmonischen Orchesters der Hansestadt Lübeck, der
Philharmoniker Hamburg, Badischen Staatskapelle Karlsruhe und der Deutschen Oper Berlin
zusammen – eine Art gelebte Wiedervereinigung.
Zur Ausstellung »Grenzerfahrungen – Vom Leben mit der innerdeutschen Grenze bei
Lübeck«, die von den vielen Erfahrungen erzählt, die die Menschen in Lübeck und
Westmecklenburg in der Zeit der Trennung und seit erzählt Öffnung der Grenze 1989 gemacht
haben, ist das SBC nun im Kulturforum Burgkloster zu Gast. Das Ensemble, das sich in fast
allen Stilrichtungen der Musikgeschichte zuhause fühlt, präsentiert bei dieser Gelegenheit
Werke von Georg Friedrich Händel, die es 2009 anlässlich des 250. Todestags des
Komponisten für die aktuelle CD »Handel for Brass« einspielte – Auszüge aus Händels Opern,
Oratorien, Kantaten und Instrumentalmusik in Bearbeitungen, die auf den virtuosen und
lyrischen Charakter moderner Blechblasinstrumente zugeschnitten sind. Dazwischen lässt
Schauspieler Florian Hacke in ausgewählten Texten das Leben an der Grenze greifbar
werden.
Eine Kooperation des Theater Lübeck und der Lübecker Museen
Mit Schweriner Blechbläser Collegium
Lesung Florian Hacke
Termin Donnerstag, 21. Januar 2010, 20.00 Uhr
Veranstaltungsort Kulturforum Burgkloster, Lange Halle
4. Kammerkonzert Bogen gespannt
Werke von Wolfgang Amadeus Mozart und Johannes Brahms
Montag, 25. Januar 2010, 20.00 Uhr, Rathaus, Audienzsaal
Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 1791) Streichquintett Nr. 3 h-Moll KV 516
Johannes Brahms (1822 – 1897) Streichquintett F-Dur op. 88
Der Bogen spannt sich im 4. Kammerkonzert nicht nur für die fünf ausführenden Künstler,
sondern auch um die Werke zweier gleichermaßen berühmter Komponisten in so
unterschiedlichen Lebenslagen: Johannes Brahms, der sein erstes Streichquintett auf dem
Höhepunkt seines Ruhmes verfasste und Wolfgang Amadeus Mozart, dessen spätes Quintett
bereits kaum noch Beachtung in der sich von ihm abwendenden Wiener Öffentlichkeit fand.
1882 verfasste der 49-jährige Johannes Brahms mit seinem ersten Streichquintett ein bereits
bei seiner Uraufführung begeistert aufgenommenes Werk, das ihn von einer ungewohnt
heiteren Seite zeigt. Aus gutem Grund also nannte der Komponist selbst das im Mai
komponierte Werk auch sein »Frühlingsprodukt«. Die Wahl der Besetzung fällt mit zwei
Violinen, zwei Bratschen und einem Cello auf die »klassische«, auch von Wolfgang Amadeus
Mozart bevorzugte Variante.
Dieser widmete sich fast hundert Jahre zuvor – einmal mehr in zeitlicher Nachbarschaft zur
Vollendung einer Streichquartett-Reihe – wieder der Gattung Streichquintett, nachdem er sie
über 14 Jahre lang nicht mit neuen Werken bedacht hatte. Das Quintett g-Moll KV 516
entstand, wie sein Schwesterwerk in C-Dur, Mitte 1787, im Kompositionsjahr des »Don
Giovanni«. Der Pianist und Musikhistoriker Charles Rosen beobachtete an Mozarts Werken,
ihm sei »von allen Streichinstrumenten das liebste« gewesen – und so entschied sich Mozart
auch bei seinen Streichquintetten stets für die Besetzung mit zwei Bratschen: »Seine Vorliebe
ging wohl nicht nur auf die Klangfarbe des Instruments, sondern auf einstarkes Interesse an
vollen, reichen Innenstimmen zurück. Seine Musik weist in den Innenstimmen eine Klangfülle
und Vielfalt auf, wie sie seit dem Tode Bachs aus der Musik verschwunden war.«
Die Reihe Kammerkonzerte wird gefördert durch die Heinz und Erika Wiggers Stiftung.
Violinen Evelyne Saad, Katharina Pick
Viola Elisabeth Orr, Franziska Ribbentrop
Violoncello Hans-Christian Schwarz
Termin Montag, 25. Januar 2010, 20.00 Uhr
Veranstaltungsort Rathaus, Audienzsaal.


Monatsübersicht Januar 2010

Fr. 01.01. 18.00 MuK Neujahrskonzert An die Freude
Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125 mit Schlusschor über Schillers Ode »An die Freude«
Sa. 02.01. 19.30 Großes Haus Jekyll & Hyde
Musical von Frank Wildhorn
20.00 Kammerspiele Rio Reiser – Der Kampf ums Paradies
Eine deutsche Geschichte »Ton Steine Scherben« und Rio Reiser. Von Pit Holzwarth und Renato Grünig
So. 03.01. 18.00 Großes Haus Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull
Bühnenfassung von Michael Wallner nach Thomas Manns Roman
Mi. 06.01. 19.30 Großes Haus Un ballo in maschera
Melodramma in tre atti von Giuseppe Verdi
20.00 Kammerspiele Don Karlos
Schauspiel von Friedrich Schiller
20.00 Junges Studio Talk - mal anders Nimmerland ist überall
mit Sven Simon und Steffen Kubach
Do. 07.01. 18.00 Kammerspiele Der Gott des Gemetzels
Schauspiel von Yasmina Reza
19.30 Großes Haus Jekyll & Hyde
Musical von Frank Wildhorn
20.00 Junges Studio Die fetten Jahre sind vorbei
Nach dem Film von Hans Weingartner
Fr. 08.01. 19.30 Großes Haus WIEDERAUFNAHME - THEATERTAG Faust. Der Tragödie erster Teil
Von Johann Wolfgang von Goethe
Eintritt 10,-- Euro auf
allen Plätzen
20.00 Kammerspiele Walking down Abbey Road (Arbeitstitel)
Ein Abend der Popgeschichte nach dem legendären Album der Beatles
Sa. 09.01. 19.30 Großes Haus Jekyll & Hyde
Musical von Frank Wildhorn
20.00 Kammerspiele Lulu
Monstretragödie von Frank Wedekind
So. 10.01 16.00 Kammerspiele Der Gott des Gemetzels
Schauspiel von Yasmina Reza
18.00 Großes Haus Der Zigeunerbaron
Operette von Johann Strauß
18.30 Junges Studio Die fetten Jahre sind vorbei
Nach dem Film von Hans Weingartner
Di. 12.01. 11.00 Kammerspiele SCHULVORSTELLUNG Das Rheingold für Kinder
Familienoper nach Richard Wagner
18.30 Großes Haus KOSTPROBE Arabella
Lyrische Komödie von Richard Strauss; Premiere: 22/01
Eintritt frei
Mi: 13.01. 20.00 Kammerspiele Wie im Himmel
Tragikomödie nach dem weltbekannten Film von Kay Pollak
Do. 14.01. 20.00 Kammerspiele Lulu
Monstretragödie von Frank Wedekind
Fr. 15.01. 20.00 Kammerspiele Der Gott des Gemetzels
Schauspiel von Yasmina Reza
Sa. 16.01. Ab 13.00 Uhr Seinfoyer
Eingang Großes Haus
Kostümverkauf
16.00 Mittelrangfoyer »Felix Krull«im Gespräch
Diskussion zu »Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull « im Theater Lübeck
Eintritt frei
19.30 Großes Haus Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull
Bühnenfassung von Michael Wallner nach Thomas Manns Roman
20.00 Kammerspiele Don Karlos
Schauspiel von Friedrich Schiller
20.00 Junges Studio Genannt Gospodin
von Philipp Löhle
So. 17.01. 16.00 + 20.00 Kammerspiele NIEDERDEUTSCHE BÜHNE Vörnehme Bagaasch
Kriminalkomödie von Jack Popplewell
17.00 Großes Haus Zweiter Tag: Siegfried
Der Ring des Nibelungen Bühnenfestspiel von Richard Wagner
20.00 Junges Studio Genannt Gospodin
von Philipp Löhle
Do. 21.01. 20.00 Kammerspiele Wie im Himmel
Tragikomödie nach dem weltbekannten Film von Kay Pollak
20.00 Junges Studio Huren wollen keine Ohren!
Ein Charles Bukowski / Tom Waits-Abend
20.00 Burgkloster Klangbilder III Grenzklänge – 20 Jahre Mauerfall
Das Schweriner Blechbläser-Collegium mit Musikern der Orchester Schwerin, Lübeck und Hamburg spielt Werke von
Georg Friedrich Händel
Fr. 22.01. 19.30 Großes Haus PREMIERE Arabella
Lyrische Komödie von Richard Strauss; Premiere: 22/01
20.00 Kammerspiele ZUM LETZTEN MAL Lulu
Monstretragödie von Frank Wedekind
20.00 Junges Studio Huren wollen keine Ohren!
Ein Charles Bukowski / Tom Waits-Abend
Sa. 23.01. 15.00 Treffpunkt vor
dem Theater
Öffentliche Führung durch das Theater Lübeck
Für Familien mit Kindern ab 8 Jahren
Eintritt 2,--
(begrenztes Kontingent)
19.30 Großes Haus Jekyll & Hyde
Musical von Frank Wildhorn
So. 24.01. 16.00 Großes Haus Der Zigeunerbaron
Operette von Johann Strauß
18.30 Kammerspiele Hans Albers – Flieger, grüß mir die Sonne!
Schauspiel mit Musik über einen Mythos von Dirk Witthuhn
18.30 Junges Studio Novecento
Solo nach dem Roman von Alessandro Baricco
Mo. 25.01. 18.30 Kammerspiele KOSTPROBE Hedda Gabler
Drama von Henrik Ibsen; Premiere: 29/01
Eintritt frei
20.00 Audienzsaal im Rathaus 4. Kammerkonzert Bogen gespannt
Werke von Wolfgang Amadeus Mozart und Johannes Brahms
Fr. 29.01. 20.00 Kammerspiele PREMIERE Hedda Gabler
Drama von Henrik Ibsen
Sa. 30.01. 19.30 Großes Haus Arabella
Lyrische Komödie von Richard Strauss; Premiere: 22/01
20.00 Kammerspiele Der Gott des Gemetzels
Schauspiel von Yasmina Reza
So. 31.01. 10.00 MuK EINFÜHRUNG 4. Sinfoniekonzert
11.00 MuK 4. Sinfoniekonzert Trompete. Festlich. Historisch
Werke von Johann Christian Bach, Johann Nepomuk Hummel und Paul Wranitzky
18.00 Großes Haus Faust. Der Tragödie erster Teil
Von Johann Wolfgang von Goethe.

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