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20 Jahre Festspiele Mecklenburg-Vorpommern

09. November 2009 (HL-red.) HS-Kulturkorrespondenz: 20 Jahre Festspiele Mecklenburg-Vorpommern - Von Horst Schinzel: Im Jahre 2010 blicken die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern auf zwei Jahrzehnte erfolgreiches Bestehen zurück. Gegründet von dem aus Ostholstein stammenden Kinderarzt Matthias von Hülsen,- Mitbegründet des Schleswig-Holstein Musikfestivals und „Vater“ der dortigen Musikfeste auf dem Lande – hat diese Konzertreihe mit ihrer bewussten zahlenmäßigen Beschränkung in dieser Zeit einen herausragenden künstlerischen Ruf erlangt. Viele junge Künstler konnten sich als Junge Elite und Preisträger qualifizieren.

Im Jubiläumsjahr haben die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern in Daniel Hope - Preisträger in Residence des Jahres 2006 - einen „Künstlerischen Partner“ gewonnen. Der will mit seiner Reihe „Hope’s Music“ seine vielfältigen Verbindungen und Kontakte zur internationalen Künstlerszene „unterm Eekboom“ umsetzen. Die Festspiele wollen mit ihm eine musikalische Brücke zwischen Amerika und dem Bundesland an der Ostsee schlagen und ihren Nachwuchsbereich internationalisieren. Mit den Kulturstätten Carnegie Hall, Julliard School und dem Lincoln Center gehen die Fests11eile eine langfristige künstlerische Partnerschaft ein. Deren junge Talente kommen nach Mecklenburg-Vorpommern und werden dort die amerikanische Kunst vorstellen. In diesem Rahmen kommt das Ensemble ACJKW nach Deutschland.
„Preisträger in Residence“ ist in der fünften Auflage dieser Institution der Trompeter Gábor Boldoczki. Als seine Freunde hat er Albrecht Mayer und Boris Berezovsky eingeladen. Neben HK Grubers „Frankestein“ wird er die „Die Geschichte vom Soldaten“ aufführen.
Beim sechsstündigen Festkonzert zum 20jährigen Bestehen in Ulrichhusen am 24. Juli sind neben Gábor Boldoczki und Daniel Hope. Viviane Hagner, Veronika Eberle, Nikolay Borchev, das Kungsabacka Piano Trio und das Fauré-Quartett zu erleben. Weitere erlauchte Namen sind Armin Mueller-Stahl, Max Raabe, Christop Eschenbach, Kent Nagano, Roger Willemsen und Sol Gabetta. Erwartet werden Klangkörper wie das Deutsche Symphonie Orchester Berlin, das Kammerorchester Basel, die Klazz Brothers und die Cuba Percussions.

Den Auftakt des Jubiläumsjahres bildet ein Neujahrskonzert in Ulrichshusen am 31. Januar mit dem Theophil Ensemble Wien und den dem Klarinettisten Matthais Schorn. Beim Abschlusskonzert in der St. Georgen-Kirche in Wismar am 12. September wird als Auftragskomposition der Festspiele das Trompetenkonzert des türkischen Komponisten Fazil Say uraufgeführt. Say ist auch ein herausragender Pianist und zwei Wochen zuvor in Stolpe mit dem Gstaad Festival Orchestra zu erleben.
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