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Ein Schuljahr im Ausland – sehr begehrt und weiterhin machbar

15. Oktober 2009 (HL-red.) Wirtschaftskrise und Schulzeitverkürzung erfordern allerdings neue Ideen: Ein Schuljahr im Ausland wird bei jungen Menschen im Norden immer begehrter. Der Grund ist klar: Auslandserfahrungen sind gut für die Sprachkenntnisse und den Lebenslauf und eine einmalige Möglichkeit, andere Länder kennen zu lernen. Vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise rückt die Finanzierung in den Mittelpunkt. Die Verkürzung der Schulzeit wirft weitere Fragen auf. Die Wünsche der jungen Menschen sind aber weiterhin umsetzbar, wenn die Familien alle Chancen nutzen. Viele Möglichkeiten sind kaum bekannt. Die Schüleraustausch-Messe 2009 der gemeinnützigen BürgerStiftung Region Ahrensburg gibt dafür vielfältige Informationen.

Ein Schuljahr im Ausland ist mit erheblichen finanziellen Belastungen verbunden. Die Kosten für Vorbereitung, Reise, Schulgebühren, Betreuung, Unterbringung sowie Verpflegung im Ausland beginnen ab ca. 7.500 Euro für einen Aufenthalt in den USA. Für Ziele wie Australien und Neuseeland liegen die Kosten wesentlich darüber. Die Chancen für eine Finanzierung des Auslandsaufenthaltes sind vielfältig. Am bekanntesten ist das Parlamentarische Patenschaftsprogramm des Deutschen Bundestages. Viele Stiftungen, Vereine, Verbände und Firmen vergeben Stipendien. Ein Teil der Austausch-Organisationen vergibt ebenfalls Stipendien. Anlässlich der Schüleraustausch-Messe 2009 vergeben führende Austausch-Organisationen zusätzliche Stipendien im Wert von mehr als 30.000 €, auf die sich Schüler aus Schleswig-Holstein bewerben können.
Eine weitere Herausforderung für die Familien sind die aktuellen Veränderungen in den Schulen: Mit der Schulzeitverkürzung (Abitur nach acht Gymnasialjahren „G8“) entfällt das bisherige elfte Schuljahr, das oft für den Auslandsaufenthalt genutzt wurde. Die neuen Profil-Oberstufen grenzen den Freiraum der Schüler ebenfalls ein. Anlässlich der Schüleraustausch-Messe 2009 haben wir Vertreter führender Austausch-Organisationen um eine Einschätzung und um Empfehlungen für die die Schüler gebeten. Das Ergebnis zeigt: Es gibt vielfältige Ansatzpunkte, von der Verlegung des Auslandsjahrs in die neunte Klassenstufe über die gezielte Nutzung der deutschen Schulferienzeiten, die Wahl des Ziellandes bis zur Verkürzung des Auslandsaufenthalts.
Die Schüleraustausch-Messe 2009 bietet umfassende Informationsmöglichkeiten. Organisator ist die BürgerStiftung Region Ahrensburg. Förderer sind die HanseMerkur Versicherung und führende Austausch-Organisationen: Camps International, ICXchange Deutschland, iST Internationale Sprach- und Studienreisen, Southern Cross Sprachreisen und SSB Nottebohm Schul- und Studienberatung. Die Messe findet am Samstag, 14. November 2009 von 10 bis 16 Uhr im HanseMerkur-Haus, Siegfried-Wedells-Platz 1 in Hamburg statt. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen zur Messe, zu den Stipendien und zum Thema Schulzeitverkürzung gibt es unter www.schueleraustausch-messe.de

Quelle: BürgerStiftung Region Ahrensburg


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