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Agentur für Arbeit Lübeck

Kultur Wissenschaft Ausbildung

Theater Lübeck: Informationen November 2009

26. Oktober 2009 (HL-red.) Julia Voije, Ltg. Öffentlichkeitsarbeit / Marketing, übermittelte Informationen um das Veranstaltungsprogramm des Theaters Lübeck für den Monat November 2009. Über diese Informationen hinaus berichtet sie regelmäßig beispielsweise, ob Stücke "ausverkauft" sind oder andere wichtige Dinge: Im November präsentiert das Theater Lübeck zwei Premieren im Schauspiel: In den
Kammerspielen hebt sich am 20. November der Vorhang für Yasmina Rezas Erfolgsstück
»Der Gott des Gemetzels«. Constanze Kreusch übernimmt die Regie, Petra Wilke die
Ausstattung. Als Weihnachtsmärchen steht in diesem Jahr »Peter Pan« auf dem
Programm. Das Stück von James Matthew Barrie feiert am 13. November im Großen
Haus Premiere und richtet sich an Kinder ab 6 Jahren und Jugendliche. Im Repertoire
stehen eine Reihe an Opern auf dem Spielplan – so der umjubelte »Siegfried«, der nach
der »Walküre« im vergangenen Jahr nun noch einmal mehr die Stimmen nach einem
»Wagner-Wunder an der Trave« lauter werden lässt. Das jüngst gefeierte Musical »Jekyll
& Hyde« ist ebenso zu erleben wie die opulente Revolutionsoper »Andrea Chénier« und
die komische Oper für die ganze Familie »Die verkaufte Braut«. Im Schauspiel zeigt das
Theater Lübeck im Großen Haus »Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull« und in
den Kammerspielen zahlreiche Erfolgsstücke – darunter »Lulu« in der Regie von Anna
Bergmann, »Rio Reiser – Der Kampf ums Paradies« von Pit Holzwarth und Renato
Grünig, »Der Idiot« in der Bühnenfassung von Rainer Iwersen und Shakespeares »Ein
Sommernachtstraum«. Im Jungen Studio schließlich sind weitere Vorstellungen der
Neuproduktionen »Genannt Gospodin« von Philipp Löhle und »Novecento. Die Legende
vom Ozeanpianisten« von Alessandro Baricco angesetzt. Das Philharmonische Orchester
der Hansestadt Lübeck präsentiert bei seinem 2. Sinfoniekonzert am 8. und 9. November
Werke von Haydn, Mozart und Mendelssohn Bartholdy. Als Dirigent ist Mathias Husmann
zu Gast, am Klavier Ragna Schirmer.


Übersicht
Presseinformationen November 2009
Schauspiel
Peter Pan
Weihnachtsmärchen für Kinder ab 6 Jahren und Jugendliche von James Matthew Barrie
Premiere: Freitag, 13. November 2009, 10.00 Uhr, Großes Haus
Gott des Gemetzels
Schauspiel von Yasmina Reza
Premiere: Freitag, 20. November 2009, 20.00 Uhr, Kammerspiele
Konzerte
2. Sinfoniekonzert Jubiläen. Überraschung
Werke von Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart und Felix Mendelssohn Bartholdy
Sonntag, 08. November, 11.00 Uhr und Montag, 09. November 2009, 20.00 Uhr, Musik- und
Kongreßhalle
3. Kammerkonzert Vogelgesang, Sonnenaufgang
Werke von Richard Wagner, Stefan Wolpe und Franz Schubert
Montag, 02. November 2009, 20.00 Uhr, Gemeinnützige
1. Kinder-, Jugend- und Familienkonzert Aus der Neuen Welt
Für Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 15 Jahren
Sonntag, 01.November 2009, 11.00 Uhr, Großes Haus
Sonstiges
Grenzerfahrungen – vom Leben mit der innerdeutschen Grenze.
Sonderveranstaltung: 20 Jahre Mauerfall Herausgegeben von Karen Meyer-Rebentisch im
Auftrag der Hansestadt Lübeck, Schwerin 2009.
Montag, 09. November 2009, 18.30 Uhr, Junges Studio
Talk – mal anders »Nimmerland ist überall«
mit Sven Simon und Steffen Kubach
Mittwoch, 25. November 2009,. 20.00 Uhr, Junges Studio
Gastspiele
AMERICAN DRAMA GROUP The Importance of Being Earnest
Von Oscar Wilde. Ein Gastspiel in englischer Sprache
Dienstag, 03. November 2009, 11.00 + 20.00 Uhr, Kammerspiele
Katja Riemann und Arne Jansen: Friedensreich
Eine musikalische Lesung mit Katja Riemann und Arne Jansen
Sonntag, 08. November 2009, 19.30 Uhr, Großes Haus
Schauspiel
Peter Pan
Weihnachtsmärchen für Kinder ab 6 Jahren und Jugendliche von James Matthew Barrie
Premiere: Freitag, 13. November 2009, 10.00 Uhr, Großes Haus
Es gibt ein Land, das nur für die kleinen und großen Kinder sichtbar ist: Nimmerland! In
diesem Abenteuerland, das jedes Kind kennt, leben die »verlorenen Jungs« und Peter Pan,
der Junge, der keine Mutter hat, der nicht erwachsen werden will und der fliegen kann!
Auf der Suche nach seinem gestohlenen Schatten lernt Peter Pan – begleitet von seiner
streitlustigen Fee Glöckchen – in London das Mädchen Wendy kennen und beschließt, mit ihr
und ihren beiden Brüdern John und Michael nach Nimmerland zu fliegen, damit auch sie nicht
erwachsen werden müssen. Diese Reise ist gefährlich, denn Nimmerland wird bedroht von
den Piraten, deren böser Anführer Kapitän James Hook ein erbitterter Feind von Peter Pan
ist, weil dieser ihm bei einem Kampf einen Arm abgesäbelt hat. Spannende Abenteuer mit
Hooks Piratenmannschaft und einem gefräßigen Krokodil, das Peter Pan und seinen
Freunden zu Hilfe kommt, müssen überstanden werden, bevor das Heimweh Wendy und ihren
Brüdern die Frage stellt, ob sie ewig im sagenhaften Nimmerland bleiben können oder zurück
zu ihren Eltern nach London kehren sollen...
Der schottische Schriftsteller James Matthew Barrie hat mit »Peter Pan« das erste
Theaterstück für Kinder geschrieben, das später auch zu einem Kinder- und Jugendbuch-
Welterfolg wurde. Auch mehrfach verfilmt, u.a. als Zeichentrickfilm von Walt Disney und als
Realfilm von Steven Spielberg, regt der Klassiker »Peter Pan« stets aufs Neue die
Fantasiewelt jeder Generation von Kindern und Jugendlichen an.
Inszenierung Katrin Herchenröther
Ausstattung Anja Imig
Musik Roderik Vanderstraeten
Mit Ruth Macke, Elena Meissner, Doris Schefer; Sandro Constantini, Jörn Kolpe, Raphael
Kübler, Stefan Naszay, Jonas Vietzke.
Premiere Freitag, 13. November 2009, 10.00 Uhr
Weitere Vorstellungen Samstag, 14. November, 10.00 Uhr; Sonntag, 22. November, 11.00
Uhr; Sonntag, 29. November, 11.00, 14.00 und 17.00 Uhr; Samstag, 05. Dezember, 12.30 Uhr,
Samstag, 12. Dezember, 10.00, 12.30 Uhr und 14.30 Uhr; Samstag, 19. Dezember, 10.00 +
12.30 Uhr, Sonntag, 20. Dezember, 11.00, 14.00 und 17.00 Uhr; ZUM LETZTEN MAL: Freitag,
25. Dezember, 11.00 Uhr.
Veranstaltungsort Großes Haus
Gott des Gemetzels
Schauspiel von Yasmina Reza
Premiere: Freitag, 20. November 2009, 20.00 Uhr, Kammerspiele
Tolerant, konsensorientiert und politisch korrekt - ganz nach dem Verhaltensdesign
westeuropäischer Bildungsbürger wollen zwei Elternpaare den handfesten Schulhof-Streit
ihrer jungen Söhne durch ein nachmittägliches Gespräch im Wohnzimmer beilegen. Es geht
um die Frage aller Fragen des Miteinander: Können wir beherrschen, was uns beherrscht?
Kinder können es (noch) nicht – und so hat Ferdinand Reille vermutlich aus Eifersucht Bruno
Houillé zwei Schneidezähne ausgeschlagen. Wenn die Kinder nicht mehr miteinander reden,
können es die Eltern tun; darum hat Ferdinands Vater, der Hausartikel-Großhändler Alain
Reille, zusammen mit seiner Frau, der Vermögensberaterin Annette Reille, beschlossen,
Brunos Eltern aufzusuchen. Der Jurist Michel Houillè und die Schriftstellerin Véronique
Houillé empfangen die Reilles bei Kaffee und Gebäck, und man ist sich einig,
selbstverständlich Vorbild zu sein. Doch unter der pädagogisch korrekten Oberfläche des
zivilisierten Gesprächs lauert der archaische Abgrund der Rache für Verletzungen und
Schuldgefühle jeglicher Art. Ist Ferdinand ein verwilderter Junge, und was sagte dies über
seine Eltern aus? Wer hatte eigentlich schuld an dem Streit, und wäre eine durch die Eltern
verordnete Aussprache der Kinder nicht eine einseitige Strafmaßnahme? Deutet Alain Reilles
Aversion gegen den Hamster seiner Tochter nicht auf ein gestörtes psychisches Gleichgewicht
hin? Und decken Rechtsanwälte wie Michel Houillé, der während des Gesprächs immer
wieder in einer Gerichtssache telefoniert, nicht die betrügerischen Machenschaften von
Pharmaziekonzernen?
Was in Yasmina Rezas »Der Gott des Gemetzels« als Eltern-Treffen im Geist der Versöhnung
beginnt, entzündet sich durch die unterschiedliche Einschätzung scheinbar banaler
Alltagsdinge zu einem alptraumhaften Streit über Lebensauffassungen und -entscheidungen.
Das zivilisierte Wohnzimmer wird zum Beichtstuhl und zur Anklagebank, aus dem Geist der
Versöhnung der Ungeist des Gemetzels.
Yasmina Reza, weltberühmt geworden durch ihr Schauspiel »Kunst«, hat mit »Der Gott des
Gemetzels« einen neuen Theatercoup geschrieben - und Glanzrollen für vier
Schauspielerinnen und Schauspieler!
Inszenierung Constanze Kreusch
Ausstattung Petra Wilke
Mit Susanne Höhne, Nele Ziehbarth; Till Bauer, Andreas Hutzel.
Kostprobe Montag, 05. November 2009, 18.30
Premiere Freitag, 20. November 2009, 20.00 Uhr
Weitere Vorstellungen Freitag, 27. November, 20.00 Uhr; Sonntag, 29. November, 18.30 Uhr;
Mittwoch, 16. Dezember, 20.00 Uhr; Donnerstag, 07. Januar 2010, 18.00 Uhr.
Veranstaltungsort Kammerspiele
Konzerte
2. Sinfoniekonzert Jubiläen. Überraschung
Werke von Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart und Felix Mendelssohn Bartholdy
Sonntag, 08. November, 11.00 Uhr und Montag, 09. November 2009, 20.00 Uhr,
Musik- und Kongreßhalle
Joseph Haydn (1732 – 1809) Sinfonie Nr. 94 B-Dur Hob. I: 94
»Mit dem Paukenschlag«
Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 1791) Konzert für Klavier und Orchester
Nr. 23 A-Dur K V 488
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847) Sinfonie Nr.5 d-Moll op. 107
»Reformationssinfonie«
Wenngleich die amüsante Anekdote, Haydn habe mit dem unerwarteten Paukenschlag im
ruhigen Andante der Sinfonie Nr. 94 seine schläfrigen Konzertgäste aufwecken wollen, ins
Reich der Erfindung gehört: Wahrheit steckt in der Unterstellung, Haydn habe den Humor für
solche Scherze besessen. Gerade das Londoner Publikum liebte seine Eigenart,
überraschende Einfälle mit hoher Kompositionskunst verbinden zu können; die Sinfonie Nr. 94
kennt man daher im englischen Sprachraum unter dem Beinamen »Surprise«.
Der von Mozart geäußerte Anspruch, mit seiner Musik »Kenner« wie »Liebhaber«
gleichermaßen zufriedenstellen zu wollen, scheint im Klavierkonzert A-Dur KV 488
mustergültig erfüllt zu sein. Ergreifend schön ist auch das Adagio in der seltenen Tonart fis-
Moll, das mit seiner weit ausgreifenden Kantilene die Hand des Opernkomponisten im
Klavierkonzert verrät.
Gegen Ende des Festjahres zu Felix Mendelssohn Bartholdys 200. Geburtstag erklingt mit der
»Reformationssinfonie« ein Werk, das mit der Verarbeitung protestantischer Religionsinhalte
eine bedeutende Stellung im Schaffen des assimilierten Juden einnimmt. Für die Sinfonie Nr.
5 D-Dur op. 107 gab es keinen konkreten Kompositionsauftrag, wohl aber einen Anlass: 1830
beging man in Deutschland mit Festivitäten den 300. Jahrestag der »Confessio Augustana«,
die Schrift, die nach den Reformationswirren das lutherische Bekenntnis grundlegend
festgesetzt hatte. Der Reformationskontext prägt die Sinfonie bis ins musikalische Material
hinein: Im ersten Satz wird das »Dresdner Amen«, eine Gesangsformel der lutherischen
Kirche Sachsens, zitiert; der Finalsatz ist eine monumentale Choralbearbeitung über »Ein’
feste Burg ist unser Gott«.
Mathias Husmann studierte Dirigieren, Klavier und Komposition in seiner Vaterstadt
Hamburg und debütierte mit 22 Jahren an der Hamburgischen Staatsoper, die ihn sofort als
Assistenten von Horst Stein engagierte. Als Generalmusikdirektor und Chefdirigent arbeitete
Mathias Husmann in Ulm, Magdeburg sowie Greifswald und Stralsund. Er realisierte
Tourneen und Konzerte mit internationalen Sinfonie- und Rundfunkorchestern. An der
Deutschen Oper Berlin, der Hamburgischen Staatsoper und der Deutschen Oper am Rhein
leitete er als ständiger Gast Premieren und Vorstellungen. Daneben lehrte er an den
Hochschulen in Berlin, Hamburg und Stuttgart und seit 2000 an der Sängerakademie
Hamburg. In den letzten Jahren ist das Komponieren in den Vordergrund seines Schaffens
getreten; im März 2009 erlebte seine Oper »Zugvögel« ihre Uraufführung.
Ragna Schirmer schloss ihre Studien in Hannover und Paris mit Bestnoten ab und gewann
bei nationalen und internationalen Klavierwettbewerben 15 erste Preise und Sonderpreise,
darunter so bedeutende wie UNISA in Pretoria, Südafrika und Senigallia, Italien. Mit fünfzehn
Jahren war sie die jüngste Finalistin in der Geschichte des Busoni-Wettbewerbs und ist bisher
die einzige Pianistin, die zweimal den Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb für sich
entscheiden konnte. Mit 28 Jahren wurde Ragna Schirmer auf eine Professur an der
Hochschule Mannheim berufen. Solistisch arbeitete sie u. a. mit den Münchner
Philharmonikern unter Zubin Mehta, der Camerata Salzburg und dem RSO Stuttgart unter Sir
Roger Norrington sowie dem Orchestre National de France unter Kurt Masur. Weitere
Engagements führen sie in die bekanntesten Konzertsäle Europas und zu renommierten
Festivals.
Dirigent Mathias Husmann
Klavier Ragna Schirmer
Termin Sonntag, 08. November, 11.00 Uhr, Montag, 09. November, 20.00 Uhr
Veranstaltungsort Musik- und Kongreßhalle
3. Kammerkonzert Vogelgesang, Sonnenaufgang
Werke von Richard Wagner, Stefan Wolpe und Franz Schubert
Montag, 02. November 2009, 20.00 Uhr, Gemeinnützige
Richard Wagner (1813 – 1883) Siegfried-Idyll WWV 103
Stefan Wolpe (1902 – 1972) Piece for Trumpet and Seven Instruments
Franz Schubert (1797 – 1828) Oktett F-Dur op. 166
Eine »Tribschener Idylle mit Fidi-Vogelgesang und Orange-Sonnenaufgang, als
symphonischer Geburtstagsgruß seiner Cosima dargebracht von Richard« betitelte Wagner
das heute als »Siegfried-Idyll« bekannte Musikstück, das mit seiner farbenreichen Besetzung
fast schon die Grenzen der Kammermusik sprengt und auch ansonsten quasi als Sinfonische
Dichtung gelten kann. Zum ersten Mal erklang das Werk zu Cosimas Geburtstag im Dezember
1870 in Wagners Tribschener Villa bei Luzern, wo der Komponist Musiker des Zürcher
Tonhalle-Orchesters im Treppenhaus platziert hatte. Die Musik weckte seine Frau Cosima aus
dem Schlaf, die anderthalb Jahre zuvor mit Siegfried, genannt Fidi, bereits das dritte Kind aus
der skandalträchtigen Liaison mit Wagner geboren hatte.
Fast genau einhundert Jahre später schrieb Stefan Wolpe sein »Stück für Trompete und
sieben Instrumente«. Der gebürtige Berliner emigrierte aus Nazi-Deutschland und fand
schließlich in Amerika eine neue Heimat. Für den amerikanischen Trompeter Ronald
Anderson entstand 1971 jene letzte Komposition des parkinsonkranken Künstlers, ein
Musikstück geprägt von neo-klassischen Tendenzen und Jazz-Färbungen.
Das Konzert beschließt Schuberts berühmtes Oktett F-Dur, mit dem der Komponist ebenfalls
an den Rand des Kammermusikalischen stößt – sowohl hinsichtlich der über Vorbild
Beethoven noch hinausgehenden Besetzung als auch der fast einstündigen Dauer des Stücks.
Dies verwundert nicht, hatte Schubert doch um den Zeitraum der Komposition offengelegt, er
wolle sich mit seinen Kammermusik-Arbeiten »den Weg zur großen Sinfonie bahnen«.
Mit freundlicher Unterstützung der Gemeinnützigen.
Die Reihe Kammerkonzerte wird gefördert durch die Heinz und Erika Wiggers Stiftung.
Flöte Waldo Ceunen
Oboe Luca Mariani
Klarinette Katharina Ruf, Klaus Reichwein
Fagott Jakob Meyers
Horn Claudius Müller, Peter Schmidt
Trompete Matthias Krebber
Violinen Sophie Heinrich, Evelyne Saad
Viola Elisabeth Orr
Violoncello Sibylle Hentschel
Kontrabass Dagmar Labusch
Termin Montag, 02. November 2009, 20.00 Uhr
Veranstaltungsort Gemeinnützige, Königstraße
1. Kinder-, Jugend- und Familienkonzert Aus der Neuen Welt
Für Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 15 Jahren
Sonntag, 01.November 2009, 11.00 Uhr, Großes Haus
Ein Konzert für Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 10 und 15 Jahren stand schon lange
auf der Wunschliste des Philharmonischen Orchesters der Hansestadt Lübeck und vieler
Zuhörer. Im 1. Kinder-, Jugend- und Familienkonzert am 30. Oktober und 1. November 2009
im Großen Haus des Theater Lübeck ist es nun endlich soweit: Unter dem Titel »Aus der
Neuen Welt« geht es um Musik, die amerikanische Komponisten geschrieben haben oder
denen Amerika als Thema zugrunde liegt. Ausgehend von Antonín Dvořáks weltberühmter
Sinfonie »Aus der Neuen Welt« haben Schülerinnen und Schülern der Oberstufe des
Gymnasium Johanneum zu Lübeck in Abstimmung mit dem Theater ein attraktives Programm
zusammengestellt. Sie werden auch im Konzert selbst auf der Bühne mitwirken. Zu hören gibt
es sowohl romantische und moderne Sinfonik als auch Musicalausschnitte, Jazz und
Filmmusik. Immer wieder geht es dabei um den Austausch zwischen der Alten und der Neuen
Welt, da Amerikareisen für viele europäische Komponisten der Anlass waren, neue
musikalische Wege einzuschlagen. In Europa faszinierten umgekehrt neue musikalische
Stilrichtungen, die über den Atlantik kamen. Zu den Favoriten der Schüler gehören Werke von
Gershwin, Williams (Star Wars), Shore (Herr der Ringe), Bernstein, Adams, Barber, Copland,
Marquez und Dvořák, die so Eingang ins Konzertprogramm gefunden haben und das breite
Spektrum der verschiedenen Stile hörbar machen. Die musikalische Leitung teilen sich der
Erste Kapellmeister des Theaters, Philippe Bach, und Solorepetitor mit Dirigierverpflichtung,
Alexander Bülow.
Dirigenten Philippe Bach, Alexander Bülow
Termin Sonntag, 01. November, 11.00 Uhr.
Veranstaltungsort Großes Haus
Sonstiges
Grenzerfahrungen – vom Leben mit der innerdeutschen Grenze.
Sonderveranstaltung: 20 Jahre Mauerfall
Herausgegeben von Karen Meyer-Rebentisch im Auftrag der Hansestadt Lübeck, Schwerin 2009.
Montag, 09. November 2009, 18.30 Uhr, Junges Studio
44 Jahre lang war Lübeck Großstadt an der innerdeutschen Grenze. Karen Meyer-Rebentisch
hat Zeitzeugenprotokolle gesammelt, die zeigen, wie sich die „große Geschichte“ auf das
Alltagsleben der Menschen in Ost und West ausgewirkt hat. Im Anschluss der Lesung in
Kooperation mit dem Kulturbüro der Stadt Lübeck findet ein Publikumsgespräch statt.
Mit Susanne Höhne, Sina Kießling
Musik Willy Daum
Termin Montag, 09. November 2009, 18.30 Uhr
Veranstaltungsort Junges Studio
Talk – mal anders »Nimmerland ist überall«
mit Sven Simon und Steffen Kubach
Mittwoch, 25. November 2009,. 20.00 Uhr, Junges Studio
Nach dem großen Erfolg des »Roten Jubiläumssofas« in der letzten Spielzeit möchten die
Moderatoren Sven Simon und Steffen Kubach in ihrer neuen Reihe »Talk – mal anders« auch
über den Theater-Tellerrand hinausschauen! Dabei werden sie auf unterschiedlichste
Menschen treffen und von ihnen Spannendes und Unerwartetes nicht nur im Gespräch
erfahren...
Der erste Abend steht unter dem Motto »Nimmerland ist überall«. Sven Simon und Steffen
Kubach wollen gemeinsam mit den eingeladenen Gästen dem Kind in uns auf den Grund
gehen: Gibt es »ewige Kinder«, die wie Peter Pan der Verantwortung und dem
Erwachsenwerden entfliehen? Muss man überhaupt erwachsen werden oder ist es nicht
vielleicht sogar sinnvoll, sich ein bisschen »Kindlichkeit« zu bewahren? Und was ist mit den
sogenannten »Berufsjugendlichen«?
Mit Sven Simon und Steffen Kubach
Termin Mittwoch, 25. November 2009, 20.00 Uhr,
Veranstaltungsort Junges Studio
Gastspiele
AMERICAN DRAMA GROUP The Importance of Being Earnest
Von Oscar Wilde. Ein Gastspiel in englischer Sprache
Dienstag, 03. November 2009, 11.00 + 20.00 Uhr, Kammerspiele
Jack Worthing lebt auf dem Land und gibt vor einen Bruder, namens Earnest, in London zu
haben, damit er die perfekte Ausrede für seine Ausflüchte in die Stadt hat.
Auch Jacks Freund Algernon hat sich einen imaginären Freund mit dem Namen Bunbury
ausgedacht, um immer mal wieder einen Grund zu haben der Eintönigkeit der Londoner
Gesellschaft zu entfliehen.
Alles wird jedoch komplizierter als Jack sich in Gwendolyn und Algernon sich in Cecily verliebt
und beide Frauen jedoch der Meinung sind, dass sie nur einen Mann heiraten können, der
Earnest heißt. Hinzu kommt noch, dass Gwendolyns tyrannische Mutter, Lady Bracknell, die
Heirat mit Jack verbietet, als sie erfährt, dass dieser als Baby ausgesetzt in einer Handtasche
an einer Bahnstation gefunden wurde.
Diese Komödie über Anstand und Umgangsformen wurde das erste Mal am 14. Februar 1895
im St. James Theatre in London aufgeführt und ist das berühmteste Stück das Oscar Wilde für
die Bühne geschrieben hat. Mit lebhafter Leichtigkeit werden in diesem Meisterwerk die
Wahrheiten über die Klassengesellschaft und die Rolle der Geschlechter aufgedeckt.
Tour de Force Theatre präsentiert dieses wunderbare Theaterstück auf einzigartige Weise und
schafft es mit viel Komik und Humor den Witz des Originals treu zu bleiben.
Auch die Begleitung von Live-Musik leistet einen Beitrag zu dem erfrischenden und zeitnahen
Flairs der Inszenierung, die im Herbst 2009 und im Frühling 2010 in vielen verschiedenen
europäischen Städten zu sehen sein wird.
Termin Dienstag, 03. November 2009, 11.00 + 20.00 Uhr
Veranstaltungsort Kammerspiele
Katja Riemann und Arne Jansen: Friedensreich
Eine musikalische Lesung mit Katja Riemann und Arne Jansen
Sonntag, 08. November 2009, 19.30 Uhr, Großes Haus
Was ist los in Schrebergärten, Boutiquen, im Theater, unter Journalisten und Ökos, in der
Bahn und anderswo? Im Osten, wie im Westen?
Vor ungefähr einem Jahr hatte Katja Riemann die Idee zu diesem Abend. Es galt in den Proben
heraus zu bekommen, ob sich ohne dramaturgische Krücken erzählen ließe, worüber sie
phantasieren wollte: über diese Merkwürdigkeit und Sperrigkeit im täglichen Umgang mit den
Bewohnern dieses Landes.
Unter zu Hilfenahme der Texte von Sibylle Berg und der Musik von Rammstein, Jose Gonzalez,
Cat Power und Knorkator befassen sich Katja Riemann und Arne Jansen mit dem Thema
Deutschland. Dass dabei freiwillig oder unfreiwillig Komik entsteht, bedarf keiner Erklärung,
dass darüber hinaus Sehnsucht und die Fähigkeit zur Schwermut kolportiert wird, ebenfalls....
Katja Riemann, geboren und aufgewachsen bei Bremen, ist Schauspielerin und Sängerin.
Studium des zeitgenössischen Tanzes und Schauspiels in Hamburg, Hannover und München.
1987 erstes Theaterengagement an den Münchner Kammerspielen, anschließend am Berliner
Schillertheater. Seit 1993 freischaffend. Viele Rollen bei Film und Fernsehen, wie 1987 in
Peter Beauvais’s „Sommer in Lesmona“, für den Sie den Adolf-Grimme-Preis erhielt. Seit
dem Bekam Sie dreimal den Deutschen Filmpreis, dreimal den Bayrischen Filmpreis, den
Ernst Lubitsch Preis, je zweimal den Bambi und die Goldenen Kamera. Für Ihre Hauptrolle in
Margarethe von Trotta’s Film „Rosenstrasse“ erhielt Sie 2003 den goldenen Löwen von
Venedig und für den Soundtrack zum Film „Bandits“, den Sie gemeinsam mit Jasmin
Tabatabai und Nicolette Krebitz geschrieben hat, 1997 die Goldene Schallplatte.
Arne Jansen, geboren in Kiel, aufgewachsen in Flensburg, ist Musiker. Er machte nach dem
Abitur ein Studium der Jazzgitarre an der Universität der Künste in Berlin und spielte u.a. mit
Paul Van Dyk, Gitte Haenning, Jocelyn B. Smith, Zülfü Livaneli, Tim Fischer. Mit dem „Arne
Jansen Trio“ wurde er 2007 Preisträger beim Studiowettbewerb des Berliner Senats. 2008
erhielt er mit „Firomanum“ den Förderpreis beim „Jazz Baltica“.
Termin Sonntag, 08. November 2009, 19.30 Uhr
Veranstaltungsort Großes Haus.
So. 01.11. 11.00 Großes Haus 1. Kinder-, Jugend und Familienkonzert Aus der neuen Welt
Für Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 15 Jahren
18.00 Großes Haus Un ballo in maschera
Melodramma in tre atti von Giuseppe Verdi
18.30 Kammerspiele Don Karlos
Schauspiel von Friedrich Schiller
Mo. 02.11. 20.00 Gemeinnützige 3. Kammerkonzert Vogelgesang, Sonnenaufgang
Werke von Richard Wagner, Stefan Wolpe und Franz Schubert
Di. 03.11. 11.00 + 20.00
Kammerspiele
GASTSPIEL AMERICAN DRAMA GROUP The Importance of Being Earnest
Von Oscar Wilde. Ein Gastspiel in englischer Sprache
Mi. 04.11. 20.00 Kammerspiele Rio Reiser – Der Kampf ums Paradies
Eine deutsche Geschichte: »Ton Steine Scherben« und Rio Reiser von Pit Holzwarth und Renato Grünig
Do. 05.11. 20.00 Kammerspiele Niederdeutsche Bühne Een kommodigen Avend
Lustspiel von Ingo Sax
Fr. 06.11. 20.00 Kammerspiele Don Karlos
Schauspiel von Friedrich Schiller
20.00 Junges Studio Genannt Gospodin
von Philipp Löhle
Sa. 07.11. 19.30 Großes Haus Eröffnung Nordische Filmtage
So. 08.11. 10.00 Muk EINFÜHRUNG 2. Sinfoniekonzert
. 11.00 MuK 2. Sinfoniekonzert Jubiläen. Überraschung.
Werke von Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart und Felix Mendelssohn Bartholdy
16.00 Kammerspiele Das Rheingold für Kinder
Oper von Richard Wagner
18.00 Großes Haus Gastspiel Friedensreich
Eine musikalische Lesung mit Katja Riemann und Arne Jansen
18.30 Junges Studio Genannt Gospodin
von Philipp Löhle
Mo. 09.11. 19.00 Muk EINFÜHRUNG 2. Sinfoniekonzert
20.00 MuK 2. Sinfoniekonzert Jubiläen. Überraschung.
Werke von Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart und Felix Mendelssohn Bartholdy
18.30 Junges Studio Grenzerfahrungen – vom Leben mit der innerdeutschen Grenze.
Sonderveranstaltung: 20 Jahre Mauerfall
Herausgegeben von Karen Meyer-Rebentisch im Auftrag der Hansestadt Lübeck, Schwerin 2009.
(im Anschluss an die Veranstaltung findet ein Publikumsgespräch statt)
Mi. 11.11. 20.00 Junges Studio Genannt Gospodin
von Philipp Löhle
Theatertag (10 Euro)
Do. 12.11. 19.30 Großes Haus Die verkaufte Braut
Komische Oper von Bedřich Smetana
20.00 Kammerspiele Ein Sommernachtstraum
Komödie von William Shakespeare
Fr. 13.11. 10.00 Großes Haus PREMIERE Peter Pan
Weihnachtsmärchen für Kinder und Jugendliche ab 6 Jahren von James Matthew Barrie
19.30 Großes Haus Un ballo in maschera
Melodramma in tre atti von Giuseppe Verdi
20.00 Kammerspiele Der Idiot
Bühnenfassung von Rainer Iwersen nach dem Roman von Fjodor Dostojewskij
Sa. 14.11. 10.00 Großes Haus Peter Pan
Weihnachtsmärchen für Kinder und Jugendliche ab 6 Jahren von James Matthew Barrie
15.00 Treffpunkt vor dem
Theater
Führung durch das Theater Lübeck.
Für Familien mit Kindern ab 8 Jahren. (Begrenzte Kartenzahl)
19.30 Großes Haus Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull
Bühnenfassung von Michael Wallner nach Thomas Manns Roman
20.00 Kammerspiele Don Karlos
Schauspiel von Friedrich Schiller
20.00 Junges Studio Genannt Gospodin
von Philipp Löhle
So. 15.11. 16.00 Großes Haus Zweiter Tag: Siegfried
Der Ring des Nibelungen Bühnenfestspiel von Richard Wagner
18.30 Kammerspiele Lulu
Monstretragödie von Frank Wedekind
Mo. 16.11. 18.30 Kammerspiele KOSTPROBE Der Gott des Gemetzels
Schauspiel von Yasmina Reza
Eintritt frei
Di. 17.11. 19.30 Großes Haus Jekyll & Hyde
Musical von Frank Wildhorn
Mi. 18.11. 19.30 Großes Haus ZUM LETZTEN MAL Die verkaufte Braut
Komische Oper von Bedřich Smetana
Do. 19.11. 18.00 Großes Haus Andrea Chénier
Dramma di ambiente storico von Umberto Giordano
20.00 Junges Studio Die fetten Jahre sind vorbei
Nach dem Film von Hans Weingartner
Fr. 20.11. 20.00 Kammerspiele PREMIERE Der Gott des Gemetzels
Schauspiel von Yasmina Reza
20.00 Junges Studio Die fetten Jahre sind vorbei
Nach dem Film von Hans Weingartner
Sa. 21.11. 19.30 Großes Haus Un ballo in maschera
Melodramma in tre atti von Giuseppe Verdi
20.00 Kammerspiele Lulu
Monstretragödie von Frank Wedekind
So. 22.11. 11.00 Großes Haus Peter Pan
Weihnachtsmärchen für Kinder und Jugendliche ab 6 Jahren von James Matthew Barrie
16.00 Kammerspiele Don Karlos
Schauspiel von Friedrich Schiller
18.00 Großes Haus Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull
Bühnenfassung von Michael Wallner nach Thomas Manns Roman
Mo. 23.11. 18.30 Großes Haus KOSTPROBE Der Zigeunerbaron
Operette von Johann Strauß; Premiere: 04/12
Eintritt frei
Mi. 25.11. 20.00 Junges Studio Talk - mal anders Nimmerland ist überall
mit Sven Simon und Steffen Kubach
Fr. 27.11. 20.00 Kammerspiele Der Gott des Gemetzels
Schauspiel von Yasmina Reza
20.00 Junges Studio Novecento. Die Legende vom Ozeanpianisten
Solo nach dem Roman von Alessandro Baricco
Sa. 28.11. 19.30 Großes Haus ZUM LETZTEN MAL Andrea Chénier
Dramma di ambiente storico von Umberto Giordano
20.00 Kammerspiele Walking down Abbey Road (Arbeitstitel)
Ein Abend der Popgeschichte nach dem legendären Album der Beatles
So. 29.11. 11.00, 14.00 + 17.00
Großes Haus
Peter Pan
Weihnachtsmärchen für Kinder und Jugendliche ab 6 Jahren von James Matthew Barrie
18.30 Kammerspiele Der Gott des Gemetzels
Schauspiel von Yasmina Reza
18.30 Junges Studio Novecento. Die Legende vom Ozeanpianisten
Solo nach dem Roman von Alessandro Baricco
Mo. 30.11. 18.30 Kammerspiele KOSTPROBE Wie im Himmel
Tragikomödie nach dem weltbekannten Film von Kay Pollak
Eintritt frei.

Quelle: Theater Lübeck


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