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Nord. Filmtage HL: NDR mit sieben Produktionen und Filmpreis

03. November 2009 (HL-red.) Filme in Welturaufführung, spannende Dokumentationen, Hörfilmfassungen preisgekrönter Werke: Das alles bietet der NDR auf den 51. Nordischen Filmtagen Lübeck. Zudem vergibt der Norddeutsche Rundfunk, erneut Medienpartner der Filmtage, im Rahmen der „Filmpreisnacht“ am 7. November den mit 12.500 Euro dotierten NDR Spielfilmpreis. Bereits seit 1990 fördert der NDR auf diese Weise nordische oder baltische Spielfilme mit herausragender künstlerischer Qualität. Um den Preis konkurrieren 17 aktuelle Spielfilme aus Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland, Island und Litauen.

Vom 4. bis zum 8. November zeigen die Nordischen Filmtage Lübeck folgende NDR Produktionen:

Insellicht – Usedomer Bilder
Beeindruckt von der Gründerzeitarchitektur am kilometerlangen Sandstrand bleiben dem flüchtigen Besucher die vielfältigen Facetten der Landschaft am Meer oft verborgen. Die Maler Sabine Curio, Oskar Manigk, Matthias Wegehaupt und Volker Köpp öffnen den Blick. Mit ihnen und in ihren Bildern begegnen die Zuschauer den Farbenspielen der Natur und den „Insel-Stimmungen“ im Wechsel der Jahreszeiten – jenseits der gängigen Klischees. Heinz Brinkmanns Film läuft im Rahmen des Programms zum 20-jährigen Jubiläum des Mauerfalls.
Mittwoch, 4. November, 19.45 Uhr, Cinestar Stadthalle Kino 7

Aldi – Mutter aller Discounter
Auch im 50. Jahr seines Bestehens gibt sich das erfolgreichste deutsche Handelsunternehmen sparsam: Die „Aldi“-Brüder Karl und Theo Albrecht haben sich mit systematischer Verdunklung vor jeder Kritik versteckt, geschickt entzog sich der Discounter bisher jedem Blick hinter die Pappkartons. Mit „Aldi – Mutter aller Discounter“ legt Rasmus Gerlach nun den ersten längeren Film über den Konzern vor.
Donnerstag, 5.11., 13.45 Uhr, Cinestar Stadthalle Kino 7

Tatort: Tango für Borowski (Welturaufführung)
Zum ersten Mal spielt ein „Tatort“ in Finnland: Dorthin führt den Kieler Hauptkommissar Klaus Borowski (Axel Milberg) sein neuer Fall. Der gebürtige Finne Hannu Salonen drehte den Krimi „Tango für Borowski“ in Helsinki und Ilomantsi in Nordkarelien, der östlichsten Gemeinde der EU, nach einem Buch von Clemens Murath. Borowski soll den deutschen Jugendlichen Ralph Böttcher (Florian Bartholomäi) in Finnland zu einem laufenden Verfahren befragen – eine willkommene Abwechslung im Alltag des Ermittlers ... Mit u. a. Janne Hyytiäinen (spielte die Hauptrolle im letzten Film von Aki Kaurismäki), (Sanne-June Hyde), (Pekka Valkeejärvi) und Maren Eggert.
Freitag, 6.11., 19.45 Uhr, Cinestar Stadthalle Kino 7

Der Mann, der Yngve liebte (NDR Spielfilmpreis der 50. Nordischen Filmtage; Hörfilmfassung)
Der Gewinner des NDR Spielfilmpreises der 50. Nordischen Filmtage läuft als Hörfilmfassung: Per Kopfhörer bekommen sehbehinderte Zuschauerinnen und Zuschauer zusätzliche Informationen zu Handlung, Ausstattung sowie Gestik, Mimik und Aussehen der Akteure. Zur Handlung: Der 17-jährige Rotschopf Jarle im norwegischen Stavanger ist gerade auf dem Weg, vom Versager zu einem der Coolen der Schule aufzusteigen, da kommt ein neuer Schüler in Jarles Klasse: ein großer, blonder Junge namens Yngve, ein richtiger Popper Warum in aller Welt kann Jarle trotzdem nicht die Augen von ihm lassen? Regie: Stian Kristiansen, Norwegen 2008, mit Rolf Kristian Larsen, Ida Elise Broch, Arthur Berning, Ole Christoffer Ertvaag u.a.
Sonnabend, 7. November, 10.45 Uhr, Cinestar Stadthalle Kino 7

Der verlorene Sohn (Hörfilmfassung)
Nach zwei Jahren Haft in Israel wird Rainer (Kostja Ullmann) nach Deutschland abgeschoben – als terrorverdächtiger Islamkonvertit. Er bezieht sein altes Heim bei seiner Mutter, der Handballtrainerin Stefanie Schröder (Katja Flint). Sie glaubt seiner Darstellung, dass er zwar immer noch bekennender Islamist sei, aber dem „Heiligen Krieg“, dem Dschihad, abgeschworen hat ... Regie: Nina Grosse nach einem Buch von Fred Breinersdorfer.
Sonnabend, 7. November, 13.45 Uhr, Cinestar Stadthalle Kino 7

Fasten à la carte (Welturaufführung)
Der exzentrische Gourmetkritiker Gilles „Günni“ Demmonget (Dietmar Bär) verliert nach einem Schlag auf den Kopf seinen Geschmacks- und Geruchssinn – und das gerade zu einem Zeitpunkt, da ihm ein öffentliches Kochduell mit dem jungen Konkurrenten Paul Scheffke (Maxim Mehmet) droht. Auf Empfehlung seines Freundes Risto (Stephan Schad) und in der Hoffnung auf schnelle Genesung taucht Gilles in einem Fastenhotel auf Sylt ab ... Die NDR/ARTE-Produktion „Fasten à la carte“ ist eine romantische Komödie mit satirischem Blick auf den Stellenwert von Essen in Gesellschaft und Medien. Drehbuch von Kathrin Wilkes und Anne Otto, bearbeitet durch Gernot Gricksch, Regie: Hans-Erich Viet.
Sonnabend, 7. November, 16.45 Uhr, Cinestar Stadthalle Kino 7

Der gestiefelte Kater (Welturaufführung)
In den Museumsdörfern Kiekeberg (bei Hamburg) und Molfsee (bei Kiel) sowie im Spiegelsaal des Hamburger Museums für Kunst und Gewerbe entstand die Neuverfilmung des Grimmschen Klassikers. Neben Roman Knižka als gestiefelter Kater Minkus und Jürgen Tarrach als Zauberer Abaddon spielen u. a. Jan Fedder, Jacob Matschenz, Jennifer Ulrich und Kai Wiesinger. Das Drehbuch stammt von Leonie und Dieter Bongartz. Regie führt Christian Theede (u. a. „Das tapfere Schneiderlein“)
Sonntag, 8. November, 10.45 Uhr, Cinestar Stadthalle Kino 7


Quelle: NDR Presse und Information

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