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Agentur für Arbeit Lübeck

Kultur Wissenschaft Ausbildung

Die "Ernestinen" freuen sich über neuen Bio-Raum und Schulhof

17. November 2009 (HL-red.) Lübecks Ernestinenschule verfügt jetzt über einen neuen Biologieraum und einen neu gestalteten Schulhof. Die offizielle Übergabe der beiden Baumaßnahmen, die insgesamt 202.000 Euro kosteten, fand gestern im Altstadtgymnasium in der Kleinen Burgstraße am Koberg statt. Wie Senatorin Annette Borns in ihrer Begrüßung ausführte, wurde der Biologieraum nach neuesten pädagogischen Erkenntnissen in Absprache mit der Schule und der Fachschaft und in Zusammenarbeit mit dem Gebäudemanagement der Hansestadt eingerichtet. So erfolgt die Medienversorgung der Schüler über Zuleitungen an der Decke. Hierdurch ist es möglich, individuelle Arbeitsgruppen jeder Größe zu schaffen. Der Vorbereitungs- und Sammlungsraum wurde im Zuge der Maßnahme ebenfalls mit saniert. Insgesamt wendete die Hansestadt hierfür 128.000 Euro auf. Dies ist nun der zweite Biologieraum, der seit 2001 in der Ernestinenschule neu hergerichtet wurde. Als nächstes ist geplant, die Einrichtung der Physik- und Chemieräume, die noch aus dem Jahre 1970 stammt, auf den neuesten Stand zu bringen, damit zukünftig ein moderner, zeitgemäßer naturwissenschaftlicher Unterricht stattfinden kann, der den lehrplanmäßigen Anforderungen eines Gymnasiums entspricht.





Foto (Reinhard Bartsch): Schulleiter Christian Petersen stellte Senatorin Annette Borns und den anderen Gästen den neuen Biologieraum vor. An dieser Tafel kann man mit dem Finger schreiben, projezieren und abspeichern - und Tafel-Dienst ist vorbei!




Foto (Reinhard Bartsch): In diesem Raum wird doch noch "Frontal-Unterricht" erteilt, wie die Reihen zeigt.





Foto (Reinhard Bartsch): Elternvertreter Michael Zeckel sieht zwar den guten Fortschritt, aber es fehlen weitere "Bausteine" wie Lärmschutz, zusätzliche Räume für Gruppenarbeit und natürlich - die neue Mensa, auch wenn das "Bistro" gewisse Dienste leistet.


Eine wesentliche Verbesserung stellt ebenfalls der neu gestaltetet Schulhof dar. Neben neuen Sitzgelegenheiten auf dem oberen und unteren Schulhof wurde erstmalig in Lübeck eine große "Kletterkugel" installiert. Dieser futuristisch anmutende Blickfang ist bei den Schülern als Klettermöglichkeit bereits sehr gut angenommen worden und bildet einen interessanten optischen Kontrast zum 200 Jahre alten Backstein -Schulgebäude, wenn diese auch auf einem "leeren" Hof ein wenig verloren aussieht.





Foto (Reinhard Bartsch): Ob Senatorin Annette Borns hier auch gerne geklettert wäre? Ihre offenkundige Freude jedenfalls lässt darauf schließen




Foto (Reinhard Bartsch): Für Schülerinnen der Klasse 7a offensichtlich ebenfalls ein großer Spaß


Die Neugestaltung des Schulhofs, für die insgesamt 74.000 Euro aufgewendet wurden, erfolgte im Rahmen des Schleswig-Holstein-Fonds, der eine Förderung durch das Land in Höhe von 27.500 Euro ermöglichte. Die Ernestinenschule selbst steuerte 13.000 Euro bei, die aus Sponsorenläufen der Schüler und Elternspenden stammen.


Quelle: LÜBECK Pressedienst/Red.

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