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Agentur für Arbeit Lübeck

Kultur Wissenschaft Ausbildung

Neues Mahnmal für den Schlutuper Friedhof

19. November 2009 (HL-red.) Eine trauernde Frau kniet zwischen den Namenstafeln von gefallenen Soldaten – die Skulptur „Wege der Verzweiflung“ des Künstlers Claus Görtz verbindet die Grausamkeit des Krieges mit dem Verlust jedes Einzelnen. Die bewusst unruhige Anordnung der alten Gedenktafeln, die bisher am Rand der Anlage aufgereiht waren, unterstreicht dabei die Tragik der Szene. „Krieg, Trauer und Verzweiflung sind nicht wohlgeordnet“, begründet der Künstler seine Entscheidung.
Eine kleine weiße Rose wächst inmitten des Chaos –als Symbol der Hoffnung und des Lebens.
„Das Mahnmal soll nachdenklich machen“, sagt Pastorin Christina Kayales, „es soll verhindern, dass wir den Schrecken vergessen, den Kriege über die Menschen hereinbringen.“
Am Totensonntag, dem 22. November, soll die Skulptur im Beisein des Künstlers eingeweiht werden - im Anschluss an die ökumenische Andacht um 15 Uhr in der Friedhofskapelle.
Nach dem offiziellen Teil lädt die St. Andreas-Gemeinde zu Kaffee und Kuchen ins Gemeindehaus Am Müllerberg ein.

Quelle: Kirchen-Gemeinde

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