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Jubilare 2009: Vier Innenstadt-Kirchen - vier Konzerte

02. November 2009 (HL-red.) Die vier Kirchenmusiker der Lübecker Innenstadt wollen in Zukunft stärker zusammenarbeiten. Ein erstes gemeinsames Projekt sind vier Sonderkonzerte im November, die unter der Überschrift "Jubilare 2009" Werke der Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy, Georg-Friedrich Händel und Joseph Haydn thematisieren. Lübeck verdankt seinen weltweit herausragenden Ruf als Kulturstadt insbesondere seiner Kirchenmusik in Geschichte und Gegenwart. Die 4-Viertel-Stiftung möchte das Erbe kirchenmusikalischen Schaffens in der Hansestadt bewahren und sicherstellen, dass die Chöre und Hallen unserer prächtigen Innenstadtkirchen auch weiterhin auf höchstem Niveau mit jener Musik erfüllt werden, die so vielen Menschen Freude und geistige Erbauung bietet. Jener Musik, die nur in ihrer authentischen Atmosphäre aufgeführt und an histonschen Instrumenten gespielt ihre gesamte Faszination entfalten kahn. Die Stiftung wurde vor fünf Jahren gegründet, als zwei Stellen für Kirchenmusiker in der Innenstadt abgebaut werden sollten.




Foto (Reinhard Bartsch): Die vier Kirchenmusiker der Innenstadtgemeinden und Angelika Richter, Vorsitzende des Stiftungsvorstandes der 4/4 Stiftung, arbeiten künftig stärker zusammen.

Mit den vier Sonderkonzerten soll die Musik wieder in die Öffentlichkeit kommen. Den Anfang macht am Sonntag, 8. November, um 17 Uhr Marienorganist Johannes Unger. Er spielt Orgelwerke von Felix Mendelssohn Bartholdy. Dazu wird aus Briefen des Komponisten gelesen.

Eine Woche später steht unter der Leitung von Eckhard Bürger ein Chor- und Orchesterkonzert in St. Aegidien auf dem Programm. Der Lübecker Bach-Chor, Solisten und ein Orchester aus Studenten der Musikhochschule Lübeck präsentieren das Requiem von Alfred Schnittke und "Missa in Angustiis (Nelson-Messe)" von Haydn.

Am 22. November lädt Hartmut Rohmeyer dann in den Dom zu "Elias" von Felix Mendelssohn Bartholdy ein. Hier wirken neben Solisten der Lübecker Domchor und die Lübecker Philharmoniker mit. Ihren Abschluss findet die Reihe mit "The Messiah" von Georg Friedrich Händel am 1. Advent in St. Jakobi.

Schon zu Zeiten Tunders und Buxtehudes war es nur durch Spenden und Zuwendungen der Lübecker Kaufleute und Bürger möglich, die Lübecker Kirchenmusik-Tradition international zu einer festen Größe auszubauen, so die Musiker. Mit solchen Mitteln wurden einst auch jene wertvollen Musikalien und Instrumente angeschafft, die bis heute zur Freude aller in den Kirchen genutzt und gespielt werden. Aus diesem Grund bittet die 4/Viertel-Stiftung auch weiterhin um Spenden: Sparkasse zu Lübeck, BLZ 230 501 01, Konto: 1068 220. Sehr willkommen sind aber auch Zustifter, damit das Ziel von Stiftung, Kirchenkreis und Gemeinden erreicht werden kann, diese Vorhaben auf Ebene der Stiftung zu verwirklichen.

Quelle: HL-live/Red.





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